DRK Presseinformationen https://www.brk-regen.de de DRK Tue, 30 Nov 2021 16:10:13 +0100 Tue, 30 Nov 2021 16:10:13 +0100 TYPO3 EXT:news news-363 Thu, 14 Oct 2021 16:50:56 +0200 BRK reagiert auf mangelndes Testangebot https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/brk-reagiert-auf-mangelndes-testangebot.html Das BRK Regen reagiert auf die neue Corona-Teststrategie von Bund und Freistaat Bayern, das seit vergangen Montag in Kraft getreten ist. Ab heute werden am Rotkreuzhaus in Zwiesel jeweils freitags und samstags auch kostenpflichte PCR-Tests und Corona-Antigen-Schnelltests angeboten. Regen. <font color="#000000">Das BRK Regen reagiert auf die neue Corona-Teststrategie von Bund und Freistaat Bayern, das seit vergangen Montag in Kraft getreten ist. Ab heute werden am Rotkreuzhaus in Zwiesel jeweils freitags und samstags auch kostenpflichte PCR-Tests und Corona-Antigen-Schnelltests angeboten.</font>

<font color="#000000">Das an den kommunalen Testzentren des Öffentlichen Gesundheitsdienstes nach den Vorgaben des Gesundheitsministeriums nur kostenlose Tests an Berechtigte mit konkreten Anspruchsgrund durchgeführt werden dürfen, kostenpflichtige Tests jedoch nicht möglich sind, sorgt seit Tagen für Verunsicherung unter den Besuchern der lokalen Testzentren. Das spärliche Angebot von Anbietern kostenpflichtiger Test verschärft zudem die Situation für alle, die dringend einen Testnachweis benötigen. Der Kreisverband des Roten Kreuzes betreibt in Zwiesel im Auftrag des Öffentlichen Gesundheitsdienstes eine Teststelle. „Besucher, die keinen Anspruch auf einen kostenlosen Test haben, wegschicken zu müssen, ist schon nicht ganz einfach“, berichtet Martin Weber, Mitarbeiter im Testzentrum in Zwiesel, „ihnen aber nur wenige Adressen in der näheren Umgebung nennen zu können, an denen kostenpflichtige Tests angeboten werden, ist schon hart“, so Weber. Er weiß auch von Besuchern, die sich in Straubing oder gar in Regensburg für einen kostenpflichtigen PCR-Test angemeldet haben.  </font>

<font color="#000000">Wir haben uns daher sehr kurzfristig entschieden, am Rotkreuzhaus in Zwiesel nun auch kostenpflichtige Tests anzubieten, so Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger. Da dies aber in Kombination mit der im Auftrag des Landratsamtes betriebenen Teststelle nicht möglich ist, haben wir gebeten, uns für zunächst jeweils freitags und samstags von unserer vertraglichen Verpflichtung zum Betrieb des lokalen Testzentrums zu entbinden. Um die strikte Trennung zu wahren, haben wir sogar ein anderes Unternehmen mit den Labordienstleistungen beauftragt, so Aulinger. </font>

<font color="#000000">Ab heute werden jeweils freitags und samstags von 12.30 Uhr bis 15.30 Uhr auch kostenpflichtige Test am Rotkreuzhaus in Zwiesel angeboten. Natürlich sind zu diesen Betriebszeiten weiterhin kostenlose Tests bei einem entsprechenden Nachweis möglich. Am Anmeldeverfahren für kostenlose oder kostenpflichtige Tests ändert sich zunächst nichts; die Terminbuchungen erfolgen über den Link <a href="https://brk-regen.covidservicepoint.de/">https://brk-regen.covidservicepoint.de/</a>, für PCR-Tests ist zusätzlich eine Registrierung unter <a href="http://brk-regen.biovariance.com/">http://brk-regen.biovariance.com/</a> erforderlich. </font>

<font color="#000000">Wichtig war für uns, so Aulinger, dass die Testergebnisse noch am Tag der Testung zur Verfügung gestellt werden. Dies hat der Labordienstleister zugesagt.</font>

<font color="#000000">Pro Antigen-Schnelltest fallen beim Roten Kreuz 15 Euro an, der PCR-Test kostet 48 Euro. Wir haben hier absolut knapp kalkuliert, so Aulinger, um unseren Bürgerinnen und Bürgern ein bezahlbares Angebot machen zu können. „Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir aufgrund der kurzen Reaktionszeit evtl. nur Bargeld annehmen können“, erklärt Günther Aulinger. Die Vorbereitungen für ein Bezahlsystem seien allerdings angelaufen. Ob die Preise oder das Angebot insgesamt künftig so aufrechterhalten werden können, ist natürlich von dessen Inanspruchnahme abhängig.   </font>

<font color="#000000">Generell weist Aulinger darauf hin, dass es in der aktuellen Situation nach wie vor eine Reihe von Unwägbarkeiten gibt. Das BRK werde die Entwicklung genau beobachten und auf mögliche Änderungen oder Vorgaben der Politik schnell reagieren.</font>

 

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news-362 Mon, 28 Jun 2021 07:55:47 +0200 Rotes Kreuz ehrte seine Aktivposten https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/rotes-kreuz-ehrte-seine-aktivposten.html BRK-Bereitschaft Viechtach veranstaltete erstmals nach langer Zeit wieder einen Dienstabend Viechtach. Gut besucht war der Dienstabend der BRK-Bereitschaft Viechtach am Freitagabend im BRK-Einsatz- und Pflegezentrum, der nach der Corona-Pandemie erstmals wieder in Präsenz stattfinden konnte. Unter Einhaltung der Hygieneauflagen folgten rund 25 Aktive der Einladung von Alfons Hauner, der bei dem im März stattgefundenen Urnengang zum neuen Bereitschaftsleiter gewählt wurde.
Hauner dankte nach dem Willkommensgruß der ausgeschiedenen Bereitschaftsleitung um Bernhard Hacker und Tobias Frohnauer für ihre Arbeit. In einem kurzen Rückblick auf das Einsatzjahr 2020 listete er die von den ehrenamtlichen Rot-Kreuz-Kräften geleisteten Einsatzstunden auf.
"Corona hat dem Rettungsdienst keine Pause beschert", stellte der Bereitschaftsleiter fest. So haben die in der Notfallrettung eingesetzten Frauen und Männer im vergangenen Jahr 4 328 Stunden ehrenamtlich Dienst an Wochenenden und Feiertagen, bei Vertretungen des hauptamtlichen Personals oder bei Hintergrundeinsätzen der Unterstützungsgruppe Rettungsdienst (UGRD) geleistet. Die UGRD, die immer dann alarmiert wird, wenn die im Dienstbereich vorgehaltenen Rettungswägen anderweitig im Einsatz sind, wurde im vergangenen Jahr zu 120 Einsätzen gerufen. Die Zahl solcher Einsätze führen Bereitschaftsleiter Alfons Hauner mit 68, sein Sohn Andreas mit 65, Michael Steinbauer mit 33 und Martin Pangerl mit 30 Einsätzen an. Abschließend stellte Alfons Hauner fest, dass die Rot-Kreuz-Bereitschaft gut aufgestellt sei und er sich über die hohe Anzahl neuer Mitglieder sehr freue.
Der Leiter des BRK-Einsatz- und Pflegezentrums Franz Lobmeier fand ebenfalls nur lobende Worte. Besonders erwähnte Lobmeier die während der Pfingstferien kurzerhand organisierte Corona-Teststation im Alten Rathaus und bescheinigte den Einsatzkräften von Bereitschaft, Berg- und Wasserwacht eine "Superarbeit".
Der Ausblick auf die Aktivitäten für die nächsten Wochen und Monate blieb dem stellvertretenden Bereitschaftsleiter Tobias Hauner vorbehalten. Dieser freute sich, dass nun nach länger als einem Jahr wieder Kontakte untereinander möglich seien. Hauner kündigte an, dass künftig wieder jeden letzten Freitag im Monat ein Dienstabend stattfinden soll.
Im Juli will man sich mit den im Rettungsdienst eingesetzten Geräten befassen, wie dem EKG-Defibrillator oder der Beatmungseinheit, während beim Ausbildungsabend im August mit den Gerätschaften der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) geübt wird.
Wegen der langen Corona bedingten ausbildungsfreien Zeit, sei in diesem Jahr keine Sommerpause geplant, sagte Hauner und dankte gleichzeitig Notfallsanitäter Michael Steinbauer für dessen Bereitschaft, sich um die Ausbildung der Einsatzkräfte zu kümmern.
Im Anschluss überreichten die Bereitschaftsleiter Alfons und Tobias Hauner an einige Aktive Nadeln und Urkunden für langjährige Mitgliedschaft. Verhindert waren Katharina Brunhofer und Stefanie Schubert, die auf fünf Jahre Mitgliedschaft zurückblicken können, sowie Sabine Geiger und Nicole Holzfurtner, denen die Urkunden für zehn Dienstjahre nachgereicht werden.

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news-361 Sat, 29 May 2021 09:25:00 +0200 Die Wasserretter von Viechtach https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/die-wasserretter-von-viechtach.html 75 Jahre "Spaß am Sport und Freude am Helfen" – Foto-Ausstellung der BRK-Wasserwacht Viechtach. Wenn sein Freund seit Kindheitstagen, Walter Schlicht, nicht dauernd vielsagend auf die Uhr gedeutet hätte, würde Walter Hetzenecker wohl jetzt noch berichten, was sich in den 75 Jahren der Viechtacher Wasserwachtsgeschichte ereignet hat – so viel hat der einstige Vorsitzende und langjährige Pressebeauftragte der Ortsgruppe aus seinem sorgsam gepflegten Archiv ausgegraben. Zum 75-Jahr-Jubiläum hat Hetzenecker Etliches davon in einer 200-seitigen Festschrift gebündelt sowie, zusammen mit weiteren Aktivposten, eine imposante Foto-Ausstellung erstellt. Diese ist am Donnerstagabend feierlich eröffnet worden.

Weil es die Inzidenzwerte erlauben, durften daran sogar 25 geladene Gäste teilnehmen, darunter die Kreisvorsitzende des Roten Kreuzes und Schirmherrin der Jubiläumsfeierlichkeiten Rita Röhrl, Bürgermeister Franz Wittmann, alle noch lebenden ehemaligen Vorsitzenden sowie einige Ehrengäste.

Amüsanter Festvortrag

Ehe Walter Hetzenecker seinen launigen und mit amüsanten Anekdoten (vor allem über seinen Spezl Walter Schlicht) gespickten Festvortrag hielt, dankte der aktuelle Wasserwachtsvorsitzende Andreas Schmelmer dem Festschriftautor und seinem Team (unter anderem dem Korrektor und Layouter Jürgen Dietrich) für die aufwändige Arbeit zur Erstellung der Jubiläums-Chronik.

Mehr als eine Stunde sprach Walter Hetzenecker (seit mehr als 60 Jahren Mitglied) frei nach Stichpunkten und umriss dabei nicht nur die 75 Jahre der Ortsgruppe seit Gründung im Jahr 1946, sondern erinnerte an die Anfänge der DLRG-Wasserrettung in den 1930er Jahren, als sich die Viechtacher Badeanstalt am Regen-Fluss steigender Beliebtheit erfreute und viele Menschen nicht schwimmen konnten. Nach dem Krieg war es die Jugend, die Treffpunkte und Gemeinsamkeiten suchte und so bildete sich in Viechtach schon im Jahr 1946 unter dem Schirm des Roten Kreuzes die Wasserwacht-Ortsgruppe.

 

Da es im nahen Höllenstein-See ebenfalls zu Badeunfällen kam, dehnte sich das Einsatzgebiet der Viechtacher Wasserwacht bald auch flussabwärts aus, berichtete Walter Hetzenecker weiter. Die jungen Leute – anfangs waren es nur ein paar Dutzend, aktuell hat die Ortsgruppe etwa 750 Mitglieder – fühlten sich dort wohl und errichteten 1954 eine Holzhütte, die auch heute noch das Domizil des Vereins darstellt.

Hetzenecker berichtete weiter von einer von Teisnach ausgehenden massiven Wasserverunreinigung des Flusses, die so schlimm war, dass schließlich sogar ein Badeverbot verhängt werden musste. Folge: Die Wasserwacht drängte auf ein Bad, das schließlich 1961 nach einem knappen Stadtratsbeschluss gebaut wurde.

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Ortsgruppe sei 1975 die Eröffnung des Viechtacher Hallenbades gewesen, laut Hetzenecker bis heute "das A und O unserer Wasserwacht". Der Festredner hielt ein Plädoyer für Erhalt und Sanierung des Bades ("für uns ein Traum"), was Landrätin Rita Röhrl für den Kostenträger Landkreis Regen später zu der launigen Bemerkung veranlasste: "Ich bin zwar fast schon so alt wie Du, aber ich hab‘s schon beim ersten Mal verstanden!"

Hetzenecker listete noch etliche Jahreszahlen und Ereignisse (Rettungseinsätze, Fischerstechen, Bürgerfestauftritte, Bälle, Meisterschaften) auf, die teils nachdenklich stimmten, meist aber zum Schmunzeln waren. Passend zu diesen Ausführungen hat der Wasserwacht-Öffentlichkeitsbeauftragte eine Fotoausstellung erstellen lassen mit 36 Bildtafeln mit mehr als 200 Fotografien.
Thematisch gegliedert kann man dabei viel über die Geschichte der Wasserwacht erfahren und viele noch lebende, aber auch verstorbene Mitglieder wiedersehen. Die Ausstellung ist bis 3. Oktober bei freiem Eintritt zu den normalen Öffnungszeiten der Tourist-Info im Alten Rathaus zu betrachten.

Landrätin Rita Röhrl, Kreisvorsitzende des Roten Kreuzes und Schirmherrin der 75-Jahr-Feierlichkeiten, lobte in ihrem Grußwort im Anschluss die Aktiven der Wasserwacht Viechtach. Der Verein sei deshalb so beständig erfolgreich, weil "hier keine Maustot-Schmatzer am Werk sind, sondern Leute, die arbeiten wie die Ochsen". Sie hoffe, dass heuer doch noch eine Feier im größeren Kreis möglich sei, sagte sie vor den 25 geladenen Gästen.

Öffentliche Feier geplant

Die nächste Möglichkeit dazu wäre am 17. Juli. An jenem Samstag ist ein Festtag im Freibad geplant mit kirchlichem Festakt und ganztägigem Festbetrieb. Am 18. September, ebenfalls ein Samstag, wollen die Wasserwachtler mit möglichst vielen Mitgliedern an ihrer Diensthütte am Höllensteinsee ein großes Kameradschaftstreffen abhalten.

Ehe Ortsgruppen-Chef Andy Schmelmer Ehrungen vornahm von Walter Hetzenecker und Jürgen Dietrich sowie Danksagungen bei Monika Häuslmeier, Beate Götthans-Gierl und Gunda Wifling für die Hilfe bei der Ausstellungsgestaltung, betonte Bürgermeister Franz Wittmann die große Bedeutung der Wasserwacht für die Stadt Viechtach. Die Bäder seien ohne die Aufsicht durch die Lebensretter nicht denkbar, ebenso das Bürger- sowie Volksfest oder das Maibaum-Aufstellen. Daneben trügen die Rettungsschwimmer mit ihren wiederholten Siegen bei Deutschen Meisterschaften den Namen der Stadt bundesweit positiv hinaus. Gleichfalls wie die Landrätin sagte der Rathauschef Unterstützung der Stadt beim Erhalt des Hallenbades zu, das dem Landkreis gehört.

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news-360 Thu, 13 May 2021 09:49:00 +0200 Zwillinge als Lebensretter https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/zwillinge-als-lebensretter.html Lisa und Christian Pangerl (20) absolvierten die anspruchsvolle Rettungssanitäterausbildung Viechtach. Mit Lisa und Christian Pangerl (20) kann die Rotkreuzbereitschaft Viechtach auf zwei neu ausgebildete Rettungssanitäter zählen, die die hauptamtlichen Kräfte an den Wochenenden unterstützen.
Dem Zwillingspaar wurde das Helfer-Gen in die Wiege gelegt. Vater Martin Pangerl (52) wurde vor 38 Jahren Mitglied im Jugendrotkreuz und trat später in die damalige Sanitätskolonne ein. Vor 25 Jahren absolvierte der selbstständige Landmaschinenmechaniker die Prüfung zum Rettungssanitäter und leistet seit dieser Zeit ehrenamtlich Wochenenddienste auf dem Rettungswagen (RTW) und zusätzlich Hintergrunddienst.

Die Unterstützungsgruppe Rettungsdienst (URD) wird von der Integrierten Leitstelle immer dann alarmiert, wenn der regulär besetzte RTW im Einsatz ist. Weil das noch nicht genug ist, ist auch Mutter Melanie seit über 20 Jahren Mitglied in der BRK-Bereitschaft Viechtach. Nach der Jugendrotkreuzzeit engagierte sich Melanie Pangerl hauptsächlich im BRK-Betreuungsdienst. Dieser wird immer dann gerufen, wenn ein größerer Schadensfall eintritt, oder der Katastrophenalarm ausgelöst wird.
Seit ihrem fünften Lebensjahr sind die Zwillinge Lisa und Christian Mitglied beim Jugendrotkreuz. Lisa Pangerl ist nach den kürzlich stattgefundenen BRK-Wahlen mit 20 Jahren das jüngste Mitglied im engen Führungszirkel der BRK Bereitschaft (VBB berichtete). Die gelernte Kauffrau im Gesundheitswesen ist aktuell in der Personalverwaltung der Arberlandklinik Viechtach beschäftigt. Als Rettungsdiensthelferin leistete sie aktiv Wochenenddienst im Krankentransport und sammelte dabei schon Erfahrung für die bevorstehende Aufgabe.
Ihr Bruder Christian ist als Industriemechaniker bei Rohde&Schwarz in Teisnach beschäftigt und wechselte sich mit seiner Schwester im Krankentransportdienst ab. Nach der Ausbildung zum Rettungssanitäter leisten beide vermehrt Dienst auf dem Notarzt- und Rettungswagen.
Den Wunsch, sich als Rettungssanitäter weiterzubilden, verspürten Lisa und Christian Pangerl schon länger, wie sie beim Pressetermin verrieten. Kompetent helfen und selbstständig Maßnahmen ergreifen zu können, waren für beide Antrieb genug, diese zeitintensive Ausbildung neben ihrem Beruf auf sich zu nehmen.
Nach einem einwöchigen Vorbereitungslehrgang, der in der BRK-Landesschule in Hohenfels stattfand, legten die Zwillinge Mitte April die Prüfung zum Rettungssanitäter mit Erfolg ab. Voraus ging eine 200 Stunden umfassende Ausbildung zum Rettungsdiensthelfer mit einem Krankenhauspraktikum an der Arberlandklinik Viechtach (160 Stunden) und einem Rettungswachenpraktikum (160 Stunden) an der Lehrrettungswache Viechtach.
Bestens vorbereitet wurden beide von den Praxisanleitern Stefan Bachl und Michael Steinbauer. Die beiden hauptamtlichen Notfallsanitäter bescheinigten dem Geschwisterpaar, dass sie extrem Interesse gezeigt hätten und deshalb neben elf weiteren Absolventen die Ausbildung mit großem Erfolg abgeschlossen hätten.
Einmütig, wie bei Zwillingen nicht anders zu erwarten, antworten Lisa und Christian auf die Frage, was ihre Motivation sei, so eine lange Ausbildung zu meistern und hinterher die vielen ehrenamtlichen Dienste zu leisten: "Wir sind froh, wenn wir helfen können – und manches Mal hören wir nach dem Einsatz sogar ein Danke."

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news-359 Sat, 01 May 2021 12:08:11 +0200 BRK-Kreisbereitschaft macht weiter https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/brk-kreisbereitschaft-macht-weiter.html Bianca Schiller und Andreas Weichselgartner mit großer Mehrheit bestätigt Regen. Keine Änderungen ergaben sich bei den BRK-Neuwahlen am vergangenen Samstag bei den Bereitschaften: Gegen die bisher amtierenden Kreisbereitschaftsleiter hatte Marcel Medger von der Bereitschaft Regen, angetreten als Gegenkandidat für beide Ämter, keine Chance. Bianca Schiller wurde als Kreisbereitschaftsleiterin ebenso wie ihr Stellvertreter Andreas Weichselgartner mit mehr als 85 Prozent der Stimmen eindeutig in ihrem Amt bestätigt. Die Wahl erfolgte unter Einhaltung der Corona-Regeln als Urnenwahl an den fünf Standorten Bodenmais, Regen, Viechtach, Untermitterdorf und Zwiesel.

Beide Leitungskräfte zeigten sich sehr erfreut über das überragende Wahlergebnis und in ihrem bisherigen Vorgehen bestärkt.
Vorangegangen war eine Mitgliederversammlung im Onlineformat, bei der beide die vergangenen vier Jahre Revue passieren ließen und dabei die besondere Bedeutung des Ehrenamtes im Landkreis hervorhoben: Gerade hier in der ländlich geprägten Region mit niedriger Einwohnerdichte nimmt das Ehrenamt eine besondere Stellung ein. Weite Teile des Katastrophenschutzes, aber auch Teile des Rettungsdienstes, der komplette Sanitätsdienst und auch der Blutspendedienst und die Sozialen Dienste funktionieren ausschließlich ehrenamtlich. Besonders stolz sind die beiden Leiter auf das große Engagement des Ehrenamtes in der aktuellen Corona-Krise: So waren die Mitglieder beispielsweise beim Aufbau der erforderlichen Infrastruktur in Form der Fieberklinik in Viechtach mit dabei und leisten derzeit wertvolle Unterstützung beim Impfen und Testen der Bevölkerung.
Für die Zukunft haben Schiller und Weichselgartner viel vor: Als Erstes müssen die von den Bereitschaften gewählten Bereitschaftsleiter offiziell bestellt werden. Deren Wahl erhält erst dann Gültigkeit, wenn der Kreisbereitschaftsleiter diese auch bestätigt. Da ein gemeinsames Zusammentreffen mit den Leitungs- und Führungskräften, aktuell etwa 30 an der Zahl, derzeit nicht möglich ist, werde man hier erst einmal im Onlineformat gemeinsam planen und die Weichen für die Arbeit der kommenden vier Jahre stellen. Auch wenn Corona mit Sicherheit die kommenden Monate noch deutlich beeinflussen wird, ist das Duo an der Spitze zuversichtlich, die Herausforderung gemeinsam zu meistern.

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news-358 Fri, 30 Apr 2021 12:04:00 +0200 Rita Röhrl führt BRK-Kreisverband https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/rita-roehrl-fuehrt-brk-kreisverband.html Fördergelder machen mobile Sanitätsstation möglich – Vielfaches Lob für alle Mitarbeiter Regen. Eine digitale Mitgliederversammlung mit anschließender Urnenwahl machte es möglich, die Vorstandschaft des BRK-Kreisverbandes für die nächsten vier Jahre zu wählen. Landrätin Rita Röhrl ist die neue Vorsitzende im Kreisverband.
Der amtierende Vorsitzende Walter Fritz freute sich über viele Mitglieder, die an den Bildschirmen zu Hause zur digitalen Mitgliederversammlung zugeschaltet waren. Vor dem Einstieg in die Tagesordnung bat Fritz um eine Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder. In seinem Rechenschaftsbericht ging der Vorsitzende insbesondere auf die Weiterentwicklung des BRK-Kreisverbandes Regen während seiner Amtsperiode ein. "Das Rote Kreuz entwickelt sich stetig weiter nach vorne", so der Vorsitzende. Themen, wie den Neubau der Rettungswache Bodenmais, die Errichtung einer Tagespflege in Kirchberg, die Inbetriebnahme der ambulanten Wohngemeinschaften in Langdorf und Viechtach sowie den Erweiterungsbau der Rettungswache in Zwiesel, ließ Walter Fritz Revue passieren. Besonders betonte er die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den haupt- und ehrenamtlich Tätigen im Kreisverband. Sein Dank galt allen Unterstützern, sowie den Städten, Gemeinden und dem Landkreis Regen.
Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger beschrieb in seinem Geschäftsbericht unter anderem die völlig neuen Erfahrungen, die der Kreisverband vor allem in den letzten Monaten im Zusammenhang mit der Pandemie machen musste. Er sprach von einem untypischen Katastrophenfall. "Normale Katastrophen sind nach zwei oder drei Wochen wieder abgeklungen", so Günther Aulinger, "die Pandemie kam auf leisen Sohlen, das Virus als unsichtbarere Gegner gibt uns seitdem die Spielregeln vor". War es in der ersten Welle die Beschaffung der fehlenden Schutzausrüstung, die dem BRK Sorgen bereitete, so liegt jetzt der Schwerpunkt auf Testen und Impfen. Dank einer großartigen Förderung aus dem Leader- Programm konnte eine mobile Sanitätsstation angeschafft werden.

Aufgrund der ausgefallenen Veranstaltungen ist sie zwar noch nicht eingesetzt worden, jedoch leistet sie aktuell im Impfzentrum wertvolle Dienste. Glücklicherweise, so der Kreisgeschäftsführer, kann er sich auf sein Personal, bestehend aus 411 hauptamtlichen Mitarbeitern und 2566 ehrenamtlichen Helfern verlassen. Da sich nahezu täglich Auflagen und Bestimmungen ändern, sei von allen Beteiligten viel Flexibilität gefordert. Abschließend bedankte sich der Kreisgeschäftsführer beim langjährigen Schatzmeister Josef Wagner, der 24 Jahre als zuverlässiger Berater in allen Finanzangelegenheiten dem Kreisverband unentgeltlich zur Seite stand.

 

Wagner berichtete über die Jahresabschlüsse des Kreisverbandes, er lobte die sparsame und umsichtige Führung der Geschäfte. Der Vorsitzende des Haushaltsausschusses, Josef Schreder, teilte mit, dass die Prüfungen in der abgelaufenen Wahlperiode zu keinerlei Beanstandungen geführt haben. Folglich wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.
Landrätin und stellvertretende BRK-Kreisvorsitzende Rita Röhrl zeigte sich in ihrem Grußwort sehr bewegt von der Leistung, die täglich, auch vom Landkreis Regen, beim BRK-Kreisverband Regen abgerufen wird. Egal, ob die Errichtung des Fieberkrankenhauses letztes Jahr in Viechtach, oder die Unterstützung in den Test- und Impfzentren, auf die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Roten Kreuzes sei immer Verlass. Für dieses großartige Engagement sei sie sehr dankbar, so Rita Röhrl.

Mit einer Urnenwahlen am vergangenen Samstag konnten an fünf Standorten im Landkreis Regen die fast 10 000 Mitglieder des BKR-Kreisverbandes Regen eine neue Vorstandschaft, nebst Haushaltsausschuss und der Delegierten zur Bezirks- und Landesversammlung bestimmen.

Den Vorsitz übernimmt Landrätin Rita Röhrl. Ihr zur Seite stehen die beiden Stellvertreter Dr. Ronny Raith und Walter Fritz. Neuer Schatzmeister ist Sparkassendirektor Markus Drüke, unterstützt wird dieser durch Peter Pscheidt. Die ärztliche Betreuung bleibt weiterhin in den bewährten Händen von Dr. Klaus Hofmann und Dr. Thomas Gunder. Für die rechtlichen Angelegenheiten ist Rechtsanwalt Egon Probst zuständig. Alle Ämter konnten ohne Stichwahl besetzt werden. Die zu wählenden Kandidaten erhielten durchgängig eine überwältigende Zustimmung seitens der Wähler von deutlich mehr als 90 Prozent.

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news-357 Thu, 01 Apr 2021 19:29:00 +0200 Einladung Mitgliederversammlung https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/einladung-mitgliederversammlung.html Hier finden Sie die Einladung zu unserer virtuellen Mitgliederversammlung.  

Kreisverband Regen​

 

 

 

An die

Mitglieder

des BRK-Kreisverbandes

 

94209 Regen

 

Einladung zur Mitgliederversammlung mit Neuwahlen lt. § 26 der Satzung  

Versammlung: 16.04.2021 um 18.00 Uhr als Online Veranstaltung

Urnenwahlen: 24.04.2021 von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr 

in den BRK Einrichtungen Regen, Zwiesel, Viechtach, Bodenmais und Untermitterdorf

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

zur „Digitalen Mitgliederversammlung“ des BRK-KreisverbandesRegen am 16.04.2021 um 18.00 Uhr (Bereitschaften ab 17.00 Uhr) laden wir Sie recht herzlich ein.

Für die Zusendung des Zugangslinks zur Teilnahme melden Sie sich bitte telefonisch unter 09921/9446-18 oder unter versammlung@kvregen.brk.de

 

Tagesordnung:

 

1.​Eröffnung und Begrüßung

2.​

a)​Geschäftsbericht

b)​Finanzbericht

c) Bericht des Haushaltsausschusses

3.​Aussprache zu den Berichten

4. ​Bericht des Wahlvorbereitungsausschusses

5.​Bildung eines Wahlausschusses

6. Anträge und Verschiedenes

 

Bitte beachten Sie, dass die diesjährigen Neuwahlen der Vorstandschaft, des Haushaltsausschusses, der Delegierten und Ersatzdelegierten zur Bezirks- und Landesversammlung sowiedie Wahl der Kreisbereitschaftsleitung nicht wie gewohnt während der Mitgliederversammlung stattfinden können, sondern an gesonderten Wahlterminen als Urnenwahl durchgeführt werden. Hierfür merken Sie sich bitte die Termine vor: 

 

Wahl:​Stichwahl:

Datum:​Samstag, 24.04.2021​Datum:Donnerstag, 29.04.2021

Zeitraum: 14.00 Uhr – 17.00 Uhr ​​Zeitraum: 17.00 Uhr – 19.00 Uhr

 

Wahllokale: 

​BRK Geschäftsstelle Regen, Osserstr. 2, 94209 Regen

BRK Senioren-Wohn- und Pflegezentrum, Karl-Gareis-Str. 30, 94234 Viechtach

Rettungswache Zwiesel, Regener Str. 27, 94227 Zwiesel

Rettungswache Bodenmais, Silberberg 20, 94249 Bodenmais (14.00 Uhr – 16.00 Uhr)

Dorfkulturhaus Untermitterdorf, Kirchberger Str. 11 a, 94259 Kirchberg i. Wald (14.00 – 16.00 Uhr)

​​​​​

Kandidatenvorschläge (ab 08.04.2021) und aktuelle Hinweise finden Sie auf unsere Homepage unter 

www.brk-regen.de

 

Anträge zur Mitgliederversammlung sollen bis zum 10.04.2021 schriftlich an den Vorsitzenden des Kreisverbandes eingereicht werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Walter Fritz

Vorsitzender

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news-356 Fri, 19 Mar 2021 18:48:00 +0100 Wahlausschreibung Mitgliederversammlung Kreisverband Regen https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/wahlausschreibung-mitgliederversammlung-kreisverband-regen.html Für die am Freitag, 16. April 2021, stattfindende Mitgliederversammlung mit Neuwahlen des Bayerischen Roten Kreuzes, Kreisverband Regen, sind Wahlvorschläge an den Wahlvorbereitungsausschuss zu richten.  

 

 

 

 

Wahlausschreibung

 

Für die am Freitag, 16. April 2021, stattfindende Mitgliederversammlung mit Neuwahlen des Bayerischen Roten Kreuzes, Kreisverband Regen, sind Wahlvorschläge an den

 

Wahlvorbereitungsausschuss

BRK-Kreisverband Regen

Osserstr. 2, 94209 Regen

zu richten.

 

Die Wahlvorschläge müssen bis Dienstag, 06. April 2021, 18:00 Uhr, dem Wahlvorbereitungsausschuss vorliegen.

Gemäß § 26 der BRK-Satzung und nach § 28 Abs. 2 der Ordnung der Bereitschaften sind zu wählen:

 

  1. Vorstandschaft:
    1. der Vorsitzende
    2. erster stv. Vorsitzender
    3. zweiter stv. Vorsitzender
    4. der Chefarzt
    5. der stv. Chefarzt
    6. der Schatzmeister
    7. der stv. Schatzmeister
    8. der Justitiar
  1. Haushaltsausschuss
  1. Sieben Mitglieder
  2. Drei Ersatzmitglieder
  1. 4 Delegierte und 4 Ersatzdelegierte zur Bezirksversammlung

2 Delegierte und 2 Ersatzdelegierte zur Landesversammlung

 

  1.        der Kreisbereitschaftsleiter

       der Stellvertreter des Kreisbereitschaftsleiters

 

Sämtliche Wahlbewerber können Männer oder Frauen sein. Einer der Vorsitzenden soll eine Frau sein.

 

Vorschlagsberechtigt für alle Ämter sind Männer und Frauen, die bei der betreffenden Wahl wahlberechtigt sind. Das aktive Wahlrecht steht den BRK-Mitgliedern des BRK-Kreisverbandes zu, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Passives Wahlrecht steht ab der Vollendung des 18. Lebensjahres in einem Kreisverband zu.

 

Wahlberechtigt sind für die Wahl:

 

  1. der Vorstandschaft, des Haushaltsausschusses, der Delegierten und der Ersatzdelegierten zur Bezirks- und Landesversammlung alle aktiven und fördernden Mitglieder des BRK- Kreisverbandes Regen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
  2. des Kreisbereitschaftsleiters und des Stellvertreters des Kreisbereitschaftsleiters, alle aktiven Mitglieder der Bereitschaften, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben.

 

 

Die Einreichung von Wahlvorschlägen mittels E-Mail ist nur zulässig, wenn der vom Vorschlagenden unterzeichnete Wahlvorschlag als Datei-Anhang zur E-Mail übersendet wird und dieser geeignet ist, die Erklärung unverändert wiederzugeben (z.B. PDF-Anhang). Wahlvorschläge können bis zum Ablauf der Vorschlagsfrist wirksam zurückgenommen werden. Wenn möglich, sollte den Wahlvorschlägen die Einverständniserklärung des Vorgeschlagenen beigefügt werden.

Einreichung per E-Mail bitte an: wahlen(at)kvregen.brk.de

 

 

 

 

 

 

 

Bitte beachten Sie, dass die diesjährigen Wahlen nicht wie gewohnt während der Mitgliederversammlung stattfinden können, sondern an gesonderten Wahlterminen als Urnenwahl durchgeführt werden. Hierfür merken Sie sich bitte die Termine

 

Wahl:                                                                          Stichwahl:

Datum: Samstag, 24.04.2021                                          Datum: Donnerstag, 29.04.2021

Ort: BRK Einrichtungen im LKR Regen                           Ort: BRK Einrichtungen im LKR Regen

Zeitraum: 14.00 – 17.00 Uhr                                            Zeitraum: 17.00 – 19.00 Uhr

 

vor und beachten Sie bitte die aktuellen Hinweise auf www.brk-regen.de.

 

Zur Mitgliederversammlung mit Neuwahlen ergeht gesonderte Einladung.

 

Für den Wahlvorbereitungsausschuss                                                   gez. Lobmeier, Vorsitzender

 

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news-355 Fri, 19 Mar 2021 17:13:00 +0100 Besondere Wahlen in Zeiten von Corona https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/besondere-wahlen-in-zeiten-von-corona.html Christian Aulinger als Bereitschaftsleiter der BRK-Ortsgruppe Raindorf bestätigt Untermitterdorf. Da aktuell eine Zusammenkunft der Bereitschaftsmitglieder nicht möglich ist, wurde die Wahl der neuen Vorstandschaft unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen per Urnenwahl durchgeführt.

Trotz der widrigen Umstände haben es sich 26 Mitglieder nicht nehmen lassen, ihre Stimme persönlich im Wahllokal im Dorfkulturhaus in Untermitterdorf abzugeben. Bereits im Vorfeld hatte der Wahlvorbereitungsausschuss des BRK-Kreisverbandes Regen unter Federführung von Michael Weiderer die Vorbereitung der Wahl übernommen. Wahlvorschläge wurden geprüft, ein WähIerverzeichnis erstellt und Wahlzettel vorbereitet. Vor Ort oblag es dann Günther Aulinger als Vertreter des Kreisverbandes, auf die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsbestimmungen zu achten. So mussten sich die Wähler vor Betreten des Wahllokals die Hände desinfizieren, Stifte wurden nur einmalig verwendet und auch die Wahltische wurden regelmäßig desinfiziert. Selbstverständlich trugen alle Beteiligten eine FFP2-Maske. Als Wahlhelfer stellten sich Alfred Aulinger, Michael Aulinger und Jonas Trauner zur Verfügung, die im Anschluss als Dankeschön ein kleines Präsent überreicht bekamen.

In ihrem Amt bestätigt wurden der 1. Bereitschaftsleiter Christian Aulinger sowie Kassier Christian Gigl und Schriftführerin Bianca Schiller. Reinhard Wiederer löst Robert Resch als stellvertretenden Bereitschaftsleiter ab, der ebenso wie das langjährige Vorstandschaftsmitglied Heinz Hannes etwas kürzertreten möchte, dem Verein aber weiterhin die Treue hält. Wenn eine persönliche Zusammenkunft wieder möglich ist, werden folgende Bereitschaftsmitglieder in die Vorstandschaft bestellt: Thomas Möltner (stellvertretender Kassier), Christoph Rager (Beisitzer), Isabella Schreiner (Beisitzerin), Lukas Schrönghamer (Beisitzer) und Jonas Trauner (Beisitzer).

Der obligatorische Jahresbericht des Bereitschaftsleiters wurde diesmal online veröffentlicht. Nach der letzten gemeinsamen Veranstaltung im März 2020 konnte niemand auch nur erahnen, dass sich aus einer unbekannten Virusinfektion ein bis dato unvorstellbarer Katastrophenfall entwickeln würde. Das Corona-Jahr hat vieles anders gemacht, die Aufgaben wurden dadurch aber nicht unbedingt einfacher. Aulinger bedauerte in seinem persönlichen Grußwort an die Bereitschaftsmitglieder besonders, dass in diesem Jahr die Ehrung verdienter Mitglieder nicht in gewohnter Manier vorgenommen werden könne und die Jahreshauptversammlung mit der Neuwahl der Vorstandschaft in einer für alle ungewohnten Weise stattfinden müsse. Er dankte den Mitgliedern für ihren Einsatz und die Treue zum Verein in diesen schwierigen Zeiten.

Glücklicherweise waren im vergangenen Jahr keine Todesfälle in den Reihen der Bereitschaft zu beklagen. Allerdings war es aufgrund der Pandemie ebenfalls unmöglich, die Dienstabende in gewohnter Weise abzuhalten. Dies begründet auch den Umstand, dass im vergangenen Jahr keine neuen Mitglieder in die Bereitschaft aufgenommen wurden. Somit blieb die Zahl der Bereitschaftsmitglieder zum Ende des Jahres 2020 konstant bei 130 Mitgliedern.

Da es im letzten Jahr weder Dienstabende noch Veranstaltungen der Bereitschaft gab, fiel die Zahl der insgesamt rund 2000 geleisteten Einsatzstunden erheblich geringer aus als gewohnt. Jedoch unterstützten eine Vielzahl der Mitglieder das BRK im Kampf gegen die Pandemie. Ebenso wurde sowohl der Blutspendedienst als auch die Unterstützungsgruppe Rettungsdienst aufrechterhalten. Zudem leisteten die Ehrenamtlichen wieder viele Dienste an den Rettungswachen Zwiesel, Regen und Bodenmais. Noch vor Ausbruch der Pandemie beschaffte der Kreisverband Regen im Frühjahr eine mobile Sanitätsstation. Diese wird, sobald wieder möglich, bei den künftig anstehenden Sanitätsdiensten die Arbeit der Ehrenamtlichen wesentlich erleichtern. Aktuell dient sie im Impfzentrum in Regen als Impfraum und ist somit trotz fehlender gesellschaftlicher Ereignisse bereits ein großer Gewinn.

Die Mitglieder des Standorts Untermitterdorf rückten mit beiden Fahrzeugen im letzten Jahr insgesamt zu 193 Einsätzen aus. Besonders hervorgehoben werden muss hierbei die – trotz der im Vergleich zum Vorjahr geringeren Einsatzzahlen – fast gleichbleibende Zahl der Einsatzstunden. Diese ergibt sich aus dem erheblich gestiegenen Hygieneaufwand beim Transport von COVID-19-Patienten. So war es keine Seltenheit, dass die Besatzung auch nachts pro Einsatz bis zu drei Stunden und länger gebunden war. Als das Gesundheitssystem im Landkreis Regen im Dezember zusammenzubrechen drohte, wurde am Standort Untermitterdorf übergangsweise eine von 10:00 bis 18:00 Uhr besetzte Interimswache eingerichtet, um den regulären Rettungsdienst im Landkreis mit einem fünften Rettungswagen zu entlasten. Besetzt wurde diese Wache überwiegend mit Mitgliedern der eigenen Bereitschaft.  

Blutspenden sind in Zeiten von Corona enorm wichtig. Deshalb wurde auch der Blutspendedienst in der Zeit dieser Pandemie bestmöglich aufrechterhalten. Ein besonderer Dank gilt den Damen, die trotz des erhöhten Hygieneaufwands den Blutspendedienst immer tatkräftig unterstützten.

Trotz aller aktuellen Widrigkeiten schloss Aulinger seinen Bericht mit einem positiven Ausblick. Auch wenn die nahe Zukunft noch ungewiss sei, erfülle ihn die baldige Möglichkeit einer Corona-Impfung mit Zuversicht. Er hoffe und wünsche, dass alle gesund blieben und das gewohnte Vereinsleben baldmöglichst wieder fortgesetzt werden könne.

 

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news-353 Wed, 10 Mar 2021 08:11:00 +0100 Frischer Wind beim BRK https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/frischer-wind-beim-brk.html André Soboczenski löst Markus Brunner als Bereitschaftsleiter ab Bodenmais. Die neue Bereitschaftsleitung für die Amtszeit von 2021 bis 2025 ist gewählt. Anlässlich der Corona-Pandemie erfolgten die turnusgemäßen Neuwahlen in diesem Jahr unter besonderen Vorkehrungen. So fand unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln ein Urnenwahlverfahren statt. Die Stimmabgabe erfolgte im neuen Lehrsaal der Rettungswache Bodenmais.

Da bereits im Dezember 2020 bekannt wurde, dass sich das bisherige Bereitschaftsleitertrio um Markus Brunner mit den Stellvertreterinnen Mareike Wenzl und Sandra Brunner nicht mehr für die kommende Periode zur Verfügung stellen, waren alle Mitglieder aufgefordert sich über mögliche Kandidaten Gedanken zu machen. Schnell wurde ein Team gefunden, dessen Herz fürs Rote Kreuz schlägt und das für die Zukunft der BRK-Bereitschaft Bodenmais einsteht.

 

So wurde für das Amt des Bereitschaftsleiters André Soboczenski (27) gewählt. Er löst Markus Brunner nach zehn Jahren im Amt ab. Soboczenski war bereits von 2013 bis 2017 stellv. Bereitschaftsleiter und kann ein fundiertes Wissen miteinbringen. Zum Stellvertreter wurde Stefan Pledl in seinem Amt bestätigt. Der 31-jährige Notfallsanitäter ist Teamleiter der "Helfer vor Ort" in Bodenmais. Als Schriftführerin stellt sich Anja Weber (43) zur Verfügung. Sie ist Mitglied der "Helfer vor Ort", Medizinische Fachangestellte und Codierfachkraft. Um das Finanzielle kümmert sich fortan Sebastian Segl (32). Er ist wie Pledl Notfallsanitäter und hauptamtlicher Mitarbeiter der Rettungswache Bodenmais.

Im Hinblick auf den Tätigkeitsbericht lässt sich feststellen, dass das Corona-Virus im vergangenen Jahr die Arbeit der Bereitschaft sehr eingeschränkt hat. Zu Beginn 2020 wurden drei Sanitätsdienste absolviert, dazu, über das Jahr verteilt, drei Blutspendetermine im VitalZentrum, unter Beachtung der Hygienemaßnahmen. Außerdem wurde ein Dienst- bzw. Ausbildungsabend noch vor dem ersten Lockdown abgehalten. Trotz der Einschränkungen wurde eine Gesamtstundenanzahl von 263,5 erreicht, die Ausbildung, Blutspende, Sanitätsdienst, Gremienarbeit und Sonstiges beinhaltet.

Der Bereitschaft selbst gehören 41 Mitglieder an. Davon sind 19 männlich und 22 weiblich. Ein Todesfall war 2020 zu verzeichnen. Was das Finanzielle anbelangt, so kann man bei der Bereitschaft auf einen soliden Kontostand bauen.

Die neue Vorstandschaft freut sich nun darauf, sobald es Corona wieder erlaubt, die Bereitschaftsmitglieder im neuen Lehrsaal der Rettungswache Bodenmais zum Dienstabend begrüßen zu dürfen. Zudem soll es viel bereitschaftsübergreifende Zusammenarbeit geben, und man will auch neue Mitglieder für die Arbeit im Roten Kreuz begeistern. Interessenten können sich jederzeit bei André Soboczenski melden oder auf der Facebookseite der Bereitschaft vorbeischauen.

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news-349 Wed, 10 Mar 2021 07:53:00 +0100 Tobias Denk leitet die BRK-Bereitschaft https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/tobias-denk-leitet-die-brk-bereitschaft.html Neuwahlen des Vorstands: Wolfgang Stoiber gab das Amt nach 18 Jahren in jüngere Hände ab Regen. Unter erschwerten Bedingungen haben die Neuwahlen der Bereitschaftsleitung der BRK-Bereitschaft Regen stattgefunden. Corona-bedingt war die Neuwahl nicht wie gewohnt im Rahmen der Jahreshauptversammlung durchführbar, deshalb musste sie als Urnenwahl durchgeführt werden. Die Resonanz der Mitglieder war trotzdem hervorragend, mehr als 40 Mitglieder gaben ihre Stimme ab.

Zum neuen Bereitschaftsleiter wurde der 23-jährige Tobias Denk gewählt, der in den vergangenen vier Jahren bereits Erfahrung als Stellvertreter unter Wolfgang Stoiber gesammelt hatte. Als stellvertretender Bereitschaftsleiter wurde mit dem 22-Jährigen Ludwig Schiller ebenfalls ein junges Mitglied in die Führungsverantwortung gewählt. Trotz seines Alters kann Schiller bereits auf mehr als zehn Jahre Mitgliedschaft in der Bereitschaft zurückblicken und hat auch schon in der Jugendgruppe Verantwortung übernommen.

 

Als weitere Stellvertreterin und Kassier wurde Katja Hock in ihrem Amt bestätigt. Sie übt dieses Amt bereits seit vielen Jahren in Doppelfunktion aus. Ebenfalls keinen Wechsel gab es auf der Position der Seniorenbeauftragten. Diese Aufgabe wird weiterhin von Monika Ebner übernommen.

In einer ersten Sitzung der neuen Vorstandschaft wurden zudem die restlichen Ämter besetzt. Als SEG-Leiter übernimmt weiterhin Franz-Josef Hock die Verantwortung im Einsatzfall. Als Jugendleiterin fungiert weiterhin Stefanie König. Einen Wechsel gab es außerdem auf dem Posten des Bereitschaftsarztes. Dr. Florian Höllein übernimmt das Amt von Dr. Paul Waininger. Wolfgang Stoiber unterstützt die neue Bereitschaftsleitung außerdem noch als Beisitzer.

"Ich freue mich, mein Amt nach 18 Jahren als Bereitschaftsleiter in jüngere Hände legen zu können", sagte Stoiber. "Ein Generationswechsel ist nach so langer Zeit notwendig. Ich bin mir sicher, dass wir mit Tobias Denk einen engagierten Nachfolger gefunden haben. Trotzdem werde ich die neue Bereitschaftsleitung nach Kräften unterstützen und immer noch aktiv in der Bereitschaft mitwirken."

Der neue Bereitschaftsleiter Tobias Denk freut sich auf seine neue Aufgabe: "Da ich bereits vier Jahre Stellvertreter von Wolfgang Stoiber war, fühle ich mich schon gut vorbereitet auf meine neue Aufgabe. Und mit meinen Stellvertretern Ludwig Schiller und Katja Hock sowie der restlichen Vorstandschaft habe ich ein tolles Team, um die Bereitschaft in den nächsten vier Jahren gemeinsam zu führen."

Die nächsten Ziele der neuen Bereitschaftsleitung sind laut Denk, die Mitglieder weiterhin auf hohem Niveau auszubilden und die Ausrüstung weiterhin zu professionalisieren. Außerdem will man neue Mitglieder aus allen Altersschichten gewinnen, um alle anstehenden Aufgaben auch weiterhin routiniert erledigen zu können.

Trotz der Coronapandemie war die BRK-Bereitschaft auch im Jahr 2020 gefordert. Zwar waren aufgrund ausgefallener Großveranstaltungen nur wenige Absicherungen im Sanitätsdienst notwendig, jedoch war man im Sommer unter schweißtreibenden Bedingungen auf den Corona-Teststrecken in Dingolfing sowie auf der A3 bei Passau ehrenamtlich im Einsatz.

Die Unterstützungsgruppe Rettungsdienst rückte 2020 zu insgesamt 85 Einsätzen aus und sorgte so für die Abdeckung von Einsatzspitzen im Rettungsdienst. Und auch mit der Übernahme von ehrenamtlichen Schichten am Wochenende sowie mit zusätzlichen Corona-Schichten unterstützten die Mitglieder der Bereitschaft die Rettungswache Regen.

Die Schnell-Einsatzgruppen Behandlung und Transport zeigten ihre Schlagkräftigkeit bei einem – glücklicherweise glimpflich ausgegangenen – Zugunfall in Langdorf am 19. August 2020. Innerhalb kürzester Zeit besetzten rund zehn ehrenamtliche Einsatzkräfte Einsatzfahrzeuge und rückten zur Unglückstelle aus, wo aber kein Eingreifen notwendig war.

Die Seniorengruppe unterstützte in gewohnter und routinierter Weise die Blutspende-Termine in Regen. Bedingt durch die Kontaktbeschränkungen und BRK-internen Vorgaben liegt der Ausbildungs- und Übungsbetrieb seit März 2020 fast vollständig auf Eis. Eine baldige Wiederaufnahme ist aufgrund der hohen Inzidenz im Landkreis derzeit nicht in Sicht. "Wir versuchen jetzt durch Online-Dienstabende verschiedene Themen zu vermitteln, aber die praktische Arbeit am Patienten oder Gerätschaften können wir so natürlich nicht ersetzten", sagt Denk.

Seine Hoffnung legt der neue Bereitschaftsleiter in die warmen Sommermonate. "Auch wenn die Großveranstaltungen heuer wahrscheinlich nicht stattfinden werden und somit keine sanitätsdienstliche Absicherung von unserer Seite notwendig ist, lässt es das Infektionsgeschehen dann hoffentlich wieder zu, intensiv in den Ausbildungs- und Übungsbetrieb einzusteigen", so Denk weiter.

Dann hofft man auch auf neue und interessierte Gesichter, denen man die Rot-Kreuz -Arbeit näherbringen kann. Interessierte können sich auf www.seg-regen.de informieren und direkt mit der neuen Bereitschaftsleitung in Kontakt treten. 

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news-352 Mon, 08 Mar 2021 08:07:00 +0100 Michael Karl bleibt BRK-Chef https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/michael-karl-bleibt-brk-chef.html Bereitschaftsleiter bei Wahl bestätigt Zwiesel. Besondere Zeiten erfordern besondere Vorgehensweisen: Da eine reguläre Jahreshauptversammlung derzeit unmöglich ist, wurden am vergangenen Samstag die Neuwahlen der BRK- Bereitschaft Zwiesel im Urnenwahlverfahren durchgeführt.

Von 16 bis 17 Uhr nahmen 28 Mitglieder die Möglichkeit zur Abstimmung wahr. Bereits kurz nach Schließung des Wahllokals stand dann das Ergebnis fest: Michael Karl wurde mit 28 Stimmen in seinem Amt als Bereitschaftsleiter bestätigt. Sein neuer Stellvertreter ist Stefan Selbach, er ebenfalls einstimmig gewählt wurde. Er löst den langjährigen stellvertretenden und zuvor ersten Bereitschaftsleiter Raimund Sagner ab. Auch für die Kassiererin Nicole König wurde von der Mannschaft geschlossen abgestimmt.

 

Der Dank des wiedergewählten Michael Karl galt zum einen dem scheidenden Raimund Sagner für sein Engagement sowie den Mitgliedern, die so zahlreich zur Wahl erschienen waren. 

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news-351 Mon, 08 Mar 2021 08:02:00 +0100 BRK-Bereitschaft hat neue Führungsriege https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/brk-bereitschaft-hat-neue-fuehrungsriege.html Mitglieder wählten Alfons und Tobias Hauner an die Spitze – Generationswechsel eingeläutet Viechtach. Die Mitglieder der BRK-Bereitschaft Viechtach sind am Freitag von 17 Uhr bis 19 Uhr dazu aufgerufen gewesen, eine neue Bereitschaftsleitung zu wählen. Per Urnenwahl wurden Alfons Hauner (60) zum neuen Bereitschaftsleiter und Tobias Hauner (27) zu seinem Stellvertreter gewählt.

Von den 29 abgegebenen, gültigen Stimmen erhielt Alfons Hauner 28. Für Tobias Hauner votierten 29 wahlberechtigte Frauen und Männer der Rotkreuzgemeinschaft. Die bisherigen Führungskräfte Bernhard Hacker und Tobias Frohnauer haben sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Zur Schriftführerin und gleichzeitig Kassenverwalterin wurde Lisa Pangerl (20) gewählt, die mit Tobias Hauner innerhalb der Führungsgruppe der BRK-Bereitschaft den Generationswechsel einläutet. Für den reibungslosen Ablauf der schriftlichen und geheimen Wahlen waren die bisherige Schriftführerin Brigitte Ziselsberger und Andrea Brunnbauer verantwortlich.

Ziel: Mitglieder zur Mitarbeit aktivieren

Der neu gewählte Bereitschaftsleiter Alfons Hauner kann auf nunmehr 43 Jahre aktive Mitgliedschaft beim Roten Kreuz zurückblicken. In seinen Anfangsjahren leistete der Sparkassenbetriebswirt noch Dienst bei der damaligen Sanitätskolonne Teisnach-Geiersthal, wo er bereits in jungen Jahren einige Zeit aktiv in der Vorstandschaft mitwirkte. Aktuell ist Hauner stets zur Stelle, wenn die Unterstützungsgruppe Rettungsdienst (UGRD) zum Hintergrundeinsatz gerufen wird. Die UGRD wird dann alarmiert, wenn die diensthabende Rettungswagenbesatzung bereits im Einsatz ist. Zudem leistet der Rettungsdiensthelfer ehrenamtlich Wochenend- und Feiertagsdienst auf der Rettungswache.

 

 

Wie Hauner in einem kurzen Statement nach den Wahlen äußerte, war es für ihn als langjährigen Rotkreuzmann wichtig, dass bei der BRK-Bereitschaft Viechtach kein Führungsvakuum entsteht. Für den Anfang will er innerhalb der Rotkreuzgemeinschaft feststellen, welche Mitglieder noch der aktiven Mannschaft angehören und welche eher dem passiven Bereich zuzuordnen sind. Der Dienst müsse auch während und nach der Corona-Krise weiter aufrecht erhalten werden, sagt der Ausbilder für "Erste Hilfe" und Sanitätsdienst. Alfons Hauner denkt über die Einführung eines Onlineformats für die dringend notwendige Aus-, Fort- und Weiterbildung der Einsatzkräfte nach. Die derzeitigen Mitglieder wieder aktivieren und neue dazu gewinnen, hat er sich nach eigenen Worten als Ziel für die nächsten vier Jahre vorgenommen.

Ähnlich äußert sich sein Stellvertreter und Pflegefachmann Tobias Hauner, der neben der Ausbildung zum Altenpfleger zusätzlich die Fortbildung zur Leitenden Pflegefachkraft und zum Leiter für Einrichtungen der Behinderten- und Altenpflege erfolgreich absolviert hat. Aktuell ist Tobias Hauner im BRK-Seniorenheim in der Karl-Gareis-Straße als stellvertretender Pflegedienstleiter beschäftigt. Der Rettungsdiensthelfer leistet seit neun Jahren ehrenamtlichen Dienst in der Rettungswache Viechtach und besetzt wie sein Namenskollege, der mit ihm nicht verwandt ist, einen weiteren Rettungswagen, wenn Bedarf ist. Der 27-Jährige will kräftig die Trommel zur Nachwuchsgewinnung rühren.

Weitere Unterstützung für die Führungsriege

Unterstützung dabei erhofft sich Hauner von der neu gewählten Schriftführerin und Kassenverwalterin Lisa Pangerl, die mit 20 Jahren das jüngste Mitglied im engen Führungszirkel ist. Pangerl ist gelernte Kauffrau im Gesundheitswesen. Sie ist aktuell in der Personalverwaltung der Arberlandklinik Viechtach beschäftigt. Bereits als Kind schnupperte Lisa Pangerl Rotkreuzluft als Mitglied beim Kinder- und Jugendrotkreuz. Später leistet sie als Rettungsdiensthelferin aktiv Wochenenddienst im Krankentransport.

 

Die enge Führungsmannschaft wird komplettiert von zusätzlich bestellten Aktivposten. So sind Thomas Goham weiterhin als Leiter der Schnellen Einsatzgruppe (SEG) und Martin Pangerl als sein Stellvertreter für Betreuungs- und Katastropheneinsätze zuständig, während der gelernte Notfallsanitäter Michael Steinbauer verantwortlich ist für die Rettungs- und Sanitätsdienstliche Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Als Leiter der Unterstützungsgruppe Rettungsdienst kümmert sich Andreas Hauner um die Koordinierung der Einsatzkräfte für den Hintergrundeinsatz.

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news-350 Mon, 01 Mar 2021 07:56:00 +0100 Neuwahl unter Pandemiebedingungen https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/neuwahl-unter-pandemiebedingungen.html Franz-Josef Hock bleibt Vorsitzender der Kreiswasserwacht Regen Regen. Unter besonderen Auflagen ist die Leitung der Kreiswasserwacht Regen neu gewählt worden. Zuvor hatten bereits vier der fünf Ortsgruppen in Landkreis in kontaktloser Urnenwahl ihre Vorstandschaft neu bestimmt. Einen besonderen Dank richtete der alte und neue Leiter der Kreiswasserwacht Regen, Franz-Josef an die neu gewählten Vorstandschaften der einzelnen Ortsgruppen.

Die Wasserwachten hatten für Besprechungen schon vor Pandemiebeginn Online-Plattformen genutzt, um schnell Entscheidungen zu treffen und um Fahrzeiten auf Bezirks- oder Landesebene im Ehrenamt einzusparen. Dieses Tool nutzten die Ortsgruppen jetzt auch für die Mitgliederversammlungen und zu den Vorbereitungen der Wahlen.

 

Die Wasserwacht Bayern arbeitet mit Digitalfunk und mit Office- 365-Lizenzen bei den Führungskräften. Die Mitgliederverwaltung ist digitalisiert, so können dort auch Statistikdaten eingepflegt werden. Die Wasserwacht will ihr Angebot – Schwimmkurse, Schwimmtraining, aber auch die Schnelleinsatzgruppe weiterhin im Landkreis flächendeckend anbieten. Daher setzt sich die Kreiswasserwachtleitung intensiv für den Erhalt der Bäder im Landkreis ein. 2020 waren die Schnelleinsatzgruppen und deren Mitglieder im Einsatz im Kampf gegen die Pandemie. Sie unterstützten im Krisenstab, bei Materialbeschaffung und Materialtransport, Verlegungsfahrten von Covid-19-Patienten und auch jetzt in den Teststationen für Grenzpendler.

Mit 1848 Mitgliedern sei die Wasserwacht im Landkreis eine starke Stütze auch für den BRK- Kreisverband, sagte BRK-Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger, der nach kurzem Bericht zu den Neuwahlen überleitete. Vorsitzender ist Franz-Josef Hock, stellv. Vorsitzender Andreas Schmelmer, Technischer Leiter ist Wolfgang Zisler, stellv. Technischer LeiterWilhelm Sitzberger. Zur Jugendleiterin wurde Johanna Gierl gewählt, zur stellv. JugendleiterinRamona Weinberger.

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news-354 Thu, 11 Feb 2021 08:24:00 +0100 Unter 112 gibt es Hilfe im Notfall https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/unter-112-gibt-es-hilfe-im-notfall.html 82 494 Hilfefrufe gingen im Jahr 2020 bei der Integrierten Leitstelle in Straubing ein Viechtach. Im Jahr 2009 hat das Europäische Parlament den 11. Februar zum "Europäischen Tag des Notrufs 112" erklärt. Dieses Datum, in dem die Notrufnummer enthalten ist, soll die Vorteile der im Jahr 1991 eingeführten europaweiten Notrufnummer sichtbar und die Nummer bekannter machen. Seit 1998 müssen die europäischen Mitgliedstaaten gewährleisten, dass alle Nutzer von Festnetz- und Mobiltelefonen die Nummer 112 gebührenfrei anrufen können.

Der Viechtacher Bayerwald-Bote hat bei der Integrierten Leitstelle (ILS) in Straubing und der örtlichen BRK-Rettungswache nachgefragt, wie sich die einheitliche Notrufnummer bewährt hat.

 

ILS-Leiter Karl Maurus berichtet, dass die Notrufnummer im Einzugsgebiet der Integrierten Leitstelle Straubing – dazu gehören die kreisfreie Stadt Straubing und die Landkreise Straubing-Bogen, Deggendorf und Regen – 82494 mal im Jahr 2020 angewählt wurde. 23856 Mal wurde ein Krankentransportwagen (KTW) angefordert, während die Notfallrettung zu 44302 Fällen alarmiert wurde.

Die Notrufnummer 112 war und ist die originäre Telefonnummer, wenn die Feuerwehr benötigt wird. 3308 Feuerwehralarmierungen mussten im vergangenen Jahr in den drei Landkreisen bewältigt werden. Die Aktiven rückten zu 868 Bränden, 2294 Technische Hilfeleistungen, 108 ABC-Einsätzen und 247 sonstigen Fällen aus.

Die Helfer vor Ort, zu denen auch die HvO Ruhmannsfelden und Zellertal gehören, wurden 1379 Mal von den Disponentinnen und Disponenten der ILS Straubing zum Einsatz beordert. Ob Erwachsener oder Kind, jeder sollte wissen, dass er über die Notrufnummer 112 Hilfe anfordern kann, stellt Karl Maurus abschließend fest.
Dass die Notrufnummer in allen europäischen Ländern vereinheitlicht wurde, findet auch Franz Obermeier, der Leiter der BRK-Rettungswache Viechtach gut. Der erfahrene Notfallsanitäter weiß, dass oftmals Minuten darüber entscheiden, ob ein Schwerverletzter nach einem Unfall oder ein Patient nach einem akuten Herzinfarkt gerettet werden kann. Da wäre es von Vorteil, wenn der Hilfesuchende, egal in welchem europäischen Land er sich gerade aufhält, nicht lange zu überlegen braucht, unter welcher Notrufnummer Hilfe geholt werden kann, sagt der 53-jährige Viechtacher.

Der BRK-Wachleiter würde es sogar begrüßen, wenn auch der ärztliche Bereitschaftsdienst, der außerhalb der normalen Sprechzeiten zum Einsatz kommt, ebenfalls von der ILS unter der 112 vermittelt würde. Obermeier begründet seinen Vorschlag damit, dass die Anrufer der deutschlandweiten, kostenlosen Rufnummer 116117 (ohne Vorwahl), oft sehr lange in der Warteschlange hängen und dann doch den Rettungsdienst rufen würden. Weil die Sanitäter vor Ort keine Entscheidungen treffen können, da diese nur dem Arzt vorbehalten sind, werden die Patienten aus rechtlichen Gründen sehr oft ins Krankenhaus gefahren, obwohl sie auch zuhause ärztlich versorgt werden könnten, klagt Obermeier.

Wer unter der 112 anruft, soll nach der Nennung seines Namens und einer Rückrufnummer möglichst genaue Angaben machen, was genau wo passiert ist, wie viele Verletzte es nach einem Unfall gegeben hat und welche Verletzungen die Verunfallten haben beziehungsweise welche Anzeichen die Erkrankten aufweisen.

Im Landkreis Regen gibt es vier Rettungswachen-Standorte – Regen, Viechtach, Zwiesel und Bodenmais. Hier ist jeweils ein Rettungswagen (RTW) stationiert, klärt Obermeier auf. Der Notarzt kommt bei Bedarf mit dem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) oder mit dem Hubschrauber dazu. Neben der Feuerwehr und dem Rettungsdienst kann unter der 112 auch die Bergwacht und Wasserwacht alarmiert werden. Außerdem koordiniert die ILS die Einsätze des KTW für Patiententransporte, wenn der Patient während der Fahrt überwacht werden muss oder wenn es sich um Infektionsfälle handelt. Ferner werden die Helfer vor Ort oder der Hintergrunddienst von der ILS alarmiert, wenn sich der erste RTW bereits im Einsatz befindet.

Im Einsatzbereich der Rettungswache Viechtach gebe es nur ganz selten einen Missbrauch der Notrufnummer, blickt Franz Obermeier einige Jahre zurück. Jedoch käme es immer wieder vor, dass der RTW gerufen wird, wenn zum Beispiel ein pflegebedürftiger Patient aus dem Bett oder dem Rollstuhl gefallen ist, keine Verletzungen aufweist, aber die pflegenden Angehörigen mit dem Rücktransfer überfordert sind. Diese Hilfeleistung sei nicht vordergründig Aufgabe des Rettungsdienstes, sagt Obermeier. Es sei aber ein Zeichen dafür, dass die Sanitäter oft die letzte Rettung für Hilfesuchende wären, stellt er lapidar fest. Abschließend fordert der hauptamtliche Notfallsanitäter dazu auf, lieber einmal zu oft die 112 anzurufen, als einmal zu wenig, damit die Retter im Notfall nicht zu spät kommen.

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news-347 Tue, 02 Feb 2021 16:38:48 +0100 Chefin fürs Seniorenheim Zellertal https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/chefin-fuers-seniorenheim-zellertal.html Sabine Ulrich übernimmt die Heimleitung im BRK-Seniorenzentrum Drachselsried. Die Leitung des Seniorenzentrums Zellertal ist in neuen Händen. Der Vorstand des BRK Kreisverbandes Regen hat Sabine Ulrich zum Jahresanfang zur neuen Chefin des Seniorenheimes in Drachselsried bestellt.
Die Drachselsriederin Sabine Ulrich löst Franz Lobmeier als Heimleiter im Seniorenzentrum Zellertal ab. Wie der Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes in einer Presse-Information mitteilt, musste Lobmeier 2014 nach dem Weggang der damaligen Heimleitung kurzfristig die Führung des Zellertaler Hauses übernehmen. Dank seiner Erfahrungen als Heimleiter des BRK Seniorenheimes in Viechtach konnte der Betrieb jedoch nahtlos weitergeführt werden. Sieben Jahre hat Lobmeier die Richtung im Seniorenzentrum vorgegeben, hat die Einrichtung mit großer Umsicht und enormen persönlichen Engagement geführt und dabei unzählige Herausforderungen mit Bravour gemeistert, teilt Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger weiter mit. In Zukunft soll Lobmeier die Kreisgeschäftsführung als Experte in Sachen Pflege vermehrt unterstützen.
Sabine Ulrich ist ein Eigengewächs des Seniorenzentrums Zellertal. 2007 hat sie ihre Tätigkeit als Pflegeassistentin im Seniorenzentrum aufgenommen, bildete sich zur Altenpflegefachkraft und Gerontofachkraft weiter und absolvierte die Ausbildung zur Pflegedienstleitung. Mit dem äußerst erfolgreichen Abschluss des Weiterbildungsganges zur Einrichtungsleitung hat sie sich neben den beruflichen Voraussetzungen auch das fachliche Wissen für die Aufgaben der Heimleitung erworben.

"Karrieren wie die von Sabine Ulrich zeigen auf, dass der Beruf der Pflege durchaus attraktiv ist und gute Aufstiegsmöglichkeiten bietet", teilt Aulinger mit.
Der Kreisgeschäftsführer freut sich, mit Sabine Ulrich eine sehr erfahrene Pflegefachkraft und versierte Führungspersönlichkeit für die Besetzung der Stelle der Heimleitung gefunden zu haben und wünschte ihr nun für die neuen Aufgaben allseits gute Entscheidungen. Die bestmögliche Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheimes, aber auch das gute Miteinander unter der Belegschaft sei ihr sehr wichtig, sagte Sabine Ulrich. Dass sie nun die Leitung übernehmen darf, mache sie schon ein wenig stolz. − vbb

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news-346 Tue, 02 Feb 2021 16:36:50 +0100 30 Jahre beim BRK: Kreisverband ehrt Alfred Aulinger https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/30-jahre-beim-brk-kreisverband-ehrt-alfred-aulinger.html Große Mitarbeiterehrung musste corona-bedingt entfallen Regen. Eine Vielzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im BRK-Kreisverband Regen hätte zum Ende des vergangenen Jahres im Rahmen der alljährlichen Mitarbeiterehrungen Auszeichnungen für zehn, 15, 20 oder sogar 25 und 30 Jahre Betriebszugehörigkeit entgegengenommen und damit auch den Applaus, den Respekt und die Anerkennung aller Anwesenden. Doch 2020 war alles ein bisschen anders.

Deshalb nahm Alfred Aulinger für seine 30-jährige Betriebszugehörigkeit stellvertretend für alle Geehrten nun den Dank des BRK-Kreisvorsitzenden Walter Fritz und des Kreisgeschäftsführers Günther Aulinger entgegen. Als stellv. Kreisgeschäftsführer, Leiter Rettungsdienst und aktuell Verantwortlicher für das "Mobile Impfteam" weiß Alfred Aulinger nach 30-jähriger Betriebszugehörigkeit, was Entwicklung und Veränderungen im Betrieb bedeuten, er weiß aber auch, dass schwierige Zeiten, wie wir sie gerade erleben, irgendwann ein Ende haben.

"Eine starke Gemeinschaft ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr", stellt Aulinger fest. Das BRK als Rettungsorganisation und Wohlfahrtsverband habe eine große Verantwortung in der Daseinsversorgung gegenüber den Bürgern. "Die Arbeit ist sehr vielseitig. Jeder Tag in den unterschiedlichen Berufsfeldern ist besonders und einzigartig." Gerade pandemiebedingt brauche man diesen starken Zusammenhalt, weil das BRK da sei, wenn Menschen Hilfe brauchten, da waren sich alle einig.

Der Dank, die Präsente und der Wunsch nach weiteren Jahren der Verbundenheit mit dem BRK wurden an alle Geehrten weitergegeben durch die jeweiligen Abteilungsleiter mit der Hoffnung, dass 2021 wieder Ehrungen unter normalen Bedingungen stattfinden können.

Die GeehrtenZehn Jahre: Martin Weber, Reinhard Wiederer, Anita Früchtl, Werner Dietl, Karin Weiderer, Melita Marx, Heike Straßmeier, Eva Hohmann-Hagengruber, Gerlinde Wieser, Heidemarie Dreischmeier, Britta Benidt, Silke Bauernfeind, Simone Hiltl; 15 Jahre: Katja Wittenzellner, Manuela Blüml, Michael Aulinger, Hans-Werner Wimmer; 20 Jahre: Corinna Handlos, Markus Hannes, Daniela Ulrich, Maria Hackl, Mario Gruber, Josef Resch, Agnes Kilger, Jutta Kuffner; 25 Jahre: Sabine Achatz, Petra Schlagintweit, Günther Aulinger; 30 Jahre: Alfred Aulinger.

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news-348 Mon, 01 Feb 2021 16:42:00 +0100 "Wir alle sind dem BRK sehr dankbar" https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/wir-alle-sind-dem-brk-sehr-dankbar.html Landrätin Rita Röhrl besucht Corona-Teststation – Schnelltests auch am morgigen Samstag Bayer. Eisenstein. In der Arberlandhalle hat der BRK-Kreisverband für den Landkreis Regen eine Corona-Teststation eingerichtet. Unterstützt wird das BRK von Mitarbeitern der Arberland Regio GmbH, die bei der Anmeldung und Logistik helfen. Am Mittwoch machte sich Landrätin Rita Röhrl ein Bild von der Arbeit vor Ort.
"Ich bin dem Roten Kreuz wirklich sehr dankbar", so die Landrätin. "Am Freitagnachmittag war klar, dass ab Montag in der Früh die Grenzpendler aus Tschechien eine gültige Negativtestung haben müssen. Das nur kurzfristig zu nennen, ist schon eine Untertreibung." Der Hilferuf an BRK-Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger war aber nicht vergebens, er sagte seine Hilfe sofort zu. "Hier zeigt sich wieder, dass sich der Landkreis auf die Partner vor Ort verlassen kann", stellte Röhrl fest und bedankte sich insbesondere bei Günther Aulinger und seinen Mitarbeitern für das Engagement. Unkompliziert und schnell habe auch die Arberland Regio mit ihrem Geschäftsführer Herbert Unnasch reagiert, der mit seiner Mannschaft das BRK bei den nichtmedizinischen Aufgaben künftig entlastet.
Das BRK wird in der Teststation diese Woche auf jeden Fall zusätzlich zu Montag und Mittwoch auch am morgigen Samstag von 10 bis 15 Uhr Schnelltestung durchführen. Eigentlich war angedacht, am Samstag die mobile Teststation der Regierung einzusetzen. "Aber wer sonntags schon zur Arbeit muss, hat möglicherweise dann noch gar kein Testergebnis", das wäre nicht gut, so die Landrätin. Deshalb die Entscheidung für Schnelltestung. So würden auch die Arbeitnehmer erreicht, die sonntags und montags schon früh zur Arbeit müssen. Montags und mittwochs wird dann von 5 Uhr bis 11.30 Uhr und von 13 Uhr bis 15 Uhr getestet.
An den ersten zwei Testtagen wurden insgesamt 925 Tests durchgeführt. "Bei den 579 Covid-19-Tests am Montag wurde lediglich eine Person positiv getestet, am Mittwoch haben wir dann drei Positivfälle gezählt, dies waren aber keine Grenzpendler, sondern Landkreisbürger", berichtet der BRK Kreisgeschäftsführer. Während sich am Montag noch lange Warteschlangen mit Wartezeiten von über einer Stunde bildeten, lagen am Mittwoch die Wartezeiten in der Regel unter zehn Minuten. So könne man auch künftig auf eine Anmeldung verzichten. "Wir bieten auch weiterhin kostenlose Tests ohne Voranmeldung an", erklärt Landrätin Rita Röhrl.
Testen lassen könnten sich neben Grenzpendlern auch Einheimische. Denen raten die Verantwortlichen aber zu Tests in den PCR-Teststationen in Regen oder Viechtach. Nach einem positiven Schnelltest ist in Deutschland ein PCR-Test vorgeschrieben. "Das Ergebnis einer PCR-Testung liegt mittlerweile in aller Regel auch innerhalb von 24 Stunden vor, so sollte für Einheimische dies das Mittel der Wahl sein", betonen die Verantwortlichen. − bbz

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news-311 Tue, 08 Dec 2020 21:38:51 +0100 Mehr Rettungswagen im Einsatz https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/mehr-rettungswagen-im-einsatz.html Fünf statt vier Rettungsfahrzeuge stehen aktuell im Landkreis zur Verfügung. Dazu kommen drei weitere Fahrzeuge in Bereitschaft. Das BRK reagiert damit auf die Abmeldung der Arberlandklinik Zwiesel von der Notfallversorgung Regen.

Der BRK Kreisverband Regen hat umgehend auf den Stopp der Notfallversorgung an der Arberlandklinik Zwiesel reagiert: Es stehen jetzt zusätzliche Rettungswagen zur Verfügung, um im Notfall einsatzfähig zu bleiben.
Alfred Aulinger, Leiter Rettungsdienst im BRK Kreisverband Regen, musste am Sonntagabend schnellstmöglich auf die Abmeldung der Notfallversorgung der Arberlandklinik in Zwiesel reagieren. Auf Grund der längeren Fahrzeiten zu den zur Verfügung stehenden Notfallkliniken mussten weitere Rettungswagen organisiert werden. Normalerweise stehen vier Fahrzeuge für den Landkreis zur Verfügung. Jetzt kam ein weiteres Fahrzeug dauerhaft dazu, außerdem stehen drei weitere in Bereitschaft zur Verfügung. Es dürfe nicht passieren, so Aulinger, dass man von der Leitstelle in Straubing alarmiert werde und kein einsatzfähiges Fahrzeug samt Personal im Landkreis Regen helfen könne.

Die angespannte Corona-Lage belastet auch die Einsatzkräfte im Rettungsdienst. Allein die Desinfizierung und Aufbereitung der Wagen nach einem Einsatz nehme aktuell viel Zeit in Anspruch. Auch das Personal sei durch die zusätzlichen Schichten gefordert. "Im Augenblick befinden sich glücklicherweise keine Mitarbeiter aus den Rettungswachen in Quarantäne, aber das ist nur eine Momentaufnahme", so Aulinger. Bereits seit vergangener Woche werden bei den Einsätzen Corona-Schnelltests mitgeführt, um im Verdachtsfall zu testen und um die Entscheidung, in welche Klinik die Patienten gebracht werden, schneller treffen zu können.
"Wir vom BRK Regen hoffen natürlich, dass sich die Situation in der Arberlandklinik Zwiesel baldmöglichst entspannt und das Patienten wieder wohnortnah versorgt werden können. Jetzt heißt es, flexibel sein und täglich die Situation neu bewerten, denn es kann sich jederzeit alles ändern", gibt Alfred Aulinger zu bedenken. Er zeigt sich trotz der Krisensituation zuversichtlich: "Dank der hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter in den Rettungswachen und der Helfer vor Ort werden wir auch diese angespannte Situation zusammen meistern".

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news-310 Fri, 27 Nov 2020 15:39:00 +0100 Ein Dankeschön an die Helfer https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/ein-dankeschoen-an-die-helfer.html BTM überreicht Geschenke an HvO Bodenmais. Sie sind trotz Corona-Pandemie unermüdlich für ihre Mitmenschen im Einsatz: die Bodenmaiser Helfer vor Ort. Ob Verletzungen beim Wandern oder Mountainbiken, Verkehrsunfälle oder Herzinfarkt: die Rettungssanitäter sind auch in der Krisenzeit stets zur Stelle, wenn Not herrscht. Für dieses Engagement wollte die Bodenmais Tourismus & Marketing nun Danke sagen und hat den Helfern vor Ort/der BRK-Rettungswache 17 kleine Geschenkpakete mit Bodenmaiser Adventskalender, Bodenmais-Tasse "Glücksmomente", Pin mit dem neuen Bodenmais-Logo und einem Schoko-Nikolaus überreicht.
"Wir möchten einfach nur Danke sagen! Ihr seid für uns und unsere Gäste immer da, das gibt ein großes Stück Sicherheit. Man kann stolz darauf sein, so eine super Truppe vor Ort zu haben", erklärte Marco Felgenhauer, Geschäftsführer der Bodenmais Tourismus & Marketing GmbH, bei der "Bescherung" vor der neuen Rettungswache unterhalb des Silberbergs.

2. Bürgermeister Jochen Koller ergänzte: "Auch seitens der Gemeinde möchte ich meinen größten Dank aussprechen. In diesen schwierigen Zeiten seid ihr an vorderster Front mit vollem Engagement im Einsatz", lobte er. Die Helfer um Teamleiter Stefan Pledl zeigten sich hocherfreut: "Das ist eine schöne Geste und es tut gut, wenn man für seine Arbeit wertgeschätzt wird."

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news-309 Mon, 23 Nov 2020 18:27:28 +0100 Ein Scheck als Geste der Anerkennung https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/ein-scheck-als-geste-der-anerkennung.html Ein Scheck als Geste der Anerkennung Regen. Einen 1000-Euro-Spendenscheck hat der Freyunger Landtagsabgeordnete Alexander Muthmann (FDP) an BRK-Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger übergeben. Er wolle damit ein kleines Zeichen der Wertschätzung für die Pflegekräfte setzen, sagte Muthmann – denn diese verrichteten wegen der Corona-Krise unter schwierigsten Bedingungen ihre Arbeit.

Das Geld stammt aus der Erhöhung der Abgeordnetenbezüge im Sommer 2020, wie Muthmann erklärte. Er wollte dieses Geld nicht behalten, sondern es an Angehörige verschiedene Berufsgruppen weitergeben, die unter der Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen besonders leiden oder noch mehr Leistungen erbringen müssen als es ihnen der Arbeitsalltag ohnehin schon abverlangt.

Wie die Arbeit seit Corona aussieht, schilderte BRK-Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger an ein paar Beispielen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der ambulanten Pflege tätig sind, kämen pro Tag auf 12 bis 15 Kontakte. Um sie, ihre Familien und die betreuten Menschen vor Covid-19 zu schützen, habe man die strengen Schutzmaßnahmen vom März 2020 nicht aufgehoben. "Das ist sehr rigoros, aber wir sind vorsichtig, denn die Erfahrung hat uns gelehrt, wie schnell man zum Überträger werden kann", betonte Aulinger.

Als Erfolg bezeichnete er die Schnelltests, die mittlerweile für die Beschäftigten zur Verfügung stünden. Aulinger hofft auf baldige Schnelltests auch für Besucher. Dann könnten diese ihre Angehörigen auch wieder in ihren Zimmern besuchen. Derzeit gebe es abgetrennte Räume, in denen Treffen möglich seien. "Diese Besucherlenkung mit Hin- und Herbringen, dem Desinfizieren dazwischen kostet zusätzliche Zeit, die dann wieder von der Betreuung der Patienten weggeht, denn am Personalschlüssel und der monetären Ausstattung hat sich trotz des Mehraufwandes wegen Corona nichts geändert", beschrieb Günther Aulinger die Situation.

Trotzdem gebe es bei den Pflegekräften keine Fluktuation. "Wir haben Leute, die seit 30 Jahren in der Pflege tätig sind", berichtete der BRK-Kreisgeschäftsführer. Was er besonders bedauert: "Dass wir unser Lächeln hinter einer Maske verstecken müssen. Dabei ist ein Lächeln in der Pflege besonders wichtig."

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news-307 Sun, 08 Nov 2020 18:56:00 +0100 Reger Zulauf bei Blutspendetermin in Stadthalle https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/reger-zulauf-bei-blutspendetermin-in-stadthalle.html Reger Zulauf bei Blutspendetermin in Stadthalle Viechtach. Trotz oder vielleicht gerade wegen der Corona-Pandemie sind zum jüngsten Blutspendetermin in Viechtach viele Personen gekommen. BRK-Sprecher Franz Lobmeier berichtete auf VBB-Anfrage von 204 Spendewilligen, davon 14 Erstspendern. Um mehr Abstand gewährleisten zu können, fand die Aktion am Donnerstagnachmittag erneut in der Stadthalle statt. Das wird wohl auch so bleiben, vermutet Lobmeier.
Normalerweise finden die Spendentermine im BRK-Zentrum beim Viechtacher Krankenhaus statt. Dort geht es stets recht eng zu in den Fluren, Büros und Sozialräumen der Rot-Kreuz-Verwaltung. In Corona-Zeiten ist dies natürlich problematisch, weshalb die Stadthalle eine wohltuende Alternative darstellt. Da die Stadt die Halle kostenlos zur Verfügung stellt, wofür BRK-Mann Lobmeier viel Lob findet, könnte er sich vorstellen, dass die Blutspendetermine weiterhin dort stattfinden.

Unter den Rekordhaltern des jüngsten Termines befanden sich zwei bekannte Moosbacher: Hermann Fleischmann, bekannt als Gstanzlsänger und Hochzeitslader, spendete bereits zum 77. Mal, Ludwig Fleischmann, Kommandant der Moosbacher Feuerwehr, lag bereits 80 Mal auf einer der Liegen des Blutspendedienstes. Nächster Termin (voraussichtlich) in der Viechtacher Stadthalle ist am 25. Februar.

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news-306 Fri, 06 Nov 2020 15:54:00 +0100 Corona: Altenheime planen Schnelltests https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/corona-altenheime-planen-schnelltests.html BRK-Zentren Viechtach und Zellertal testen ab sofort Mitarbeiter und Besucher in Eigenregie Viechtach. Weil Labore und Ärzte an der Kapazitätsgrenze sind, die Ergebnisse oft tagelang auf sich warten lassen und vor allem manche der Betroffenen immobil sind, will man in den BRK-Seniorenzentren Viechtach und Zellertal ab kommender Woche Corona-Schnelltests in Eigenregie durchführen.

Franz Lobmeier, Leiter der beiden Häuser mit 56 (Viechtach) und 52 (Drachselsried) Betten sowie einer Tagespflegestätte mit bis zu acht Gästen pro Tag, ist entschlossen, aus der Not eine Tugend zu machen. "Wir haben die Fachleute dafür und die nötige Kompetenz" – und seit dieser Woche die benötigten Schnelltests.
Grundsätzlich müsse bei jeder Neuaufnahme ein negativer Corona-Test vorliegen, doch manchmal sei es organisatorisch und praktisch schwierig, die in aller Regel betagten oder bettlägerigen Betroffenen zum Arzt oder zu einer der beiden Corona-Teststationen in Regen oder Bayerisch Eisenstein zu bringen. Deshalb könnte man Neuaufnahmen oder Krankenhausrückkehrer auch direkt in den Seniorenhäusern testen, so Franz Lobmeiers Plan.Der BRK-Manager will aber auch seine Mitarbeiter regelmäßig testen, denn dieser Personenkreis trägt schon rein von Berufswegen ein größeres Infektionsrisiko mit sich. Zudem würde Lobmeier alle Therapeuten, Friseure oder Fußpfleger, die regelmäßig in die Heime kommen, solchen Schnelltests unterziehen. "Ich will das Risiko einer Einschleppung so gering wie möglich halten, denn ein Corona-Fall in einem Seniorenheim? Nicht auszudenken!"esten will der Heimleiter künftig auch möglichst viele Besucher, um hier ebenfalls das Risiko zu minimieren. Die nach wie vor geltenden Beschränkungen auf eine Person pro Tag und nur in speziellen Besuchszimmern unter Beachtung der AHA-Regeln nerven Angehörige wie Personal gleichermaßen, seien aber unumgänglich. "Ich kann die Angehörigen ja gut verstehen, aber wir sind für die Gesundheit aller Bewohner und Mitarbeiter verantwortlich." Mit den Schnelltests würde mehr Sicherheit einkehren.

Franz Lobmeier hat aus all diesen Gründen und in Eigeninitiative 1000 Schnelltests in einer Viechtacher Apotheke bestellt, jeder davon kostet an die zehn Euro. Schon an diesem Wochenende will er die ersten Tests in der Praxis anwenden.

Auch seitens der Politik findet Lobmeiers Vorstoß nun endlich Verständnis, nachdem den ministeriellen Ankündigungen lange Zeit keine Taten gefolgt waren. Aber nun tut sich etwas. "Wir haben 5000 solcher Schnelltests im Landratsamt vorrätig, die können ab kommender Woche bei uns abgeholt werden", sagte Behördensprecher Heiko Langer dem VBB. Zugleich seien in diesen Tagen Informationen des Gesundheitsministeriums an die Seniorenheime im gesamten Landkreis weitergeleitet worden, wie mit den Schnelltests zu verfahren ist, sagte Langer.

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news-308 Fri, 30 Oct 2020 18:59:00 +0100 Im Mittelpunkt steht der Patient https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/im-mittelpunkt-steht-der-patient.html Junge CSUler im Austausch mit dem BRK-Kreisverband Regen. Welche Bedürfnisse hat das Rettungswesen aktuell? Wie ist die Situation während er Pandemie? Über diese Fragen haben sich die Mandats- und Funktionsträger der Jungen Union mit dem Geschäftsführer des BRK-Kreisverbands Regen, Günther Aulinger, ausgetauscht.

Bereits im Januar hatte sich die Junge Union über das Rettungswesen im Landkreis beim BRK-Kreisverband Regen informiert. Der Folgetermin gut ein dreiviertel Jahr später wurde zwar Corona-bedingt in kleiner Runde abgehalten, die Diskussion zwischen den jungen CSU-Vertretern, die aus den beiden Kreisräten Alexander Hannes und Patrick Zens sowie dem Geschäftsführer der Landkreis-CSU Florian Wiesmüller bestand, zeigte dennoch die Handlungsfelder im Rettungswesen auf.

Wiesmüller erkundigte sich eingangs nach den Erfordernissen der Verkehrsinfrastruktur, Hannes seien zudem Probleme von Notärzten bei innerstädtischen Verkehrsplanungen bekannt. BRK-Geschäftsführer Aulinger betonte, dass eine gute Infrastruktur für die Rettungskräfte wichtig sei. Der Verband wünsche sich, dass bei der Verkehrsplanung und bei Umleitungen die Einsatzkräfte – auch etwa die Feuerwehr – berücksichtigt werden.

Auch bei der grenzüberschreitenden Rettung im bayerisch-tschechischen Grenzraum gebe es noch einiges an Bürokratie abzubauen, wie Kreisrat Zens auf Nachfrage erfuhr. Aulinger wünsche sich hier deutlich mehr Pragmatismus und weniger Bürokratie. Außerdem steige der Dokumentationsaufwand für Rettungskräfte.

Eine neue Herausforderung berge zudem die ab 1. Januar 2024 geltende gesetzliche Vorgabe, wonach die Begleitung des Patienten im Rettungswagen nur noch von einem Notfallsanitäter durchgeführt werden dürfe. Dadurch seien keine rein ehrenamtlichen Notfalleinsätze mit Rettungsassistenten mehr möglich. "Das könnte am Ende bedeuten, dass ein Patient länger auf einen Rettungswagen warten muss. Das kann nicht die Lösung sein. Im Mittelpunkt müsse der Patient stehen", betonte Aulinger.

Mit der Corona-Pandemie sei laut Aulinger auf den Verband eine "neue Realität" zugekommen. Zwar sei Hygiene im medizinischen Bereich ohnehin selbstverständlich, zwar sei die Zahl der Einsätze nicht spürbar angestiegen, dennoch müsse sich das BRK entsprechend einstellen. Um Mitarbeiter und andere Patienten zu schützen, müsse mit jedem Patienten wie mit einem Covid-Patienten umgegangen werden, da die Infektionslage nicht bekannt ist. Damit sei vor allem bei den Fahrdiensten und in Pflegeeinrichtungen der Aufwand wegen zusätzlicher Desinfektion über das schon immer hohe Alltagsniveau hinaus nochmals deutlich gestiegen und machte eine zeitweise Reglementierung der Besuchszeiten erforderlich.

Wiesmüller bedankte sich zum Abschluss für den Austausch und versprach, die Anliegen in die zuständigen Gremien weiterzugeben sowie den Kontakt mit dem BRK zu halten.

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news-304 Tue, 04 Aug 2020 07:11:00 +0200 Zwölf Stunden auf der Teststation https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/zwoelf-stunden-auf-der-teststation.html Ehrenamtliche der BRK-Bereitschaft Regen im Corona-Einsatz in Passau und in Dingolfing Regen. Sie arbeiten bei Hitze und Regen in Zwölf-Stunden-Schichten ehrenamtlich in Zelten auf Parkplätzen: Die Mitglieder der BRK-Bereitschaft Regen. Freiwillig helfen sie auf den Corona-Teststationen mit, die vor allem von Menschen auf der Durchreise genutzt werden.

"Wir waren seit Donnerstag in Dingolfing im Einsatz, und seit Samstag sind wir auf der Autobahn an der Raststätte Donautal bei Passau", erklärt der stellvertretende Bereitschaftsleiter Tobias Denk. Dort werden hauptsächlich Reisende getestet, die unterwegs in den Urlaub oder auf dem Weg nach Hause sind. Aber auch Bewohner der umliegenden Orte lassen den Gratis-Test an diesen Stationen machen.

Schwitzkur im dichten SchutzanzugAllein am vergangenen Donnerstag haben die Freiwilligen aus Regen und ihre Kollegen aus anderen BRK-Verbänden rund 350 Tests durchgeführt. "Davor waren es wahrscheinlich sogar noch mehr pro Tag", schätzt Denk. "Als dann die erste Welle an Tests negativ zurückkam, haben sich die Leute weniger Sorgen gemacht", erklärt er sich den leichten Rückgang.

Der erste Schicht beginnt für die ehrenamtlichen Helfer um sechs Uhr morgens an der Einsatzstelle und endet um 18 Uhr. Darauf folgt die Nachtschicht. Ist die Fahrtzeit miteinberechnet, werden so aus zwölf schnell 16 Stunden ehrenamtlicher Arbeit, in denen die Helfer Formulare ausfüllen, QR-Codes zur Einsicht der Ergebnisse registrieren und dem Arzt beim Test assistieren.

"Dafür arbeiten wir abwechseln in Stundenschichten und nicht durchgehend", so Denk. "Auf 60 Minuten Einsatz in voller Schutzkleidung folgen 60 Minuten Pause", erklärt er. Der Schutzanzug ist dicht, sehr dicht. Der Reißverschluss wird eigens noch mit Klebeband abgedeckt. Und bei sommerlichen Temperaturen schmort der Träger des Anzugs in seinem eigenem Saft.

Für diese Woche sind weiterhin täglich Einsätze von Freiwilligen des BRK-Kreisverbandes Regen geplant. Eine der ehrenamtlichen Helferinnen ist Isabel Werner. Sie hat bereits am Donnerstag, Freitag und Sonntag Schichten in Dingolfing und an der A 3 übernommen. Und das, obwohl die gelernte Köchin gerade ihre Abschlussprüfung in der Ausbildung hinter sich hat.

Urlaub geopfert, um dabei zu sein"Wir sind immer um vier Uhr morgens in Regen losgefahren und haben noch Kaffee und Frühstück bekommen", erzählt sie von ihrem Tagesablauf. "Um sechs hat dann ja schon die Schicht angefangen". Vor Ort werden die Mitglieder des Bereitschaftsdiensts des BRK dann erst einmal in den Ablauf und die Hygienebestimmungen eingewiesen. Getestet werden sie selber nur auf freiwilliger Basis. "Man kann sich testen lassen", so Werner. "Aber es ist nicht unbedingt notwendig. Wir tragen sehr gute Schutzkleidung." Die ganze Zeit über ist auch ein Arzt vor Ort, der die Tests durchführt und die Ehrenamtlichen vom BRK unterstützt.

Besonders an der Teststelle in Dingolfing mussten häufiger spontan Teams getauscht werden. "In der Schutzkleidung wird es ziemlich warm und an einem Tag hatte es sogar bis zu 37,5 Grad", erzählt Isabel Werner.

Dabei unterscheidet sich der Ablauf in der Drive-In-Station in Dingolfing von dem an der Autobahn – in Dingolfing fahren die Nutzer durch die Teststation, ohne auszusteigen. "Die Station in Dingolfing war auch nur von 9 bis 20 Uhr geöffnet, während an der A3 von 0 bis 24 Uhr getestet wird", so Werner. Bald erwartet auch ihre Kollegen die erste Nachtschicht. "Ich weiß nicht, ob das etwas für mich ist. Ich werde mich aber wahrscheinlich für diese Woche noch einmal für eine Tagesschicht melden", sagt Isabel Werner.

Um bei den Tests zu helfen, hat Isabel Werner bereits ein paar Tage ihres Urlaubs geopfert. "Alle, die Zeit haben, versuchen zu helfen", betont sie. Werner und ihre ehrenamtlichen Kollegen beim Bereitschaftsdienst des BRK kennen sich bereits aus der Jugendorganisation des Roten Kreuzes und arbeiten schon lange zusammen.

Umso mehr freut sie sich auch, dass die Zusammenarbeit mit anderen Ortsverbänden des BRK gut funktioniert hat. "Ich war überrascht, wie gut das mit dem Teambuilding geklappt hat", gibt sie zu. "Das Schöne an den letzten Tagen im Einsatz war es, neue Leute aus anderen Orten kennenzulernen." In Dingolfing waren das besonders Helfer aus der Umgebung der Teststation, aus Deggendorf und Landshut. An der A3 waren die Mitarbeiter bunt gemischt und kamen auch von weiter her.

Rot-Kreuz-Gedanke: Aus Liebe zum MenschenBei den Tests selbst kam es zu keinen größeren Problemen. "Die Ergebnisse können entweder direkt in der Corona-App am Handy oder telefonisch abgefragt werden. Und wer positiv getestet wurde, wurde sowieso angerufen", so Werner. "Der Ablauf hat reibungslos geklappt und es war wirklich alles sehr gut organisiert".

Vor allem mittags kam es immer wieder zu kleinen Staus von Menschen, die sich testen lassen wollten. Trotzdem musste niemand lange warten. "Zehn Minuten musste höchstens einmal jemand Geduld haben. Wir hatten auch genug Mitarbeiter, um im Zweifelsfall immer noch ein weiteres Zelt aufzumachen", meint die Ehrenamtliche.

Auch die freiwilligen Helfer wurden gut versorgt. "Es gab immer genug zu trinken und zu essen, und auch der Pausenraum war bequem", berichtet Isabel Werner. Zudem bieten Einsätze wie dieser eine gute Möglichkeit, sich mit Kollegen auszutauschen und dazuzulernen. Trotz der anstrengenden Zwölf-Stunden-Schichten, die ehrenamtlich bei jedem Wetter absolviert werden, freut sich Isabel Werner dabei zu sein und helfen zu können.

Und nicht nur sie, sondern ihr gesamtes Team nehmen positive Erfahrungen aus den Einsätzen mit. "Wir als Bereitschaftsleitung sind begeistert von diesem großartigen und rein ehrenamtlichen Einsatz unserer Mitglieder, vor allem unter der Woche", erzählt Denk. Er ist auch stolz auf die enge und unkomplizierte Zusammenarbeit mit anderen Verbänden des Roten Kreuzes. "Man merkt, dass uns der Rot-Kreuz- Gedanke ,Aus Liebe zum Menschen‘ über Landkreise und verschiedene Organisationsstrukturen eint."

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news-303 Tue, 07 Jul 2020 07:49:30 +0200 Rotes Kreuz wirbt um Unterstützung https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/rotes-kreuz-wirbt-um-unterstuetzung.html Regen. Die Bevölkerung für die Arbeit des BRK-Kreisverbandes begeistern und neue Fördermitglieder gewinnen – mit diesen Zielen möchte der BRK-Kreisverband Regen im Rahmen der „BRK-Mitgliederaktion 2020“ seine Aktivitäten in der Region auf eine noch breitere Basis legen Der Startschuss zu dieser Mitgliederaktion des BRK-Kreisverbandes Regen, die in den nächsten Wochen im gesamten Landkreis Regen durchgeführt wird, fiel am Montag im Rot-Kreuz-Haus. Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger stellte das Team der Aalener Fundraising-Agentur Kober vor. Jasmin Rungger, Christian Balka, Julian Knuth, Larissa Mehrholz, Mara Marth und Zwiad Apkhazava sind für das Rote Kreuz auf Tour und tragen Dienstkleidung. Die Studenten aus Deutschland und Österreich sind mit einem Lichtbildausweis des Roten Kreuzes ausgestattet. Auch die unverwechselbaren Aufnahmeanträge des BRK machen deutlich, dass es sich keineswegs um eine einmalige Spende oder um eine Haussammlung handelt.

 

Rund 7000 Mitglieder im Landkreis unterstützen derzeit mit einem finanziellen Beitrag die Arbeit des Roten Kreuzes. „Es wäre schön, wenn wir diese Zahl durch die Aktion erhöhen könnten“, sagte Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger und stellte fest, welche vielfältigen Aufgaben das BRK für die Allgemeinheit erfülle. „Die breite Unterstützung durch unsere Fördermitglieder ist wesentlich für die zusätzlichen Leistungen des Roten Kreuzes im Landkreis“ so Aulinger. Hierzu führte er die ehrenamtlichen Unterstützungsgruppen für den Rettungsdienst, die umfangreichen Ausbildungsmaßnahmen, den Sanitätsdienst sowie die Rettungseinheiten der Wasserwacht und der Bergwacht an. Die Förderbeiträge bilden aber auch den Grundstock für die Ausrüstung des Katastrophenschutzes im Roten Kreuz. Gerade die vergangenen Monate, in denen ein Virus unseren Alltag bestimmte, haben gezeigt, welche wirkungsvolle Arbeit mit einer gut funktionierenden Katastropheneinheit geleistet werden kann. Das Rote Kreuz hilft aber auch vielen Menschen durch seine vielfältigen sozialen Dienstleistungen. In diesem Zusammenhang verwies Aulinger u. a. auf den Haus-Notruf, dem betreuten Fahrservice, die ambulanten Pflegedienste sowie die vollstationären Pflegeeinrichtungen. „Jedes unserer Fördermitglieder bildet die Basis dafür, dass unser Rotes Kreuz für helfen, retten und kümmern stehen kann und dabei höchsten Ansprüchen gerecht wird“, so Aulinger. 

 

Der Kreisgeschäftsführer betonte, dass bei der Aktion, bei welcher auf keinem Fall Bargeld angenommen werden darf, größter Wert auf ein seriöses Auftreten gelegt wird. „Wer sich entscheidet, Fördermitglied beim Kreisverband Regen zu werden, unterstützt die Rot-Kreuz-Arbeit so lange er möchte; auch der Betrag der finanziellen Unterstützung ist frei wählbar“, erklärt Aulinger. Die Beiträge der Fördermitglieder bleiben in der Region, ganz nach dem Motto „Aus der Region, für die Region“. 

 

Das Team der Werber setzt auf sachliche Informationen und ein unaufdringliches Gespräch, versichert Teamchefin Jasmin Rungger, die sich einmal in der Woche mit den Verantwortlichen der Kreisgeschäftsstelle zum Erfahrungsaustausch und zur Besprechung treffen will. 

 

Neben dem Aspekt der direkten Förderung der Rotkreuzarbeit vor Ort beinhaltet die Fördermitgliedschaft eine Rückholversicherung bei Unfall oder Krankheit im Ausland – wenn die medizinische Versorgung dort nicht gewährleistet ist und Transportfähigkeit besteht. Bei Akutkrankenhausaufenthalt im Inland wird der Transport in ein heimatnahes Krankenhaus übernommen. Weitere Informationen gibt es beim Kreisverband Regen unter Telefon 09921/9446-0 (Frau Lydia Hof).

 

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news-305 Thu, 23 Apr 2020 07:17:00 +0200 Retten mit Rest-Risiko https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/retten-mit-rest-risiko.html Erhöhte Vorsicht, mehr Schutzausrüstung – wie das BRK in Zeiten von Corona arbeitet Regen. Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Je schneller ein Patient versorgt wird, desto besser. Dieses Gesetz setzt auch ein unsichtbares Virus nicht außer Kraft. Für die Retter, die ganz nah an die Patienten ran müssen, bedeutet die unsichtbare Gefahr: Höchste Konzentration und Vorsicht. "Wer im Rettungsdienst arbeitet, ist den Umgang mit Infektionskrankheiten gewohnt", sagt Günther Aulinger, Geschäftsführer des BRK-Kreisverbandes. Vor dem Corona-Virus aber haben auch diese Profis Respekt. Zumal ein Noteinsatz zu sehr pressiert, als dass sie in Ruhe in eine komplette Schutzkleidung schlüpfen könnten. Trotzdem gibt es beim BRK strikte Anweisungen, um das Personal zu schützen: Kein Patientenkontakt ohne Mundschutz, und zwar die hochwertige FFP2-Maske, und Handschuhe.

Schon bei der Notfallmeldung in der Leitstelle haben die Profis vom Rettungsdienst eine mögliche Infizierung eines Patienten im Hinterkopf und fragen die Hauptsymptome ab. Schließlich kennen die Retter die Infektionslage am Einsatzort nicht. Das Risiko einer Ansteckung ist sehr hoch. Umso erleichterter ist BRK-Geschäftsführer Günther Aulinger, dass sich bislang kein Mitarbeiter des Rettungsdienstes infiziert hat. Zwei waren zur Sicherheit in Quarantäne.

Jetzt, in Woche fünf der Pandemie, bindet vor allem das Organisieren von Schutzausrüstung viel Energie. "Es wird leichter und wir haben gut aufgerüstet", sagt Aulinger. "Wir geben satt Geld aus", beschreibt er die Lage. Denn utopische Preise werden verlangt: Eine FFP2-Maske hat noch vor ein paar Monaten 68 Cent gekostet, zwischenzeitlich wurden zwölf Euro pro Stück verlangt, mittlerweile liegt der Preis bei etwa fünf Euro, weiß Alfred Aulinger, der Leiter des BRK-Rettungsdienstes. Nicht nur finanziell, auch logistisch ist das BRK gefordert. Und ohne langen Atem geht gar nichts, wenn zum Beispiel 10000 Schutzkittel beim Zoll am Flughafen festhängen, weil irgendwelche Zertifikate nicht passen.

Mitarbeiterschutz wiegt mehr als Wirtschaftlichkeit, stellt sein Bruder Günther, der BRK-Geschäftsführer, klar. Wer es mit einem Covid-Patienten zu tun hat, schützt sich nicht nur mit Mundschutz und Handschuhen, sondern auch mit Kittel, Brille, Haarnetz. Mehraufwand gilt auch für die Fahrzeugdesinfektion, die in Corona-Zeiten über das sonst schon hohe Alltagsniveau hinausgeht. Sobald ein Krankentransporter oder Rettungswagen einen Covid-Kranken transportiert hat, ist die Aufbereitung vor dem nächsten Einsatz deutlich aufwendiger.

Wegen der Ausgangsbeschränkungen gibt es aktuell zwar weniger Verkehrsunfälle, aber mehr häusliche Unfälle – wenn etwa auf wackeligen Leitern Bäume beschnitten werden. Und Schlaganfälle und Herzinfarkte richten sich nicht nach Pandemien.

Ungewohnt ist für die Retter, dass nach einem Einsatz praktisch keine interne Supervision stattfindet. Das Kontaktverbot beschränkt auch den Schichtwechsel auf das Allernötigste, Einsatznachbesprechungen sind gestrichen. "Der kollegiale Austausch fehlt", bedauert Aulinger. Neu ist auch, dass die Mannschaften auf zwei Personen pro Fahrzeug reduziert sind, und es feste Teams gibt – um die Kontakte zu minimieren.

In der BRK-Kreisgeschäftsstelle arbeitet momentan in der Personal- und Finanzverwaltung die Hälfte im Home-Office, für Auszubildende, Hospitanten und Praktikanten ist der praktische Einsatz gestrichen. Nicht nur die 48 hauptberuflichen Mitarbeiter im Rettungsdienst erleben fordernde Zeiten. Auch die gut 50 Ehrenamtlichen stehen laut Aulinger verstärkt auf "Stand-by", um bei Bedarf zusätzliche Fahrzeuge besetzen zu können. In Bodenmais halten die "Helfer vor Ort" aktuell drei Fahrzeuge vor statt eines.

"Hut ab", lobt der Kreisgeschäftsführer auch das Personal im ambulanten Pflegedienst für seinen "sehr anspruchsvollen Einsatz". In der Pflege sei Abstandhalten unmöglich, weshalb auch für diese Mitarbeiter nicht an hochwertigen Masken gespart werde.

Auswirkungen hat die Corona-Gefahr auch auf den Patientenfahrdienst des BRK. Rentner, die sonst als Fahrer eingesetzt sind, fallen aus – sie gehören schließlich zur Risikogruppe. Der Hygieneaufwand in den Fahrzeugen ist erhöht, alle Kontaktflächen werden nach jeder Fahrt desinfiziert, versichert Aulinger. Dialysefahrten werden nicht im Patientenfahrdienst, sondern als Krankentransport durchgeführt, schließlich sei ein Dialysepatient immungeschwächt.

Komplett gestrichen sind bis Ende Mai alle Erste-Hilfe-Kurse, was vor allem Führerschein-Kandidaten stresst. Auch das TagWerk ist geschlossen.

Mit den Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen hoffen die professionellen Retter darauf, dass jedermann die Basishygieneregeln verstärkt beherzigt: Mundschutz tragen, Abstand halten, Hände waschen und desinfizieren, in die Ellbeuge niesen oder husten, sich möglichst wenig ins Gesicht fassen. Um ein Ziel zu erreichen: Die Fallzahlen nicht in die Höhe schnellen zu lassen und das Gesundheitssystem nicht zu gefährden.

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news-299 Tue, 21 Apr 2020 21:10:00 +0200 Entfall aller Kurse im Kreisverband Regen bis einschließlich 31.05.2020 https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/entfall-aller-kurse-im-kreisverband-regen-bis-einschliesslich-31052020.html

Sehr geehrte Damen und Herren, 

aus gegebenen Anlass möchten wir Sie darauf hinweisen, dass bis einschließlich 31.05.2020 alle unsere Kurse abgesagt sind.

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news-301 Tue, 21 Apr 2020 21:05:23 +0200 Blutspender trotzen Corona https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/blutspender-trotzen-corona.html 125 Spender beim jüngsten Termin in Lindberg – Viele Sicherheitsvorkehrungen Lindberg. Auch in schwierigen Zeiten halten die Blutspender im Zwieseler Winkel dem Roten Kreuz die Treue. 125 Frauen und Männer kamen zum jüngsten Spendetermin in Lindberg – damit wurden die Erwartungen des BRK erfüllt. Besonders freuten sich die Verantwortlichen über die 14 Erstspender.

Zum Schutz für die Spender und ehrenamtlichen Helfer vor dem Corona-Virus wurden etliche Vorsichtsmaßnahmen umgesetzt. Am Eingang zur Mehrzweckhalle der Schule bekamen die Spender Checklisten ausgehändigt; sie wurden aufgefordert, die Halle nur zu betreten, wenn alle dort genannten Kriterien erfüllt waren. Vorsorglich gab es noch vor der Registrierung eine Temperaturmessung bei allen Spendern.

Zudem erhielten sie, wie auch die ehrenamtlichen Helfer und die BRK-Mitarbeiter, Schutzmasken. Die Spendeliegen in der Halle wurden mit einem Abstand von mindestens einem Meter aufgebaut. Außerdem durfte immer nur eine bestimmte Anzahl von Spendern die Halle betreten – nach Händedesinfektion –, damit der Sicherheitsabstand gewährleistet war. Vor dem Eingang bildete sich zwischenzeitlich immer wieder eine Schlange, die Spender hielten dabei gut Abstand.

Statt des sonst üblichen Imbisses bekamen die Blutspender nach dem Aderlass "Care-Pakete", um den Aufenthalt zu verkürzen und die Kontaktflächen zu minimieren. Ein besonderer Dank des Roten Kreuzes ging an die Helferinnen und Helfer der Feuerwehr Lindberg, die unter der Leitung von Hans Richter den BRK-Kreisverband Regen bestens unterstützten. Sie übernahmen die Temperaturmessung, die Spenderregistrierung und bereiteten auch die Care-Pakete vor.

Von den 125 erschienenen Spendern fielen 16 aus, so dass 109 Blutspenden gewonnen werden konnten. Für dreimaliges Blutspenden wurden geehrt: Markus Bothschafter, Anna Kasberger, Andreas Weber, Christian Moser (alle Zwiesel) und Florian Hackl (Frauenau). Für den zehnten Aderlass dankte das BRK Sabina Englisch (Zwiesel), für die 25. Spende Christian Tröger (Lindberg) und Sarah Nebelung (Frauenau). Bereits zum 50. Mal gespendet haben Horst Meisinger und Hermann Kastl (beide Lindberg). 75 Blutspenden hat Oswald Sturm aus Zwiesel zu Buche stehen.

Der nächste Spendetermin im Zwieseler Winkel ist am 17. Juni in der Realschule Zwiesel. − bbz

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news-300 Tue, 21 Apr 2020 20:58:20 +0200 Hilfe ist nur einen Anruf entfernt https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/hilfe-ist-nur-einen-anruf-entfernt.html Seelische Unterstützung in der Corona-Krise – Sozialpsychiatrischer Dienst telefonisch erreichbar Regen. Kontaktsperre, zu Hause bleiben, die Medien voll von Corona-Nachrichten − das schlägt auf die Psyche. Umso wichtiger ist es, dass Beratungsstellen auch jetzt für ihre Klienten da sind. Die Beratungsstelle für psychische Gesundheit des BRK in Regen betreut auch in Zeiten von Corona ihre Klienten – per Telefon. Zusammen mit dem Psychologen Dieter Haug und ihren beiden Kolleginnen Christine Hofmann-Raab und Adele Aschenbrenner betreut Sozialpädagogin Heike Straßmeier Menschen, die seelische Unterstützung und Rat suchen. Im Interview erzählt sie, was ihre Klienten gerade am meisten belastet und was sie ihnen rät.

Frau Straßmeier, das Thema Corona ist für viele Menschen belastend, wie beschäftigt sind Sie gerade?
Heike Straßmeier: Mein Tag war schon ganz gut gefüllt mit Telefongesprächen. Wir versuchen auch in dieser Situation so gut es geht zu unterstützen und halten unser telefonisches Beratungsangebot weiterhin aufrecht. Normalerweise legen wir den Schwerpunkt auf persönliche Beratung, das ist aber jetzt nicht möglich. Mit der Telefonberatung haben wir die Anforderungen der Politik aber im Sinne der Klienten ganz gut hinbekommen.

Welche Menschen wenden sich an Sie?
Heike Straßmeier: Unser Angebot richtet sich an alle Erwachsenen, die zum einen ein akutes Problem haben, für das sie Unterstützung bei der Bewältigung suchen, etwa im privaten oder beruflichen Kreis. Zum anderen beraten wir Menschen, die schon länger mit Herausforderungen zu kämpfen haben und denen eine psychische Erkrankung droht. Aber auch Personen, die schon länger an einer psychischen Erkrankung leiden, wenden sich an uns.

Wie groß ist das Thema Corona in den Beratungsgesprächen im Moment?
Heike Straßmeier: Neuanmeldungen kommen bisher nur vereinzelt vor. Sollten die Maßnahmen der Regierung noch sehr viel länger andauern, rechnen wir aber damit, dass sich mehr Menschen bei uns melden werden. In den Gesprächen mit den Klienten ist das natürlich Thema. Die Bewältigung der Situation ist ganz individuell und von den personalen und sozialen Ressourcen von der jeweiligen Person abhängig. Auch gewisse Fähigkeiten spielen eine Rolle. Hat ein Mensch die Fähigkeit, die positiven Aspekte zu sehen, kann er sich bei Probleme Hilfe holen oder Unterstützung in lebenspraktischen Dingen? Das sind alles hilfreiche Faktoren. Grundsätzlich kann man sagen: Wenn ein Mensch schon vor der Krise viele Probleme hatte, werden sie von Corona noch verschärft.

Reicht da die telefonische Beratung aus?
Heike Straßmeier: Uns war es wichtig, unser Angebot aufrechtzuerhalten, mit der telefonischen Beratung ist uns das gelungen. Der Beratungstermin ist immer noch ein fester Bestandteil der Woche, das verschafft den Klienten Struktur. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich meine Klienten damit sehr gut stützen konnte. Die meisten nehmen dieses Angebot an, es gibt aber auch manche, die eher warten wollen, bis sie wieder persönlich kommen können.

Fragt sich nur, wie lange das dauert...
Heike Straßmeier: Genau das ist der Punkt. Die Situation abzufedern und die Zeit zu überbrücken ist jetzt erst mal wichtig. Wenn alle Maßnahmen noch wesentlich länger anhalten, kann es aber schon sein, dass es zu Rückfällen oder Neuausbrüchen von psychischen Krankheiten kommt.

Was belastet Ihre Klienten am meisten an der aktuellen Situation?
Heike Straßmeier: Die größte Belastung sind eigentlich ganz alltägliche Dinge. Viele fragen sich, ob sie ihre Medikamente noch bekommen oder der Facharzttermin stattfinden kann. Eine Klientin zum Beispiel hat mir erzählt, dass sie lange auf einen Aufnahmetermin in einer Fachklinik gewartet hat, einmal wurde er schon verschoben. Der Termin ist ihr sehr wichtig, deswegen ist sie da besorgt. Der persönliche Kontakt zu anderen Menschen fehlt den meisten Klienten. Ich höre oft, dass sie sich freuen, wenn sie wieder zu uns kommen dürfen, denn auch wir gehören zu ihren sozialen Kontakten. Belastend wirkt sich auch ein intensiver Medienkonsum aus: schlechte Nachrichten sind bedrückend.

Was raten Sie, um die Corona-Krise psychisch bewältigen zu können?
Heike Straßmeier: Zunächst einmal ist es wichtig, darüber zu sprechen, warum es gerade wichtig ist, soziale Kontakte zu vermeiden – Verständnis hilft. Wir ermutigen aber alle dazu, andere Formen der Kontaktaufnahme zu nutzen. Außerdem sollte man so gut es geht in Bewegung bleiben, das ist gut, um Stress abzubauen und die Psyche zu stabilisieren – und wir in unserer ländlichen Region haben da Glück, so viele Möglichkeiten zu haben.

Wichtig ist auch, eine Tagesstruktur beizubehalten, etwa zu festen Zeiten aufzustehen, und sich kleine Projekte vorzunehmen. Das kann zum Beispiel etwas Handwerkliches sein. Mir persönlich ist ganz wichtig, den Klienten mitzuteilen, dass sie sich nicht selbst seelisch und körperlich in eine dauerhafte Alarmbereitschaft versetzen sollen. Dabei hilft, sich nicht mehr als zweimal am Tag für maximal eine halbe Stunde zu informieren. Man sollte sich auch immer wieder innerhalb der Wohnung in einen eigenen Raum zurückziehen, denn das Konfliktpotenzial kann steigen, jetzt da man zuhause bleiben muss.

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news-266 Mon, 16 Dec 2019 20:29:01 +0100 „Helfen verbindet uns!“ https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/helfen-verbindet-uns.html Jahresabschlussfeier und Mitarbeiterehrungen beim Roten Kreuz im Kreisverband Regen Regen. „Gegenseitige Rücksichtnahme, Wertschätzung und Unterstützung sind wichtige Bausteine in der innerbetrieblichen Zusammenarbeit“, mit diesen Worten eröffnete Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger die diesjährige Weihnachts- und Jahresabschlussfeier des BRK Kreisverbandes Regen. Zugleich wurden auch mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Tätigkeit geehrt oder in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

„Ich freue mich, auch dieses Jahr erneut eine große Anzahl an Mitarbeiterehrungen durchführen zu dürfen, denn langjährige Betriebstreuen in einem Unternehmen sind auch Zeichen für eine starke Gemeinschaft“, so Aulinger. 10, 15, 20 oder sogar 25 Jahre in nur einem einzigen Unternehmen tätig zu sein, ist keine Selbstverständlichkeit. Diese langjährigen Betriebszugehörigkeiten zeugen von Zuverlässigkeit und Beständigkeit auf beiden Seiten. „Ob im Rettungsdienst, in der ambulanten oder stationären Pflege, Tagwerk, Fahrdienst oder der Verwaltung, in den langen Zeiten der Betriebszugehörigkeit haben die Jubilare  Zeichen der Menschlichkeit gesetzt und sich unermüdlich um die ihnen anvertrauten Menschen gekümmert,“ hob der Kreisgeschäftsführer bei seinem Dank an das Personal hervor.

Mit seiner Gratulation an die Geehrten verband Aulinger die Bitte, dass die Arbeitsjubilare auch künftig ihrem Arbeitgeber fest verbunden bleiben mögen. „Gerade in den Berufen beim BRK ist jeder Tag besonders und einzigartig“, so Aulinger.

In den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurden Frau Christa Oberberger und Frau Marita Fritz. Beide waren in der Betreuung und Pflege in den Seniorenzentren Viechtach und Drachselsried mit viel Engagement und Herzlichkeit im Einsatz. Mit ihrer Zuverlässigkeit und Lebensfreude hatten sie nicht nur viele Bewohner begeistert, sondern waren auch ihren Kolleginnen und Kollegen beispielhaftes Vorbild. Die kollegiale Verbundenheit und Freundschaft wurde mit einer spontanen Gesangseinlage des anwesenden Personals untermauert. Der Kreisgeschäftsführer wünschte beiden einen erfüllten, aktiven Ruhestand, beste Gesundheit und noch viele schöne Jahre im Kreise der Familie.

Personalratsvorsitzender Franz Mühlbauer hieß alle Kolleginnen und Kollegen ebenfalls sehr herzlich willkommen und wünschte sich auch für das kommende Jahr erneut eine faire und konstruktive Zusammenarbeit. Zu Gunsten des Personalrates wurde wieder eine Tombola organisiert. Ein herzlicher Dank galt allen Spendern und Helfern.

Die Geehrten

10 Jahre: Petra Schmid, Carina Kraus, Sieglinde Kuchler, Reinhard Muhr, Ilse Schleinkofer, Christa Thanner, Brigitte Ziselsberger, Birgitt Mauritz, Rudolf Schweikl, Alexander Pretsch, Michaela Haggenmüller, Laura Lichtenstern, Carmen Marchl, Anneliese Köppl, Bettina Lorenz  

15 Jahre: Karin Dietl-Bohatschek, Edith Thoms, Silvia Lobmeier, Martin Fleischmann, Michael Walter, Norbert Seidl, Inge Techt, Maria Fischer, Alice Pinzl, Elfriede Pöhn, Christoph Rager

20 Jahre: Birgit Krause-Ertl, Rita Sixt, Christian Steiner 

25 Jahre: Karin Fuchs, Evi Oswald, Therese Pöhn 

Ruhestand: Christa Oberberger, Marita Fritz

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news-265 Mon, 16 Dec 2019 10:57:47 +0100 Mit Kompetenz und Qualität die Mitmenschen im Blick https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/mit-kompetenz-und-qualitaet-die-mitmenschen-im-blick.html Aus der Jahresabschlusssitzung des BRK-Kreisverbandes Regen. Die Vorstandschaft des BRK-Kreisverbandes traf sich letzten Donnerstag zur   Jahresabschlusssitzung in der Kreisgeschäftsstelle in Regen. Kreisvorsitzender Walter Fritz konnte hierzu besonders das neue Vorstandsmitglied Dr. Thomas Gunder begrüßen. Ferner hieß er den Chefarzt beim BRK, Dr. Klaus Hofmann sowie Schatzmeister Sparkassenvorstand Josef Wagner und seinen Vertreter Peter Pscheidt sowie die gewählten Vertreter der Bereitschaften, der Bergwachten, der Wasserwachten und des Jugendrotkreuzes willkommen. 

Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger erläuterte die Wirtschafts- und Investitionspläne für das kommende Jahr 2020 für den Kreisverband und das Seniorenzentrum Zellertal. Diese wurden nach Beratung und Klärung von Einzelfragen auch einmütig beschlossen. Eine eingehende Diskussion gab es zum derzeit laufenden Bauvorhaben der Rettungswache in Bodenmais, wo sich der ursprüngliche Zeitplan nicht mehr realisieren lässt. Da die Aufgaben der Notfallrettung vom aktuellen Standort aus vollumfänglich erfüllt werden können, gibt es durch die Zeitverzögerung beim Neubau keine Einsatzprobleme. Hinsichtlich der Baukosten liegt man im Rahmen der Kostenschätzung. Aulinger informierte auch umfassend über das Bauvorhaben in Zwiesel, wo man zusätzliche Unterstellmöglichkeiten der dort stationierten Einsatzfahrzeuge schafft. Für diesen Standort hat man auch für die Zukunft entsprechende Raumreserven vorgesehen, um künftigen Bedarfsanforderungen gerecht zu werden. 

Zu den Bemühungen der Bundesregierung, mit dem Pflegepersonalstärkungsgesetz dem Fachkräftemangel mit zusätzlichen Finanzmitteln für Pflegekräfte abzuhelfen, stellte der Kreisgeschäftsführer fest: „Die seitens der Politik angekündigten Verbesserungen hinsichtlich des Pflegepersonals zeigen ihre erste Wirkung, dies ist sehr positiv“, so Aulinger. Dass zugleich eine Überfrachtung mit Bürokratie wieder Einzug hält, ist der Wermutstropfen dieser Gesetzesinitiative. 

Auch über das 2020 anlaufende Projekt für den Neubau einer Tagespflege in Kirchberg wurde das Gremium informiert. 

Vorsitzender Walter Fritz ging in seinem Jahresrückblick auf die Vielzahl von Terminen und Veranstaltungen im abgelaufenen Geschäftsjahr ein. Auch die  Jubiläen 60 Jahre BRK-Spielmannszug Zwiesel, 60 Jahre Wasserwacht Regen und 50 Jahre Bergwacht Arnbruck wurden als besondere Ereignisse herausgestellt, die ihrem Anlass gemäß entsprechend gut organisiert und gefeiert wurden. Die Leistungen der Wasserwacht Regen in Bezug auf den herausfordernden Betrieb des Hallenbades in Poschetsried und der dadurch möglichen Schwimmausbildung der Kinder und Jugendlichen fand große Anerkennung. Die Gemeinschaft kommt aber mittlerweile an ihre personellen Leistungsgrenzen. Diesbezüglich gab es auch den Appell an den Freistaat, bessere Rahmenbedingungen für die Kommunen zum Erhalt der Hallen- und Freibäder als Voraussetzungen für die Schwimmausbildung zu schaffen. 

Im Jahr 2019 wurden wieder Ehrungen für Blutspender durchgeführt und auch seitens des Freistaates Bayern erhielten durch Landrätin Rita Röhrl verdiente Rotkreuzler eine Ehrung als Anerkennung für ihren langjährigen ehrenamtlichen Dienst.  

Gedankt wurde ferner den Spendern und Gönnern, die alljährlich die Gemeinschaften des  Kreisverbandes, insbesondere auch die HvO (Helfer vor Ort) unterstützen. Den haupt- und ehrenamtlichen Kräften, die mit ihrem Einsatz für das Wohl der Landkreisbürger tätig sind, sprach Fritz ihre Anerkennung aus. Er stellte auch die gute Zusammenarbeit mit den Institutionen Polizei, THW und den Feuerwehren heraus.

 „Der BRK-Kreisverband mit seinem umfassenden Angebot auf dem Gebiet der  Daseinsvorsorge bietet den Mitmenschen Hilfe in vielen Lebenslagen an und steht mit seiner Kompetenz auch in schwierigsten Situationen den Bürgerinnen und Bürger als Helfer  zur Seite“ resümierte der Kreisvorsitzende.  Fritz zollte abschließend  Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger, seinem Stellvertreter Alfred Aulinger sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Anerkennung für ihre gute Arbeit. „Der Kreisverband Regen erfüllt seine Aufgaben mit großer Erfahrung und Kompetenz, dies ist auch ein Garant für die große Kontinuität im Leistungsbild und darin begründet sich auch die große Wertschätzung durch die Landkreisbevölkerung“, so der Vorsitzende. Mit guten Weihnachts- und Neujahrswünschen beendete Walter Fritz die Jahresabschlusssitzung. 

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news-263 Fri, 15 Nov 2019 10:15:32 +0100 So funktioniert Teamwork-Starttag für Auszubildende https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/so-funktioniert-teamwork-starttag-fuer-auszubildende.html Starttag für Auszubildende beim Roten Kreuz im Kreisverband Regen Viechtach: „In allen Berufsbildern, die das BRK ausbildet, spielt der Mensch eine ganz entscheidende Rolle“, mit diesen Worten eröffnete Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger am Samstagmorgen den diesjährigen Starttag für alle Auszubildenden des BRK Kreisverbandes Regen. Im weiteren Verlauf erhielten die Teilnehmer eine kurzweilige Einführung zur Organisation Bayerisches Rotes Kreuz in unserem Landkreis. Anschließend besuchten alle Azubis mit ihren Ausbildern und Praxisanleitern den „you exit“ Room in Passau. 

„Mit im Augenblick über 400 Beschäftigten gehört der BRK Kreisverband Regen zu einem der großen Arbeitgeber im Landkreis. Obwohl die meisten Dienste mit Schichtdienst, ungünstigen Arbeitszeiten, oder widrigen Witterungsverhältnisse verbunden sind, zeigt der stetige Zuwachs an Mitarbeitern und Auszubildenden, dass unsere starke Gemeinschaft auf dem richtigen Weg ist. Alle unsere Dienste und alle Projekte, die in den kommenden Jahren entstehen, brauchen vor allem qualifiziertes Personal“, erklärte der Kreisgeschäftsführer. Günther Aulinger gab einen Überblick über die gesamte Organisation des Bayerischen Roten Kreuzes und die einzelnen Strukturen im Kreisverband, damit alle Azubis ihren Ausbildungsbetrieb richtig kennen lernen konnten.

Im Anschluss fuhren die Auszubildenden mit ihren Ausbildern und Praxisanleitern nach Passau. Hier besuchte man den „you exit“ Room. Aufgabe war es hier mit gemeinsamem Lösen von Rätseln den begehrten Schlüssel zum Ausgang zu finden. Um sich untereinander besser kennenzulernen wurden die einzelnen Gruppen ausgelost. In den unterschiedlichen Themenzimmern wurde dann gerätselt bis die Köpfe rauchten. Alles Gruppen schafften es gemeinsam, so funktioniert Teamwork war man sich hinterher einig.

Beim anschließenden Essen konnten noch Fragen der neuen Auszubildenden beantwortet und Erfahrungen ausgetauscht werden.

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news-264 Wed, 13 Nov 2019 08:07:00 +0100 Ehrenzeichen als Dank für Helfer https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/ehrenzeichen-als-dank-fuer-helfer.html Landrätin Rita Röhrl ehrte langjährige Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuzes Regen. "Sie erhalten heute eine Ehrung des Staates, weil Sie unterwegs sind, um zu helfen", sagte Landrätin Rita Röhrl mit Blick auf die zu Ehrenden bei der Begrüßung der Gäste zur Feierstunde der Ehrenzeichenüberreichung im BRK-Haus in Regen. Dort wurden Frauen und Männer ausgezeichnet, die sich seit 25, 40 oder 50 Jahren aktiv beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) oder einer seiner Untergruppierungen, wie Wasser- und Bergwacht, zum Wohle der Allgemeinheit einsetzen.

Es sei nicht selbstverständlich sich ehrenamtlich einzubringen, stellte Röhrl in ihrer Rede fest. "Es gibt auch Menschen, die sich zurücklehnen und darauf warten, dass Hilfe kommt", so die Landrätin weiter. Glücklicherweise denken nicht alle so, glücklicherweise gibt es Menschen wie die Rotkreuzler, die anderen gerne helfen und dafür auch ihre wertvolle Freizeit opfern.

Röhrl bedankte sich bei allen, die sich einbringen und sich ehrenamtlich engagieren. Mit Freude stellte sie auch fest, dass aus allen Kommunen aus denen Geehrte kommen, auch ein Bürgermeister zur Ehrenzeichenverleihung gekommen ist. "Die Bürgermeister zeigen durch ihr Kommen Respekt", betonte Röhrl.

Auch der BRK-Kreisvorsitzende Walter Fritz lobte den Einsatz der Mitglieder. Das BRK sei ein verlässlicher und kompetenter Partner und biete Hilfe und Schutz. "Menschen mit Herz opfern im Ehrenamt Freizeit", stellte er fest und wies auf den BRK-Leitspruch "Aus Liebe zum Menschen" hin. Dass der Landkreis die Ehrenzeichenverleihung organisiert, sei ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung, so der BRK-Kreisvorsitzende in seiner Ansprache.

Landrätin Rita Röhrl bedankte sich zudem bei allen, die dazu beitragen hatten, dass die Feier gelingen konnte. Ein besonderer Dank ging an die Damen des BRK, die sich zusammen mit dem Partyservice von Wolfgang Stoiber um die Bewirtung der Gäste kümmerten. Ein Dank ging auch an die "Kufner-Buam", die die Veranstaltung musikalisch begleiteten. Im Anschluss an die Feierstunde konnten sich die Gäste am kalt-warmen Büffet bedienen und konnten so den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Für 25 Jahre aktiven Dienst wurden geehrt: Erwin Trauner (BRK-Bereitschaft Raindorf), Markus Kroner (BRK-Bereitschaft Regen), Simon Liebhaber (BRK-Bereitschaft Zwiesel), Andreas Probst (Bergwacht Arnbruck), Ralf Schönfeld (Bergwacht Arnbruck), Andrea Heigl (Bergwacht Ruhmannsfelden), Anita Schober (Bergwacht Ruhmannsfelden), Sabine Haas (Bergwacht Viechtach), Simone Stiglbauer (Bergwacht Viechtach), Katharina Häusler (Wasserwacht Frauenau), Ferdinand Häusler (Wasserwacht Frauenau), Anton Hobelsberger (Wasserwacht Frauenau), Karl-Heinz Hofmann (Wasserwacht Frauenau), Egon Joachimsthaler (Wasserwacht Frauenau), Ronald Schönberger (WW Frauenau), Wilhelm Sitzberger (WW Frauenau) und Andreas Weichselgartner (Wasserwacht Regen).
Für 40 Jahre aktiven Dienst wurden geehrt: Wolfgang Stoiber (BRK-Bereitschaft Regen), Franz Fischer (BRK Viechtach), Karolina Fischer (BRK Viechtach), Martin Haidn (BRK Zwiesel), Josef Graßl (Bergwacht Arnbruck), Alfons Kopp (BW Arnbruck), Alois Hanus (BW Zwiesel), Martin Baier (WW Arnbruck) und Peter Pscheidt (WW Regen).

Für 50 Jahre aktiven Dienst wurden geehrt: Walter Achatz (BRK Bereitschaft Zwiesel) und Josef Schreder (WW Zwiesel).

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news-262 Thu, 31 Oct 2019 18:07:04 +0100 BRK braucht mehr Platz https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/brk-braucht-mehr-platz.html Neubau an der Regener Straße zur Erweiterung der Rettungswache Zwiesel. Die Rettungswache des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) platzt aus allen Nähten. Der BRK-Kreisverband hat sich deswegen für eine Erweiterung entschieden: Direkt neben dem bestehenden Gebäude an der Regener Straße wächst derzeit ein Neubau in die Höhe. So entsteht mehr Platz für die vielfältigen Aufgaben, die das BRK in Zwiesel und Umgebung erfüllt.

BRK-Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger kann sich noch gut an die Eröffnung der Zwieseler Rettungswache erinnern. "Jeder, der durch das Gebäude gegangen ist, hat gesagt: ‘Da habt ihr aber jetzt richtig viel Platz‘". Das war im Jahr 2002. "Seitdem hat sich viel getan. Und mittlerweile zwickt es an allen Ecken und Enden", so Aulinger. Bestes Beispiel: Die BRK-Wasserwacht. Die hat mittlerweile ein größeres Motorboot bekommen, das kaum mehr in die bestehende Garage passt.

Die Technik ist in den vergangenen Jahren mehr geworden, das gilt nicht nur für die Wasserwacht. Seit Jahren wurde im Kreisverband deshalb über eine Erweiterung der Rettungswache nachgedacht. Als sich dann die Gelegenheit bot, das abbruchreife ehemalige Kagerbauer-Anwesen in direkter Nachbarschaft zu erwerben, da hat der Kreisverband zugeschlagen.

Im September wurden alle Gebäude auf dem Grundstück abgerissen. Mittlerweile wächst dort ein stattlicher Neubau mit einer Größe von zehn mal12000 Einsätze im Jahr zwanzig Metern in die Höhe. Unten entstehen vier Garagen. Dann wird nicht nur das Boot der Wasserwacht einen neuen Stellplatz bekommen, sondern auch das Notarzt-Einsatzfahrzeug, das bisher oft draußen stehen musste, selbst im Winter. "Das ist natürlich nicht ideal, wenn man erst mal das Auto vom Schnee befreien muss, bevor man zu einem Notfall ausrücken kann", so Aulinger.

Im Obergeschoss des Neubaus entstehen multifunktional nutzbare Räume, die in Zukunft zum Beispiel für Aus- und Fortbildungen genutzt werden können. Rund 650000 Euro wird der Kreisverband laut Aulinger in den Neubau investieren. Darin enthalten ist auch die Gestaltung der Außenanlagen. So entstehen unter anderem 16 neue Parkplätze für Mitarbeiter und Besucher.

Im Landkreis Regen unterhält der BRK-Kreisverband drei Rettungswachen, in Regen, Zwiesel und Viechtach. Sie sind rund um die Uhr besetzt, um schnelle Hilfe gewährleisten zu können. In der Zwieseler Rettungswache sind derzeit elf hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt. Ihr Gebiet umfasst neben der Stadt Zwiesel auch die Gemeinden Frauenau, Lindberg und Bayerisch Eisenstein.

Zwei Rettungswagen sind in der Zwieseler Wache stationiert. Dazu kommen noch das Notarzteinsatzfahrzeug, ein Krankentransporter und zwei so genannte Behindertentransportwagen für den betreuten Fahrdienst, mit dem Kranke oder Menschen mit Handicap zum Beispiel zum Arzt transportiert werden können.

Eines der Kerngeschäfte des BRK ist und bleibt der Rettungsdienst. "Das BRK wird im Landkreis Regen pro Jahr zu rund 12000 Einsätzen gerufen", so Günther Aulinger. Was vielen Menschen nicht bewusst ist: Jeder siebte Notfalleinsatz wird nicht von hauptamtlichen, sondern von ehrenamtlichen BRK-Mitarbeitern gestemmt. Rund 20 Ehrenamtliche sind alleinWertschätzung für Retter sinkt im Bereich Zwiesel im Einsatz. Sie alle haben die Ausbildung zum Rettungssanitäter oder zum Rettungsdiensthelfer absolviert – meist neben ihrem eigentlichen Beruf. "Leider bekommen die Aktiven im Rettungsdienst nicht immer die Wertschätzung, die sie für den Dienst am Menschen verdienen", bedauert Aulinger und berichtet von Sanitätern, die sich blöde Sprüche anhören müssen, wenn sie zum Beispiel bei einem Notfall eine Straße blockieren. "Der eine odere andere Mitbürger vergisst da schon mal, dass es hier oft um die Rettung von Menschenleben geht. Unsere Leute sind nicht zum Spaß unterwegs", betont Aulinger.

Die ehrenamtliche Arbeit im Rettungsdienst erfordert nicht nur eine gute Ausbildung und eine gewisse physische und psychische Stabilität. Sie ist auch zeitlich anspruchsvoll. Und nicht jeder Partner zeigt Verständnis, wenn mitten in der Nacht oder bei einer Familienfeier der Piepser losgeht. "Natürlich wird es in der heutigen Zeit nicht einfacher, Menschen für dieses wichtige Ehrenamt zu gewinnen", berichtet Aulinger. Noch sei man im BRK-Kreisverband aber in der glücklichen Lage, genügend Freiwillige zu haben. "Auch wenn es natürlich immer ein paar mehr sein könnten", wie Aulinger anmerkt.

Man habe sich nicht zuletzt für den Neubau entschieden, um den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern in allen Bereichen, von der Wasserwacht über den Rettungsdienst bis hin zum Fahrdienst – gute Bedingungen bieten zu können, so Aulinger. Im kommenden Jahr soll das Gebäude bezugsfertig sein.

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news-261 Mon, 28 Oct 2019 18:01:00 +0100 Löschraben zu Besuch im BRK-Haus https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/loeschraben-zu-besuch-im-brk-haus.html Die "Löschraben", die Kindergruppe der Feuerwehr Rabenstein, durften sich jüngst das BRK-Haus in Zwiesel anschauen. Rabenstein. Die "Löschraben", die Kindergruppe der Feuerwehr Rabenstein, durften sich jüngst das BRK-Haus in Zwiesel anschauen. Die Rettungssanitäter Ingrid Moser, Sabrina Herzog und Max Ernst führten die Buben und Mädchen durch die Zwieseler Rot-Kreuz-Zentrale. Es wurde ihnen unter anderem ein Rettungswagen vorgeführt und die Geräte darin erklärt.

Der Feuerwehr-Nachwuchs durfte manches auch selbst ausprobieren, zum Beispiel den Baby-Inkubator und die mechanische Reanimationshilfe, die Kinder konnten sich den Puls messen und die Krankentrage testen. Aber auch in den Aufenthaltsraum, den Desinfektionsraum, die Umkleiden, den Tagungsraum und in die Ruhe- und Lagerräume warfen die Kleinen einen Blick. Sie waren ziemlich beeindruckt.

Die Verantwortlichen für die Löschraben haben sich vorgenommen, mit ihren Schützlingen immer wieder einmal eine andere "Blaulicht-Organisation" zu besuchen, um den Kindern ein Bewusstsein für die Bedeutung des Ehrenamtes zu vermitteln.

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news-260 Fri, 25 Oct 2019 14:32:27 +0200 Wenn Retter Großes leisten https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/wenn-retter-grosses-leisten.html Feuerwehr probte den Ernstfall im Gewerbegebiet Kirchberg – 220 Feuerwehrler aus 16 Wehren im Einsatz Kirchberg. Es war 17.55 Uhr am frühen Samstagabend, als die Brandmeldeanlage der Firma Mesutronic Gerätebau im Kirchberger Gewerbegebiet Alarm schlug: Bereits während der Anfahrt der örtlichen Feuerwehr wurde das Einsatzstichwort auf "Brand B4 Industrie" erhöht.

Als die Kirchberger als erste Wehr im Gewerbegebiet eintraf, drang schwarzer Rauch aus dem Gebäude. "Bereits auf der Anfahrt konnten wir die Rauchentwicklung und einen Flammenschein erkennen", erzählt Kirchbergs 1. Kommandant Tobias Ertl. So stellte man sich zumindest den Ernstfall vor, denn an diesem Tag war alles nur eine Übung.

 

Im Rahmen der Aktionswoche der Feuerwehrenin Bayern wurde diese groß angelegte Einsatzübung in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst abgehalten. "Wir simulieren heute einen Brand in einer 4000 Quadratmeter großen Produktionshalle mit 20 Verletzten", erzählt Tobias Ertl, 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg und Gesamteinsatzleiter vor der Übung.

 

Dort angekommen brannte es in der Schweißerei, die noch dazu am hinteren Ende der großen Produktionshalle liegt. Die ganze Halle war dabei komplett mittels Nebelmaschinen verraucht, um den Einsatz so realistisch wie möglich zu gestalten. Als Brandursache mutmaßte man eine Explosion in einer der Schweißkabinen. Nach einer Schweißgasexplosion befanden sich in unmittelbarer Nähe drei Schwerverletzte, died vom Schminkteam des BRK geschminkt worden waren. Täuschend echt wurden die Verletzten präpariert, hatten zerrissene Shirts, Brandblasen und weitere Verletzungen. Insgesamt waren es in der Produktionshalle 19 Verletzte, vom Schock bis zur Rauchgasvergiftung reichte die Palette. Zehn Atemschutztrupps wurden in das verrauchte Gebäude geschickt, die die 19 Verletzten aus dem Gebäude retteten. "Bei der Brandbekämpfung haben wir besonders darauf geachtet, einen Brandüberschlag auf die anderen Produktionshallen und den Verwaltungstrakt zu verhindern, was uns erfolgreich gelungen ist", berichtet Ertl. Auch alle Verletzten konnten durch die Atemschutzträger gerettet werden und wurden vom BRK in einem extra aufgestellten Zelt versorgt.

Ab Alarmierungszeitpunkt waren in rund 40 Minuten alle Personen aus der verrauchten Halle gerettet. Die 16 Wehren waren dabei mit rund 220 Einsatzkräften vor Ort, vom Rettungsdienst waren 30 Leute im Einsatz. Dabei wurden sieben B-Leitungen zur Brandstelle verlegt, die eine Gesamtlänge von rund 2000 Metern hatten. Gegen 20.30 Uhr konnten die Feuerwehrler dann wieder ins Gerätehaus einziehen. Nach Abschluss der Übung fand bei der Firma Mesutronic noch eine Nachbesprechung statt: "Mit dem Ablauf können wir zufrieden sein", sagt der Kirchberger Kommandant. "Auf die Menge an Wehren, die hier waren und was alles zu koordinieren war, war das eine erfolgreiche Übung". Bei der Nachbesprechung waren unter anderem Bürgermeister Alois Wenig, Günther Aulinger vom BRK-Kreisverband, Kreisbrandmeister Alois Wiederer, Kreisbrandmeister Robert König, Kreisbrandmeister Thomas Märcz, Kreibrandmeister Hans Richter und Kreisbrandmeister Thomas Penzkofer dabei. Auch Mesutronic-Geschäftsführer Karl-Heinz Dürrmeier war bei der Besprechung, wie auch bei der Übung vor Ort. Im Einsatz waren die Wehren aus Kirchberg, Mitterbichl, Raindorf, Zell, Untermitterdorf, Kirchdorf, Abtschlag, Schlag, Ellerbach, Kasberg, Weißenstein, Regen, Zwiesel, Bischofsmais, Hochdorf, Habischried sowie die UG-ÖEL aus Viechtach.

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news-258 Fri, 25 Oct 2019 14:22:56 +0200 Bergwacht Arnbruck feierte Jubiläum https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/bergwacht-arnbruck-feierte-jubilaeum.html Jubiläumsabend mit Bilderschau im Dorfwirtssaal – Ehrungen für 25, 40 und 50 Jahre treue Mitgliedschaft Arnbruck. Eine beeindruckende Vorstellung des Wirkens der Bergwacht im Verbund mit anderen Einrichtungen und Verbänden des Katastrophenschutzes und der Menschenrettung ist der Jubiläumsabend der Bergwacht-Bereitschaft Arnbruck am Freitagabend im vollen Dorfwirtssaal gewesen.
Dort hatten sich die Mitglieder eingefunden, denen eine ganze Reihe von Ehrengästen aus Politik und Verbänden Respekt für ihre Arbeit zum Wohl der Bevölkerung zollten.
Zuvor hatten alle beim Gottesdienst in der Pfarrkirche der verstorbenen Mitglieder Rudolf Baier, Alois Bauer, Alois Köppl, Rudi Traurig, Heinz Jungbeck, Heinrich Sogerer, Franz Fischer und Franz Traurig gedacht. Der Arnbrucker Viergsang sang dazu die Waldlermesse.
Bereitschaftsleiter Sepp Hutter begrüßte anschließend stellvertretenden Landrat Willi Killinger, die Bürgermeister Hermann Brandl (Arnbruck) und Stellvertreter Gerhard Hirtreiter, Hans Hutter (Drachselsried) und Stellvertreter Egon Probst, 2. Bürgermeister Johann Sturm (Bodenmais), BRK-Kreisvorsitzenden Walter Fritz und Geschäftsführer Günter Aulinger (Regen), Bergwacht-Regionalleiter Robert Heilig, Vertreter der Bergwachten Lam, Viechtach, Ruhmannsfelden, Zwiesel und Furth im Wald sowie Kreisbrandmeister Josef Bauer und die Spitzen der Feuerwehren aus dem Zellertal.
In kurzen Grußworten gratulierten die Ehrengäste zum 50-jährigen Bestehen. Die Feier fiel exakt auf den Tag der Gründungsversammlung am 18. Oktober 1969. Stellvertretender Landrat Willi Killinger hob hervor, wie sehr sich die Aufgaben der Bergwacht geändert und vermehrt hätten, und wie stark sich die Bergwacht in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit zum Wohl der Bevölkerung eingebracht habe.

Bürgermeister Hermann Brandl, selbst langjähriges Mitglied, würdigte die große Aktivität der Bergwacht innerhalb und außerhalb Arnbrucks und die gedeihliche Zusammenarbeit mit der Gemeinde.

Pfarrer Josef Gallmeier betonte, dass in der Bergwacht das gemeinschaftliche Helfen im Vordergrund stehe und auch Kreisbrandmeister Josef Bauer dankte für die sehr gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr bei der Suche nach Vermissten.
BRK-Kreisvorsitzender Walter Fritz lobte den Beitrag der Bergwacht im Verbund der Rettungsverbände im Roten Kreuz mit rund 300 Ehrenamtlichen und Bediensteten im Landkreis.

Auch Robert Heilig, der Leiter der Bergwacht-Region Bayerwald, stellte das fein abgestimmte und erprobte Zusammenwirken mit den Rettungsverbänden und der Integrierten Leitstelle Straubing heraus.
Nach den Grußworten lud die Bergwacht zum Büffet ein, das Dorfwirtin Monika Wieser und ihr Serviceteam vorbereitet hatten, während Benedikt Schrötter und Johannes Breu als Duo "Haut scho hi" bei angenehmer Lautstärke zünftig übers Mahl spielten.
Ehrenbereitschaftsleiter Willi Tremmel hatte für den Jubiläumsabend eine hochinteressante Powerpoint-Schau zusammengestellt, in der er nicht nur auf die gesellschaftlichen Ereignisse und Höhepunkte einging, sondern vor allem im letzten Teil allen eine anschauliche Vorstellung vermittelte, wie stark sich das Aufgabengebiet der Bergwacht verändert und vergrößert hat:.

So lag der Schwerpunkt des Dienstes 1969 zu 85 Prozent bei der Hilfe nach Skiunfällen am Eck und Riedlberg, doch liegt dieser Anteil 2019 nur noch bei 25 Prozent, berichtete er. Weitere 25 Prozent entfallen auf Hilfsleistungen für Langläufer, 40 Prozent machen Einsätze im Sommer aus für Wanderer und Mountainbiker und 15 Prozent entfallen auf Einsätze wie Vermisstensuchen oder Rodelunfälle, berichtete Tremmel.
Den erheblich gestiegenen Anforderungen mussten auch die Ausrüstung sowie Aus- und Fortbildung folgen bis hin zu spektakulär anmutenden Einsätzen mit dem Rettungshubschrauber, von denen Willi Tremmel etliche Aufzeichnungen vorführte – jeweils unter strenger Beachtung des Datenschutzes. Mit lang anhaltendem Beifall dankten alle für diese hervorragende Präsentation.

EHRUNGEN

Für 50 Jahre wurden Norbert Kirsch, Josef Probst, Josef Tremmel und Herbert Wanninger mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet; für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten Rudi Baier und Josef Jungbeck ebenfalls die goldene Ehrennadel und für 25 Jahre Peter Stoiber und Josef Hutter die silberne Ehrennadel mit der jeweiligen Verleihungsurkunde.

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news-257 Thu, 10 Oct 2019 22:05:10 +0200 Rotes Kreuz ist stolz auf seine Azubis! https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/rotes-kreuz-ist-stolz-auf-seine-azubis.html Regen. Vier Auszubildende im BRK Kreisverband Regen erzielen bei ihren Abschlussprüfungen gute Ergebnisse und starten jetzt in ihren Berufen durch. Bereits Ende Juli durfte Martin Bär seine Urkunde zum „examinierten Altenpfleger“ entgegennehmen. Während seiner dreijährigen Ausbildungszeit im BRK Seniorenzentrum Zellertal erhielt er das erforderliche Rüstzeug für diesen Beruf und konnte so seine Ausbildung in Theorie und Praxis mit guten Prüfungsergebnissen abschließen. Martin Bär zeigte während seiner Lehrjahre viel Begeisterung für diesen Beruf und bewies eindrucksvoll, dass Pflegeberufe nicht nur was für Mädchen sind.  „Der Pflegeberuf ist mein Traumberuf. Die Aufgaben als Pflegekraft sind sehr vielseitig und du trägst täglich eine große Verantwortung“, erklärt Martin Bär, wenn er gefragt wird, warum er sich für eine Tätigkeit in der Pflegebrache entschieden hat.  Das Pflegeberufegesetz löst  2020 die bisherige Altenpflegeausbildung ab. An deren Stelle tritt die Ausbildung zum Pflegefachmann bzw. zur Pflegefachfrau. Im Rahmen einer generalistischen Ausbildung durchlaufen die Azubis künftig verschiedene Einrichtungen der Alten-, Kranken- und Kinderpflege. 

Anfang Oktober haben drei Notfallsanitäter im BRK Kreisverband Regen ihre 3-jährige Ausbildung zum Notfallsanitäter abgeschlossen. Stefanie Knaus, Henry Gehr und Christoph Göstl waren die ersten Azubis im Landkreis Regen, die seit Inkrafttreten des Notfallsanitätergesetzes diese anspruchsvolle Ausbildung durchlaufen haben. In 1.920 Theoriestunden, 1.960 praktischen Einsatzstunden an den Rettungswachen und 720 Stunden klinischer Ausbildung haben sie die höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst erlernt. Dass alle drei die Ausbildung mit einem respektablen Ergebnis abgeschlossen haben freute insbesondere den Leiter des Rettungsdienstes, Alfred Aulinger. Dieser hat den künftigen Notfallsanitätern noch am Abend der Zeugnisvergabe einen Arbeitsvertrag als Notfallsanitäter im Rettungsdienst des Kreisverbandes ausgehändigt. Das Bayerische Rettungsdienstgesetz schreibt vor, dass ab 01. Januar 2024 in der Notfallrettung mindestens ein Notfallsanitäter zur Versorgung und Betreuung der Patienten einzusetzen ist.  Aufgrund der frühzeitigen Weichenstellungen im Kreisverband Regen und der damit verbunden Weiterqualifizierung des bestehenden Personals, können wir diese Vorgaben mühelos erfüllen, so Alfred Aulinger. Schon heute liegt die erforderliche Fachkraftquote deutlich über dem geforderten Maß.

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news-259 Mon, 30 Sep 2019 14:26:00 +0200 Offensive für den Hausnotruf https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/offensive-fuer-den-hausnotruf.html BRK startet Aktion für Senioren-Sicherheit Regen. Die meisten alten Menschen wollen so lange wie möglich allein zu Hause leben. Viele haben deshalb für alle Notfälle einen Hausnotruf beim Bayerischen Roten Kreuz abgeschlossen. "Das gibt Sicherheit", sagt Geschäftsführer Günther Aulinger vom BRK-Kreisverband Regen. Nun will das Rote Kreuz noch mehr tun.

Beim Abschluss eines Hausnotrufs erhält künftig je eine Bezugsperson, also ein Verwandter oder Freund, pro Neukunde einen Gutschein für einen Rotkreuz-Kurs zur Ausbildung in Erste Hilfe. "Immer weniger Menschen beherrschen heutzutage das kleine Einmaleins der Ersten Hilfe", erklärt Aulinger die Hintergründe. "Laut Statistik liegt der Kurs in der Regel mehr als 15 Jahre zurück. Dunkel erinnert man sich an die stabile Seitenlage. Aber wie war das mit der Wiederbelebung?"

Nach Erkenntnissen des BRK sind 70 Prozent aller Notfälle akute Erkrankungen, die innerhalb der eigenen Familie oder im Haushalt passieren. "Zielgruppe der Ersten Hilfe sind deshalb vor allem die eigenen Angehörigen", weiß Aulinger.

Der Hausnotruf beim BRK bietet rund um die Uhr einfache und schnelle Hilfe. Über eine Funkstation und einen Sender kann auf Knopfdruck ein Hilferuf ausgelöst werden, die Sprechverbindung zur BRK-Notrufzentrale wird hergestellt. Klappt das nicht, dann wird jemand vorbeigeschickt, es werden Angehörige informiert oder der Rettungsdienst alarmiert. Weitere Informationen gibt es unter 09921/944611.

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news-256 Wed, 24 Jul 2019 17:15:05 +0200 BRK-Landesversammlung zieht Bilanz und berät über Zukunftsprogramm https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/brk-landesversammlung-zieht-bilanz-und-beraet-ueber-zukunftsprogramm.html Die Delegierten des Kreisverbandes Regen waren letzten Samstag bei der BRK-Landesversammlung im Veranstaltungszentrum „big-Box“ in Kempten. Die Delegierten des Kreisverbandes Regen waren letzten Samstag bei der BRK-Landesversammlung im Veranstaltungszentrum „big-Box“  in Kempten.  Präsident Theo Zellner begrüßte die zahlreichen Ehrengäste, unter ihnen die neue Präsidentin im Deutschen Roten Kreuz, Bundestagspräsidentin a. D. Gerda Hasselfeldt sowie Innenminister Joachim Hermann. Beide  stellten in ihren Grußansprachen die Bedeutung des BRK heraus und zollten den hauptamtlichen wie ehrenamtlichen Kräften große Anerkennung für ihre Arbeit, die in erster Line für die Menschen in allen Lebenslagen erbracht wird. Hasselfeldt betonte, dass der Bund nun die Bundeshaltung in der Krisenvorsorge aufstocke und verschiedene Gesetzesvorlagen auf den Weg bringe, um das Ehrenamt und die Hilfsorganisationen zu stärken. Sie sprach sich gegen ein Pflichtjahr für BUFDI aus und stellte positiv heraus, dass der EUGH nun endlich die Ausschreibungspflicht für Rettungsdienst und Krankentransport aufgehoben habe. Präsident Zellner ging in seinen Ausführungen auf den zunehmenden Mangel an Fachkräften in den Aufgabengebieten des Roten Kreuzes ein und kritisierte, dass die Kassen immer häufiger das nicht bezahlen, was sie im Bundesausschuss mit beschließen.Die Kreisverbände laufen für ihre erbrachten Leistungen immer öfter dem Geld nach. „Das BRK ist modern und zeitgemäß aufgestellt, um den Anforderungen der Gesellschaft gerecht zu werden“, so seine Feststellung im Rechenschaftsbericht  zu den letzten zwei Geschäftsjahren. Anschließend erläuterte Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk  die von mehreren Arbeitsgruppen erarbeiteten Leitsätze und Vorstellungen der strategischen Arbeit des BRK für die Zukunft. „ Erkennen, was wir haben – Bewahren, was gut ist – Entwickeln, was nötig ist“, nach diesem Projetslogan wurden die Ergebnisse des Zukunftsprojekts erarbeitet. Zudem müsse die Organisation flexibel reagieren können auf die Herausforderungen neuer Situationen, und das ggf. kurzfristig und zielführend“, so der Landesgeschäftsführer.  Die Ergebnisse des Zukunftsprojekts wurden von der Versammlung mit großer Mehrheit bestätigt und dienen als Basis für die weitere Entwicklung des BRK. 

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news-255 Fri, 17 May 2019 13:34:00 +0200 „Unsere Bewohner leben hier möglichst eigenständig“ https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/unsere-bewohner-leben-hier-moeglichst-eigenstaendig.html Die Betreute Seniorenwohngemeinschaft öffnete bei der Woche der Pflege und Betreuung im Landkreis Regen ihre Pforten Viechtach. „Wir sind voll“, sagt die Pflegedienstleiterin Karin Fuchs mit Blick auf die ambulant betreute Seniorenwohngemeinschaft des Bayerischen Roten Kreuzes  (BRK) in Viechtach. Die Senioren leben dort selbstbestimmt und öffneten zur Woche der Pflege und Betreuung im Landkreis Regen für einen Nachmittag die Pforten der Einrichtung. 

Für die Gäste nahm sich neben der Pflegedienstleitung auch die Pflegerin Brigitte Zizelsberger Zeit. Die beiden führten durch das Gebäude, beantworteten die Fragen und erklärten den Ablauf in der Wohngemeinschaft. „Unsere Bewohner leben hier möglichst eigenständig“, betont Fuchs. Sie haben sich die Zimmer gemietet und teilen sich Gemeinschaftsräume, wie die Küche, das Wohnzimmer und den Essensraum. Die Senioren kümmern sich dabei um ihre eigenen Angelegenheiten, wie etwa das Waschen der Wäsche. „Einige bekommen dabei Unterstützung von Angehörigen“, weiß die Pflegedienstleiterin. Ziel sei aber stets ein möglichst eigenständiges Leben zu führen. Vieles organisieren die Bewohner selbst, wie etwa das Recycling. „Da ist jeden Monat ein anderes Zimmer zuständig“, berichtet Fuchs. 

Unter den Besuchern am offenen Nachmittag waren auch Horst Kuffner, der Leiter des Sozialamtes am Landratsamt Regen, und Natalie Walter, die Geschäftsführerin der Gesundheitsregionplus Arberland. Sie konnten sich davon überzeugen, dass die Bewohner sehr aktiv sind und in der Einrichtung nach wie vor ihren Hobbys nachgehen können. Fuchs berichtete auch von Problemen bei der Personalgewinnung. Während die Nachfrage der Zimmer rasch anstieg, sei es schwierig gewesen Mitarbeiter zu finden. „Derzeit haben wir zwölf Mitarbeiter, wovon aber elf in Teilzeit tätig sind“, weiß die Pflegedienstleiterin. 

Am Ende zog Fuchs eine positive Bilanz, denn das Modell Seniorenwohngemeinschaft sei sowohl für die Bewohner als auch für die Pfleger positiv. Den Betreuern mache die Arbeit viel Freude und die Senioren fühlen sich sichtbar wohl. 

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news-254 Fri, 17 May 2019 13:32:00 +0200 Selbstbestimmtes Leben auch als Pflegefall https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/selbstbestimmtes-leben-auch-als-pflegefall.html Woche der Pflege und Betreuung im Landkreis Regen - Franz Lobmeier referierte über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung Viechtach. „Die Woche der Pflege und Betreuung steht und fällt mit den Angeboten“, sagte Sozialamtsleiter Horst Kuffner bei der Begrüßung der Gäste im BRK Seniorenzentrum Viechtach. Bevor dort Franz Lobmeier über „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung aus der praktischen Sicht des Pflegealltags“ sprach, berichtete Kuffner kurz aus seiner Praxis. Er sehe in „der täglichen Arbeit“ wie wichtig es wäre entsprechende Vorkehrungen zu treffen, „sonst entscheidet später vielleicht ein anderer über mein Leben.“

Ins gleiche Horn stieß Lobmeier gleich anfangs seines Vortrags. „Es geht nicht ums Alter, es geht jeden an“, sagte er mit Blick auf die Themen des Abends. Um Vorzusorgen müsse man nicht zum Notar, Anwalt oder aufs Gericht gehen, man muss sich aber die Zeit nehmen die richtigen Vollmachten auszufüllen. „Wer erledigt im Pflegefall meine Bankgeschäfte? Wer organisiert meine Hilfen? Wer kümmert sich um die Wohnung? Mein Eigentum? Die ärztliche Versorgung?“ Diese Fragen sollte jeder für sich beantworten. Lobmeier wies auch darauf hin, dass diese Entscheidung zunächst kein anderer treffen kann. Viele wären der Meinung, dass diese Rechte automatisch ein Ehepartner oder ein Kind bekommen würden. „Dem ist aber nicht so“, so der Referent weiter. Die Erfahrung zeige zudem, dass „wenn es ums Geld geht, ist oft auch die Harmonie in der Familie schnell vorbei.“ 

Abhilfe schaffen könnten hier die Patientenverfügung, die Vorsorgevollmacht und die Betreuungsverfügung. Auf diese drei Möglichkeiten ging Lobmeier aus der Sicht seiner praktischen Erfahrung als Leiter des Seniorenwohn- und Pflegezentrums Viechtach ein. 

In einer Patientenvollmacht werde alles „medizinische“ geregelt. Hier könne bestimmt werden, was wann im Pflegefall gemacht wird. Wer nicht künstlich beatmet oder ernährt werden will, der könne dies darin festlegen. Dies müsse aber sehr sorgfältig definiert werden, so Lobmeier weiter. 

In einer Vorsorgevollmacht werde bestimmt, wer im Ernstfall als Bevollmächtigter bestimmt ist und welche Rechte der Bevollmächtigte haben soll. Lobmeier warb dafür, dass man seinem Bevollmächtigten auch wirklich vertrauen soll und ihm möglichst viele Rechte einräumen sollte. Dies sei notwendig, damit der Bevollmächtigte auch wirklich den Willen des Betroffenen umsetzen kann. 

In der Praxis zeige sich, dass sowohl bei der Patientenverfügung als auch bei der Vorsorgevollmacht oft Fehler gemacht werden. „Es fehle oft an eindeutigen Aussagen“, erklärte der Referent und zeigte Beispiele aus der Praxis. Am Ende seines Vortrages wies er auch auf die Möglichkeit der Betreuungsverfügung hin. Hier könne man bestimmen, wer bei Bedarf die Betreuung übernehmen soll. 

Bei allen Verfügungen empfahl Lobmeier auf vorgefertigte Formulare, wie die Notfallmappe des Landkreises zurückzugreifen. Die Vorlagen seien juristisch einwandfrei, so könnte jeder seine Wünsche so ausdrücken, dass es keinen Zweifel am Willen gibt. „Man muss es nur machen, man muss sich einfach die Zeit nehmen“, betonte Lobmeier und warb zum Abschluss eindringlich dafür, die Möglichkeiten zu nutzen,um so ein selbstbestimmtes Leben im Pflegefall vorzubereiten. 

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news-253 Fri, 17 May 2019 13:28:00 +0200 Herzwerker-Kampagne an der Siegfried-von-Vegesack-Realschule https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/herzwerker-kampagne-an-der-siegfried-von-vegesack-realschule.html Herzwerker-Kampagne holt Theaterpädagogen an die Siegfried-von-Vegesack-Realschule nach Regen Regen. Der Theaterpädagoge Jean Francois Drozak hat an der Realschule Regen zusammen mit den Schülern der siebten und achten Klassen ein Theaterstück entwickelt. Die Premiere dieses Stücks fand am Donnerstag, 16. Mai, um 19 Uhr in der Realschule Regen statt. Zuvor konnten sich die Besucher an den Infoständen der Herzwerker-Teilnehmer zu verschieden Berufen aus den sozialen Bereichen informieren. Die Verantwortlichen der Gesundheitsregionplus Arberland und der Siegfried-von-Vegesack Realschule freuten sich über großes Interesse seitens der Schüler und Eltern.

Im Theaterstück wurden acht Szenen aus dem sozialen und medizinischen Berufsalltag gezeigt, die engagierte Mitarbeiter aus verschiedenen sozialen Einrichtungen aus dem Landkreis erlebten. Das Projekt ermöglicht den Zuschauern die Arbeitswelt sozialer Berufe näher kennenzulernen und zeigt die Vielfältigkeit der Berufe. „Dass man mit einer Ausbildung zum Erzieher nicht nur im Kindergarten arbeiten kann, welche Weiterbildungen und Studiengänge auch für Gesundheits- und Krankenpfleger möglich sind und was Heilerzieher eigentlich machen, das zeigt nicht nur das Theaterstück, sondern erklären auch die vielen Einrichtungen, die beim Empfang dabei sind.“, erklärte Natalie Walter, Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregionplus Arberland.

Für unseren BRK Kreisverband Regenwar exam. Pflegefachkraft und Praxisanleiterin Eva Hohmann-Hagengruberdabei. In einem Interview mit Jean Francois Drozak beantwortete sie auf der Bühne Fragen zum Alltag einer Pflegekraft und legte dar wie vielseitig und mit welchem menschlichen Geschick täglich Aufgaben zu meistern sind. Jeder Mensch ist verschieden, aber jeder hat das Recht auf eine Betreuung die von Herzen kommt.

Die Herzwerker-Kampagne ist eine Kooperation zwischen dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und wird nun auch im Landkreis Regen durchgeführt.

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news-252 Tue, 30 Apr 2019 15:31:00 +0200 Wasserwacht weiterhin auf Erfolgskurs https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/wasserwacht-weiterhin-auf-erfolgskurs.html Nachwuchsarbeit und Fortbildungen bleiben großes Thema Zwiesel. Bei der Jahreshauptversammlung im Rotkreuzhaus hat die BRK-Wasserwacht auf ein aktives Jahr zurückgeblickt. Und auch für das laufende Jahr konnte Vorsitzender Michael Urmann wieder eine lange Liste an Aktivitäten ankündigen. Eine Reihe von aktiven Mitgliedern erhielt aus der Hand des Vorsitzenden Auszeichnungen. Eine besondere Urkunde für 50 Jahre aktiven Wasserwachtdienst konnte an Josef Schreder ausgehändigt werden.

Zu Beginn der Versammlung gedachte man dem verstorbenen Mitglied Eberhard Kassner. Vorsitzender Michael Urmann würdigte den Verstorbenen als stets verlässlichen Kameraden, der der Wasserwacht über Jahrzehnte als aktives Mitglied zur Verfügung stand und viele Jahre in der Vorstandschaft auch Verantwortung übernommen hat.

Erfreulich sei, dass Manuela Topolski die Prüfung zur Schwimmausbilderin erfolgreich abschließen konnte und sie somit eigenständig Schwimmkurse halten kann. Ebenfalls abschließen konnten fünf Anwärterinnen die Ausbildung im Sanitätsdienst und eine Reihe von Mitgliedern legte das Schnorchelabzeichen bzw. das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in den Stufen Bronze, Silber oder Gold ab, wie Technischer Leiter Markus Kollmaier mitteilte. Fünf Schwimmer beteiligten sich am Donauschwimmen der Wasserwacht Waltendorf. Auf die alljährliche Motorbootfahrt auf der Donau für die Dr.-Loew’schen Einrichtungen wurde ebenso hingewiesen wie auf die Teilnahme an der 150-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr Zwiesel, den Grenzlandfesteinzug und den Tag der Rettungsorganisationen auf dem Grenzlandfestplatz.

Aktuell habe die Wasserwacht Zwiesel 305 Mitglieder wobei das Durchschnittsalter bei 37 Jahren liege. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Mitgliederzahl stabil geblieben. Kollmaier bedankte sich abschließend bei allen Dienstleistenden für ihr gezeigtes Engagement. Dank sagte er auch den Unterstützern und allen Institutionen für die allzeit gute Zusammenarbeit.

Sehr Erfreuliches konnte auch der Leiter der Jugendarbeit, Sebastian Fischer, berichten. Zurzeit sind in der Wasserwacht 67 Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre aktiv sowie 54 junge Leute von 16 bis 26 Jahre. Das sind 40 Prozent der gesamten Mitglieder. Die 2017 zum wöchentlichen Training im Bad neu eingeführte monatliche Kinder- und Jugendübung im Rotkreuzhaus habe sich bestens bewährt. Auch die Übungen seien stets gut besucht. Seit langem habe man sich im vergangenen Jahr wieder an der Zellertal-Schwimmmeisterschaft und der Kreisschwimmmeisterschaft des Kreisjugendrings mit beachtlichen Erfolgen beteiligt. "Wir können da ohne Abstriche mit den etablierten Schwimmvereinen mithalten", so Fischer.

Weitere Aktivitäten waren die Motorbootfahrt auf der Donau, eine Schlauchbootfahrt auf dem Schwarzen Regen bei Gumpenried, die Beteiligung beim Grenzlandfesteinzug, der Besuch der Beach-Party in Frauenau und die Badefahrt ins Palm Beach in Stein bei Nürnberg. Der Nikolaus besuchte die Kinder im Training im Zwieseler Erholungsbad. Abgerundet wurde das Jahr mit einem gemeinsamen Plätzchenbacken und einer Jahresabschlussfeier.

Einen besonderen Dank sprach der Jugendleiter der gesamten Vorstandschaft aus, die immer ein offenes Ohr für die Jugendarbeit habe. Danke sagte er auch seinen Mitstreitern, im Besonderen seinen beiden Stellvertretern Franz Breu und Daniel Mathe sowie den Trainerinnen Anna und Theresa Ertl, Tamara Achatz und Manuela Topolski.

Daniela Fischer erstattete den Kassenbericht und konnte von einer soliden und zufriedenstellenden Finanzlage berichten. Besonders hob die Kassenwartin die Bemühungen der Mitglieder hervor, stets Einnahmen zu generieren, sei es durch das Abhalten von Schwimmkursen, Sanitäts- und Aufsichtsdienste oder die Abnahme von Schwimmabzeichen. Auf der Ausgabenseite waren die Aufwendungen für die Einsatzfahrzeuge und die Rettungsgeräte die größten Posten. Die Kassenprüferinnen Ramona Weinberger und Manuela Topolski bescheinigten der Kassenwartin eine einwandfreie Kassenführung. Die Entlastung der gesamten Vorstandschaft erfolgte einstimmig.

Ein Novum stellte das von Jugendmitglied Lukas Feldigel zum Besten gegebene Referat über die vorhandene Ausrüstung und Aufgaben der Zwieseler Wasserwacht dar. Er erhielt für seine Ausführungen die er mit einer Bilderpräsentation unterstrich, viel Applaus.

Anschließend ließ Michael Urmann das vergangene Dienstjahr noch im Rahmen eines Lichtbildervortrages Revue passieren. In seiner Vorschau kündigte er die alljährliche Badefahrt ins Palm Beach an. Er wies auf den Beginn des nächsten Schwimmkurses im September hin, für den schon wieder eine Reihe von Anmeldungen vorliege und nur noch wenige Restplätze zu belegen seien. Die sehr erfolgreiche Durchführung der monatlichen Jugendübungen soll auch 2019 fortgeführt werden und für die Jugendlichen soll es wieder ein Rafting-Abenteuer geben.

Auch diverse Ausbildungen stehen im laufenden Jahr wieder an. Hier nannte Urmann die Unterweisung im Gebrauch der Rettungswesten, die Auffrischung der Funkausbildung, Sanitäts- und AED-Fortbildung, Fortbildungen für die Ausbilder im Schwimmen und Rettungsschwimmen und die Unterweisung im Führen von Fahrzeugen im Einsatz. Die Motorbootführer bilden sich bei den alljährlichen Übungen an der Trinkwassertalsperre Frauenau und auf der als Bundeswasserstraße deklarierten Donau weiter. Beim Grenzlandfest sei der Sanitätsdienst an zwei Tagen zu bewältigen und für verschiedene Vereine bzw. Institutionen sind Schlauch- bzw. Motorbootfahrten zugesagt und ebenso sei die Beteiligung am Ferienprogramm der Stadt Zwiesel eingeplant. Für alle Mitglieder seien heuer wieder einmal ein zweitägiger Vereinsausflug, eine Herbstwanderung und eine Weihnachtsfeier geplant und auch das Hallenfest der Freiwilligen Feuerwehr und das Gartenfest der BRK-Bereitschaft will man gemeinsam besuchen.

Grußworte sprachen der Vertreter des BRK-Kreisverbandes, Alfred Aulinger, der auch die Grüße des 1.Vorsitzenden Walter Fritz überbrachte, und Michael Karl, Bereitschaftsleiter der BRK-Bereitschaft Zwiesel. Aulinger wies darauf hin, dass die Wasserwacht angesichts der steigenden Ertrinkungsfälle ein unverzichtbarer Bestandteil des Rettungsdienstes sei. Die Wasserwacht leiste beim Schwimmen auch einen wichtigen Beitrag in der Breitenausbildung. Dass heute mehr als die Hälfte der Kinder nicht richtig schwimmen könne, sei eine alarmierende Tatsache. Die Durchführung von Schwimmkursen werde angesichts der Schließung vieler öffentlicher Bäder immer schwieriger. Aulinger bedankte sich bei allen Mitgliedern der Zwieseler Wasserwacht und dankte auch der Vorstandschaft für die gedeihliche Zusammenarbeit.

Bereitschaftsleiter Michael Karl bekräftigte seinen Willen zu einer noch engeren Zusammenarbeit, vor allem in der Aus- und Fortbildung und auch bei den kameradschaftlichen Aktivitäten.

Zum Schluss bedankte sich Vorsitzender Urmann bei allen Unterstützern und ehrte zahlreiche Mitglieder.

Fünf Jahre aktiv sind: Daniela Fischer, Manuel Lorenz und Emily Hornaschewitz.

15 Jahre: Anna Breu-Gobbo, Alexander Kollmaier, Julia Gehr.

20 Jahre: Karl-Heinz Hofmann.

25 Jahre: Manuela Topolski, Sabrina Hofmann.

30 Jahre: Karol Golbik.

45 Jahre: Norbert Seidl.

50 Jahre: Josef Schreder. − scj

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news-249 Tue, 23 Apr 2019 23:12:00 +0200 Wasserwacht steuert weiter auf sicherem Kurs https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/wasserwacht-steuert-weiter-auf-sicherem-kurs.html Vereinsführung zieht positive Bilanz – Ehrung für treue Mitglieder Frauenau. Auch in ihrem zweiten Jahr als Ortsgruppenvorsitzende der Wasserwacht konnte Katharina Häusler wieder eine positive Bilanz ziehen.

Zur Jahreshauptversammlung konnte sie neben den zahlreich vertretenen Mitgliedern auch Bürgermeister Herbert Schreiner, seinen Stellvertreter Fritz Schreder, die Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Frauenau, Willi Biermeier und Ferdinand Häusler, Feuerwehr-Vorstand Willi Sitzberger sowie den Kreisgeschäftsführer des BRK-Kreisverbandes, Günter Aulinger, begrüßen.
Im einsatztechnischen, sozialen und gesellschaftlichen Bereich war die Ortsgruppe Frauenau wieder sehr präsent. Ab Beginn der Freibad-Saison im Mai wurden von 17 Mitgliedern knapp 258 Stunden Wachdienst im Frauenauer Freibad geleistet. Bei insgesamt 26 Fällen wurde von den ausgebildeten Wasserwachtlern Erste Hilfe geleistet. An dieser Stelle dankte Katharina Häusler den Mitgliedern für ihren unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz zum Wohl der Mitbürger.
Katharina Häusler konnte auch von einem sehr guten Kassenstand berichten, bedingt insbesondere durch Mitgliederbeiträge, Schwimmkurse und die Beach-Party. Auch Spenden wurden mit großem Dank erwähnt.
Es folgte der Bericht von Martin Brunner, dem zweiten Technischen Leiter. Auch er konnte ein positives Resümee für das vergangene Einsatzjahr ziehen. Er dankte der SEG und den Sanitätsdienstleistenden für ihre erbrachte Arbeit bei sechs Einsätzen. Diese umfassten neben dem Sanitätsdienst bei der Aurer Kirwa meist Vermisstensuchen und auch einen Einsatz in Straubing im Rahmen einer Fliegerbombenentschärfung. Um den Nachwuchs auch im Bereich des Tauchens zu fördern, sind im kommenden Sommer verstärkt Übungen und auch Tauchgänge im Frauenauer Freibad geplant.
Über die Jugendarbeit informierte Cynthia Joachimsthaler. Auch diesmal konnte der Verein auf ein Jahr mit solider Kinder- und Jugendarbeit zurückblicken. Neben den starken Trainingsbesuchen konnte die Jugendleiterin über das jährliche Zeltlager in Winzer an der Donau und verschiedene Bastel- und Themennachmittage berichten. Auch einen Wermutstropfen gab es zu vermelden. So musste man Bereich der aktiven Jugendlichen einen Rückgang verzeichnen. "Viele unserer jungen Wasserwachtler müssen leider ausbildungsbedingt ihren Heimatort verlassen und fehlen uns sehr", bedauerte die Jugendleiterin.
Auch im vergangenen Jahr wurden vier Schwimmkurse unter der Leitung von Katharina Häusler und Daniela Geiß durchgeführt. Bei der Betreuung der 80 Schwimmkurskinder wurden sie wieder tatkräftig von weiteren Vereinsmitgliedern unterstützt. Außerdem wurde ein Schwimmkurs in Oberkreuzberg für den dortigen Kindergarten durchgeführt und in Zusammenarbeit mit der Grundschule Schwimmunterricht für die Klassenstufen 1 bis 4 im Rahmen des Schulsports angeboten.
Für den Bereich Naturschutz in der Auerer Wasserwacht konnte Egon Joachimsthaler als 2. Naturschutzbeauftragter ebenfalls Positives vermelden. Die Wasserwacht Frauenau war beim alljährlichen Rama Dama wieder an der Flanitz im oberen Auerer Bereich mit einer fleißigen und tatkräftigen Mannschaft vertreten. Auch verschiedenen Wanderungen im Nationalpark Bayerischer Wald wurden unter der Leitung von 1. Naturschutzbeauftragten Werner Dünisch geplant und durchgeführt. Die nächste Wanderung findet Mitte Mai statt, Ziel sind die Rißlochwasserfälle.
Ein besonderes Highlight im letzten Jahr war das 25-jährige Gründungsjubiläum der Frauenauer Wasserwacht. Dies wurde im Juli mit einem kurzweiligen und liebevoll gestalteten Ehrenabend im Haus Sankt Hermann gefeiert, an dem eine Teilnahme von über einhundert Mitglieder verzeichnet werden konnte. Außerdem wurde im Freibad eine Party zum 25-jährigen Bestehen veranstaltet, die an die legendären "Rock im Bad"-Veranstaltungen anknüpfte.

Auch bei der Jahreshauptversammlung wurden wieder treue Mitglieder der Wasserwacht geehrt.

Für 25 Jahre wurden ausgezeichnet: Florian Baierl, Oskar Baumgärtner, Stephanie Bredl, Marcel Ganserer, Renate Hobelsberger, Adolf Holler, Fritz Holler, Egon Joachimsthaler, Sabine Joachimsthaler,Heinz Kassner, Josef Kopp, Max Kopp, Anna-Maria Loibl, Stephan Loibl, Stephan Robl, Stephanie Robl, Nadine Schober, Thomas Stadler und Josef Weber.


Seit 20 Jahren Mitglieder sind: Martin Brunner, Lisa Hartl, Rainer Kreitmeier, Hermann Langrock, Julia Langrock, Johannes Pachl, Andrea Pöschl, Florian Rankl,Christian Stadler, Stephan Stadler, Manfred Wolf, Karin Wolf und Raphael Wolf.


Bürgermeister Herbert Schreiner und BRK-Kreisgeschäftsführer Günter Aulinger zollten den Auerer Wasserwachtlern viel Anerkennung für ihre Dienste und lobten das Engagement und die kompetenten Einsatzleistungen. Herbert Schreiner bekannte sich zum Auerer Freibad als wichtige kommunale Einrichtung und stellte heraus, dass er auch heuer wieder auf die Unterstützung der der Wasserwacht im Freibad zählt. − bbz

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news-248 Tue, 23 Apr 2019 23:09:00 +0200 Goldene Ehrennadel für Dr. Gerhard Landgraf https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/goldene-ehrennadel-fuer-dr-gerhard-landgraf.html Besondere Auszeichnung des Roten Kreuzes für 50 Jahre aktiven Dienst Regen. Eine besondere Ehrung war der Höhepunkt der Jahreshauptversammlung der BRK Bereitschaft Regen. Für ein halbes Jahrhundert aktiven Dienst ist Dr. Gerhard Landgraf mit der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Roten Kreuzes ausgezeichnet worden.

Nach dem Totengedenken sowie einem gemeinsamen Abendessen stellte der stellvertretende Bereitschaftsleiter Tobias Denk in einem kurzen Jahresrückblick einige Eckpunkte der Bereitschaft heraus und berichtete von den Aktivitäten des vergangenen Jahres. Die Mitgliederzahl beträgt 260 und ist somit im Vergleich zum letzten Jahr stabil geblieben. Alles in Allem, so Denk, haben die Mitglieder der Bereitschaft über 9000 Stunden ehrenamtlich für die Gemeinschaft eingebracht. "Darauf können wir alle sehr stolz sein", betonte Denk.

Ehrenamtler mit 34 SanitätswachdienstenDie 16 Dienstabende im letzten Jahr waren mit durchschnittlich zwölf Teilnehmern gut besucht. Thematisch behandelt wurden die Einsatztaktik der Polizei, unterschiedlichste Übungen mit den Gerätschaften und man hörte Vorträge von verschiedenen Ärzten. Insgesamt 34 verschiedene Sanitätswachdienste, die über das gesamte Jahr verteilt waren, wurden ehrenamtlich geleistet. Dabei wurde 30 Mal Erste Hilfe geleistet.
Einen Löwenanteil der Sanitätsdienststunden entfielen auch letztes Jahr auf das "drumherum" sowie das Pichelsteinerfest, das die Bereitschaft wie jedes Jahr einsatztechnisch am meisten fordert.
Die Unterstützungsgruppe Rettungsdienst, die den öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst zur Spitzenabdeckung unterstützt, rückte 2018 zu insgesamt 110 Einsätzen aus und war auch in diesem Jahr bereits über 30 Mal gefordert.
Die Schnelleinsatzgruppe "Behandlung" hatte zwar nur einen Einsatz beim Bombenfund in Straubing zu verzeichnen, zeigte aber überdurchschnittlichen Übungseifer bei großen Übungen wie beispielsweise der Waldbahnübung in Deggendorf oder im Rahmen der Brandschutzwoche mit den Feuerwehren.
Großer Wert wurde im vergangen Jahr auf die Ausbildung der Mitglieder gelegt. Neben Sanitätsdienst-Grundausbildung und der Weiterbildung zum Rettungsdiensthelfer gab es eine Fachausbildung im Bereich Technik und Sicherheit, sowie in Zusammenarbeit mit der Kreisverkehrswacht ein Fahrsicherheitstraining.

Neue Schutzausrüstung für die AktivenVon einer sehr guten finanziellen Lage der Bereitschaft berichtete die stellvertretende Bereitschaftsleiterin und Kassierin Katja Hock. "Durch unsere vielen Sanitätsdienste konnten wir auch 2018 ein positives Kassenergebnis erzielen", so Hock. Ins Gewicht fiel in diesem Jahr aber die Anschaffung der neuen Schutzausrüstung für die Aktiven.
Die Tätigkeiten der Seniorengruppe stellte deren Leiterin Monika Ebner dar. Sie berichtete über die Mithilfe beim Blutspenden, die Verköstigung der Gäste bei den Seniorennachmittagen des Landkreises und freute sich besonders, dass die rührige Gruppe jetzt auch als "Schauspiel-Truppe" bei Seniorentreffen im Fasching gefordert ist.
Von den umfangreichen Aktivitäten des Jugendrotkreuzes berichtete Daniela Maurer in Vertretung der verhinderten Jugendleiterin Stefanie König. Neben den Wettbewerben auf Bezirks- und Kreisebene mit anderen Gruppen standen vor allem der Spaß und das Miteinander im Mittelpunkt. "Kinder lernen vor allem spielend", war ihr Fazit. Man beteiligte sich als Mimen bei den Übungen der Aktiven, übte aber auch viel selbst, um die Jugendlichen bereits im jungen Alter an den aktiven Dienst heranzuführen.
In seinem Grußwort stellte 2. Bürgermeister Josef Weiß den Dank der Stadt Regen in den Mittelpunkt. Er sei froh, dass sich die Stadt auf die Ehrenamtlichen verlassen könne und diese Veranstaltungen wie den Faschingszug absicherten. Ohne die engagierte Leitung wäre die Bereitschaft nicht so erfolgreich, ist sich Weiß sicher.
Kreisvorsitzender Walter Fritz betonte, dass die hohe Zahl an ehrenamtliche Stunden eine großartige Leistung sei. Er ist stolz, dass die Bereitschaft in allen Bereichen und in allen Altersschichten - von der Jugend bis zu den Senioren- engagierte Mitglieder habe. Er dankte den Mitgliedern auch für die tatkräftige Unterstützung beim Pichelsteinerfest.

Lob von der KreisbereitschaftschefinBianca Schiller als Kreisbereitschaftsleiterin zollte den Mitgliedern für ihr zahlreiches Engagement ihren Respekt und ermutigte die Aktiven weiterhin, so engagiert zu bleiben und bei den Übungen aktiv mitzuwirken.
Bereitschaftsleiter Wolfgang Stoiber dankte allen, die im vergangenen Jahr so erfolgreich mitgestaltet haben und wünschte sich das gleiche Engagement für dieses Jahr. "Durch unsere erfolgreiche Jugend, unsere motivierten Aktiven sowie unserer rührigen Seniorengruppe werden wir uns auch dieses Jahr stark für unsere Mitmenschen einsetzen können", ist sich Stoiber sicher.

Ehrungen

10 Jahre Mitgliedschaft beim BRK: Stefan Bielmeier, Alexander Götz, Nadja Hämmerlein, Gabriele List, Daniela Maurer, Lena Rossel, Florian Werner.

20 Jahre Mitgliedschaft: Peter Sarneki, Michael Walter;

25 Jahre: Helga Killinger, Markus Kroner; 30 Jahre: Martin Schmid.

40 Jahre beim BRK: Wolfgang Stoiber; 50 Jahre: Max Edinger, Hans Vogl,

55 Jahre: Ertl Erna, Schiller Josef;

60 Jahre: Luise Kramhöller, Maria Plenk;

65 Jahre: Erwin Bohatschek.

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news-250 Sat, 20 Apr 2019 23:14:00 +0200 Rotes Kreuz mit beeindruckender Bilanz https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/rotes-kreuz-mit-beeindruckender-bilanz.html Fast 6000 Stunden geleistet – Jahreshauptversammlung der Bereitschaft Zwiesel Zwiesel. 5939 ehrenamtliche Stunden haben die Zwieseler Rotkreuzler im vergangenen Jahr geleistet. Diese beeindruckende Zahl ist bei der Jahreshauptversammlung der BRK-Bereitschaft bekannt gegeben worden.

Im Ausbildungsraum der Rettungswache Zwiesel hieß Bereitschaftsleiter Michael Karl die Mitglieder zur Versammlung willkommen und berichtete dann von den vielseitigen Tätigkeiten im Jahr 2018. Der Mitgliederstand ist mit 112 gegenüber den Vorjahren stabil geblieben. 1753 Stunden konnte Michael Karl im Jahr 2018 alleine in der Bereitschaft ehrenamtlich verzeichnen. Dazu zählen etwa Sanitätsdienste, Blutspende-Termine, Aus- und Fortbildungen. Besonders hohen Stellenwert nehmen die Sanitätsdienste ein. Das Grenzlandfest schlug mit 351 Stunden zu Buche.

Letztes Jahr waren die Aprés Ski-Party am Arber sowie diverse Biathlon-Cups am Arbersee besondere Einsätze. Die großen Veranstaltungen könnte die Bereitschaft nicht alleine bewältigen, daher bedankte sich Michael Karl bei den unterstützenden Organisationen wie Wasserwacht Zwiesel, Bergwacht Zwiesel und Bereitschaft Raindorf.

Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, legt man bei der Bereitschaft großen Wert auf Aus- und Fortbildung. In den eigenen Reihen verfügt man über sechs Ausbilder, die für die Vermittlung neuer Kenntnisse und ausreichend Praxis sorgen. Zusätzlich konnte in Übungen mit anderen Organisationen trainiert werden, beispielsweise in Deggendorf, wo ein Zugunglück der Waldbahnsehr realitätsnah simuliert wurde.

Damit die Bereitschaft auch in Zukunft regulär den Mannschaftstransportwagen besetzen kann, haben unter anderem vier Mitglieder die Sanitätsgrundausbildung absolviert. Des weiteren wurden vier Mitglieder im Bereich Technik und Sicherheit ausgebildet; fünf weitere schlossen Anfang 2019 den Grundlehrgang Rettungsdienst ab. Um in der Bevölkerung etwas weitergeben zu können, bildete sich ein Mitglied als Instructor AED und Ausbilder Erste Hilfe am Kind weiter.

Neben Sanitätsdiensten stellen die Wochenenddienste im Rettungsdienst sowie die Unterstützungsgruppe Rettungsdienst (UGRD) einen großen Faktor bei den Einsatzstunden dar. Mit insgesamt 4186 Stunden im Jahr 2018 waren es knapp 100 Stunden Dienst an den Wochenenden mehr als im Vorjahr. Die UGRD, die alarmiert wird, wenn ein höheres Einsatzaufkommen vorhanden ist, rückte 52 Mal aus. Elf Aktive, darunter zwei Frauen, stehen dafür Tag und Nacht bereit.

Die Damen der Frauenbereitschaft unter der Leitung von Anne Schwarz konnten wiederum ein positives Resümee ziehen. Die vier Blutspendetermine sowie die über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Seniorenweihnachtsfeier waren erneut ein voller Erfolg, wie bei der Versammlung betont wurde. Ein Höhepunkt 2018 war der zweitägige Ausflug nach Schladming. Am ersten Tag stand der Dachstein auf dem Programm und bevor es am nächsten Tag wieder nach Hause ging, steuerte man noch ins Gebiet Hochwurzen, wo es für einige eine rasante Abfahrt mit Gokarts gab.

Zum Abschluss seines Berichts wies der Bereitschaftsleiter noch auf wichtige Termine hin. So findet am 2. Juni das Sommerfest an der Rettungswache Zwiesel statt. Karl betonte, er hoffe auf tatkräftige Unterstützung bei den Sanitätsdiensten. Die Geselligkeit und die Gemeinschaft sollen allerdings auch im neuen Dienstjahr nicht zu kurz kommen. Daher sind ein Vereinsausflug nach Schärding und eine Wanderung auf den Rachel geplant.

Es folgte der Bericht der Kassenwartin Nicole König, der die Kassenprüfer Benedikt Hornaschewitz und Franz Strunz jun. einwandfreie Arbeit bescheinigten. Die Ehrengäste, darunter Bürgermeister Franz Xaver Steininger, Ex-Stadtrat Josef Pfeffer, BRK-Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger, stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter Andreas Weichselgartner und Josef Schreder als Vertreter der Wasserwacht Zwiesel, zeigten sich beeindruckt von den Einsatzzahlen der Bereitschaft. Wenn dies alles von Hauptamtlichen geleistet werden müsste, hätten diese keinen freien Tag mehr, war man sich einig. Günther Aulinger betonte: "Die Zusammenarbeit zwischen der Bereitschaft, den hauptamtlichen Kollegen und auch anderen Organisationen funktioniert hier so gut, wie es nur selten zu sehen ist."

Abschließend bedankte sich Michael Karl bei langjährigen Mitgliedern für ihren aktiven Einsatz in der Rotkreuzarbeit. Ebenso gab es eine Auszeichnung für 13 Mitglieder für ihr Engagement bei der Flüchtlingshilfe. − bbz

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news-251 Thu, 11 Apr 2019 23:23:00 +0200 Das Hallenbad bleibt die größte Herausforderung der Wasserwacht https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/das-hallenbad-bleibt-die-groesste-herausforderung-der-wasserwacht.html Jahreshauptversammlung – Bis 2021 soll das Bad noch betrieben werden Regen. Zur Jahreshauptversammlung der Wasserwacht konnte der 1. Vorsitzende Franz-Josef Hock neben den Mitgliedern auch die 1. Bürgermeisterin der Stadt Regen, Ilse Oswald, sowie den BRK-Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger als Ehrengäste begrüßen. In den Rechenschaftsberichten des Vorsitzenden, des Technischen Leiters, der Jugendleiterin, der Kassiererin sowie dem Hallenbadbeauftragten ließ man das vergangene Jahr Revue passieren.

Der stellvertretende Technische Leiter Simon Kuchler ging in seinem Bericht unter anderem auf die Anzahl der abgelegten Schwimmabzeichen, die Anzahl der Einsätze der Schnelleinsatzgruppe (SEG) der Wasserwacht sowie die durchgeführten Ausbildungen ein. Johannes Hock wurde im letzten Jahr erfolgreich als Rettungstaucher ausgebildet.

Jugendleiterin Rita Roost berichtete, dass 128 aktive Kinder und Jugendliche im wöchentlichen Training verteilt auf sechs Trainingsgruppen nicht nur schwimmen, sondern in zusätzlichen Übungseinheiten intensiv an die Wasserrettung sowie der Ersten Hilfe herangeführt werden. Schlauch- und Motorbootausbildungen sowie ein Schnuppertauchen bei den Woidtauchern konnten durchgeführt werden. Daneben wurden eine Bäderfahrt ins Palm Beach nach Nürnberg mit über 100 Teilnehmern, ein Kinobesuch, eine Fackelwanderung und viele andere Freizeitaktivitäten organisiert.

Über die finanzielle Belastung durch den Badbetrieb berichtete Kassiererin Katja Hock. Ein größeres Defizit konnte nur durch gebührenpflichtige Vermietung an andere Vereine und auswärtige Schulen, durch Spenden sowie die Unterstützung durch die Stadt Regen vermieden werden.

Über eine sehr gute Belegung im Hallenbad in Poschetsried berichtete der Hallenbad-Beauftragte Jörg Roost. Neben sechs Trainingsgruppen werden dort regelmäßig Schwimmkurse durchgeführt. Zudem nutzt der TSV Regen das Bad für seine Wassergymastik. Auch die 4. Klassen der Grundschule Regen, der Grundschule Bischofsmais sowie Klassen des SFZ Schule am Weinberg schwimmen regelmäßig in Poschetsried.

Der 1. Vorsitzende Franz-Josef Hock sprach in erster Linie den extrem aufwendigen Badbetrieb in Poschetsried an. Durch die täglichen Wasserkontrollen und deren Dokumentation sowie die Reinigungsarbeiten nach jeder einzelnen Belegungseinheiten seien die aktiven Mitglieder der Wasserwacht über die Maßen belastet. Konnte anfangs das große wöchentliche Reinigen auch mit der Unterstützung der Eltern der Kinder gestemmt werden, so tun sich doch in den letzten Wochen und Monaten immer wieder Lücken auf.

Im Oktober werden es fünf Jahre, seitdem die Wasserwacht das Hallenbad in Poschetsried betreibt. "Es kann nicht Aufgabe einer Wasserwacht sein, einen Badbetrieb zu schultern. Wann kann mit einem Neubau eines Hallenbades in Regen gerechnet werden?", fragte Hock die Bürgermeisterin. Ob und wie es nach 2020 mit dem Hallenbad weiter gehen wird, könne gegenwärtig noch nicht geklärt werden, so Hock. Da im März 2021 Neuwahlen anstehen, solle dies die neue Vorstandschaft entscheiden.

Auch ein Jubiläum steht der Wasserwacht ins Haus: Heuer wird die Wasserwacht 60 Jahre jung. Dieser Anlass wird am 26. Oktober gefeiert.

Lobende Worte für die äußerst aktive Vereins- und Jugendarbeit äußerten die Ehrengäste. Die Bürgermeisterin Ilse Oswald sicherte in ihrem Grußwort weiter die gute Zusammenarbeit der Stadt mit der Wasserwacht zu. Aufgrund der angespannten Finanzlage der Stadt könne derzeit ein Neubau eines Hallenbades nicht realisiert werden. Großes Lob für die Arbeit ließ Günther Aulinger den Anwesenden im Namen des Kreisverbands zukommen. − bb

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news-247 Mon, 08 Apr 2019 11:59:18 +0200 Wenn "Sanitöter" Leben retten https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/wenn-sanitoeter-leben-retten.html Praxisnahe Tests beim Jugendrotkreuz- Regionalwettbewerb Regen. Dramatische Szenen haben sich am Samstag auf dem Stadtplatz abgespielt: Ein Bub liegt auf dem Pflaster und krümmt sich vor Schmerzen. Die Kinder und Jugendlichen, die sich um ihn scharen, sind keine Gaffer, sondern Helfer - auch wenn der Vorfall zu Testzwecken nur inszeniert ist. Der Regener Kreisverband war Ausrichter des Jugendrotkreuz-Regionalwettbewerbs mit Teilnehmern aus den vier Kreisverbänden Deggendorf, Passau, Freyung-Grafenau und Regen.

17 Gruppen im NotfalleinsatzDie Kreisverbände organisieren diesen Regionalwettbewerb seit vielen Jahren für die verschiedenen Gruppen mit Fünf- bis 27-Jährigen, um diesen die Möglichkeit zu geben ihr Können und Ihr Wissen unter Beweis zu stellen. Den 20. Wettbewerb am Samstag hat die Ortsgruppe Regen bestens organisiert.

Die Teilnehmer traten in einer Gruppenstärke von drei bis sechs Personen in vier Altersstufe an: Bambini Sechs- bis Neunjährige, Stufe I Zehn- bis Zwölfjährige, Stufe II 13-16-Jährige und Stufe III 17- bis 27-Jährige. Es nahmen 17 Gruppen in den vier verschiedenen Altersgruppen teil. Dabei mussten sie einen Parcours mit sieben Stationen bewältigen, die im Stadtzentrum von Regen verteilt waren. Diese waren im Einzelnen: Verkehrsgarten: Erste Hilfe Theorie; Berufsschule: Fun und Action; Spielplatz: Rotkreuzwissen; Stadtplatz: Erste Hilfe Praxis; Kindergarten: Schlaubayer; Realschule: Stegreifspiel.Bereits um kurz nach 9 Uhr trafen die ersten Gruppen in der Realschule ein, wo sie registriert wurden. Ganz aufgeregt waren die Kinder, als dann Organisator Markus Brunner, Leiter der Jugendarbeit im BRK-Kreisverband Regen, die Gäste begrüßte – und die vielen Helfer im Organisationsteam wie Küchenteam, Schiedsrichter, Techniker, Fahrer und Schminker.Nach einer Einweisung waren alle Aktiven beim kreativen Teil gefordert. Hier ging es um theoretisches und praktisches Wissen rund um das Rote Kreuz und den Rettungsdienst. Denn für Einsätze, bei denen es nicht selten um Leben und Tod geht, sind Wissen, Übersicht und richtiges Handeln gefragt. Dafür ist intensives Training nötig.

Gegen Mittag ging dann auf den Parcours quer durch die Innenstadt. An sieben Stationen mussten bestimme Aufgaben erfüllt werden. Am Stadtplatz war Praktisches gefragt. Die Kinder und Jugendlichen hatten eine Kopfverletzung zu versorgen und mussten zeigen was bei einem Schlaganfall oder einer Schockbehandlungen zu tun ist. Die Schiedsrichter waren mit den Leistungen sehr zufrieden.

Auch Zuwendungist wesentlich

Bewertet wurde bei allen Szenarien wie die Jugendrotkreuzler reagieren, wie sie diagnostizieren und ihre Diagnose an die Leitstelle weitergeben. Zu klären war auch, ob sie die Eltern benachrichtigen würden und wie sie die Patienten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte behandeln, ob sie die Patienten gut betreuen und ihnen auch die nötige Zuwendung geben, Auf weiteren Stationen war Allgemeinwissen gefragt und auch "Fun und Action" kamen nicht zu kurz. In der Wertung zählte nicht allein das Fachwissen, sondern vor allem die Teamarbeit, die Höflichkeit und die Hilfsbereitschaft – schließlich sind die Grundsätze des Roten Kreuzes Menschlichkeit, Neutralität, Freiwilligkeit und Einheit. Nach dem Mittagessen wurden unter großem Jubel die Sieger des Tages ermittelt. Die Siegerurkunden wurden von Landrätin Rita Röhrl, 3. Bürgermeister Andreas Kroner, BRK-Kreisvorsitzendem Walter Fritz und BRK-Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger an die Sieger überreicht. Die Erstplatzierten der einzelnen Gruppen fahren weiter zum Bezirkswettbewerb, der von 24. bis 26. Mai in Furth im Wald stattfindet.

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news-246 Mon, 08 Apr 2019 11:54:53 +0200 Bergwacht: Rücktritt vom Rücktritt https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/bergwacht-ruecktritt-vom-ruecktritt.html Bis Ende Mai wollen Führung und Bereitschaftsmitglieder Lösung für die Zukunft finden Viechtach. Das ist knapp gewesen: Nach fast vierstündiger Versammlung mit intensiver Debatte, Vermittlung durch BRK-Vertreter, Geschäftsführer Günther Aulinger und Franz Lobmeier, sowie Zugeständnissen der Regionalleitung hat sich die zurückgetretene Führungsriege der Bergwacht Viechtach um Bereitschaftsleiter Markus Schmelmer zum Rücktritt vom Rücktritt durchgerungen. Zumindest vorübergehend.

Bis Ende Mai haben die Mitglieder nun Zeit, gemeinsam nach einem Weg aus der Krise zu suchen und die Bereitschaft auf solide Beine zu stellen. Andernfalls endet nach 82 Jahren die Ära der Bergwacht Viechtach.

Kameradschaft aus Sicht der Mitglieder sehr gutSo weit darf es nicht kommen, betonten die Bergwacht-Urgesteine Hermann Wagner, Fritz "Jim" Bayer, Erich Festner und Siegi Niedermayer. Sie appellierten in emotionalen Wortmeldungen an Führungsriege und Aktive, eine Lösung zu finden, damit es weitergeht mit der Bergwacht. Eine Übernahme durch die Regionalleitung – Regionalleiter Robert Heilig, sein Stellvertreter Jürgen Bummer und Bergwacht-Geschäftsführer Tobias Vogl waren zur Versammlung gekommen – müsse unbedingt vermieden werden, hieß es.

Das Verhältnis zur übergeordneten Ebene ist angespannt, das wurde bei der Zusammenkunft mehr als deutlich. Heftig reagierten etwa Jim Bayer und Hermann Wagner, als der Gruppierung mangelnde Kameradschaft vorgeworfen wurde. "Die Kameradschaft ist heute wesentlich besser als früher, und auch die Zusammenarbeit von Jung und Alt funktioniert gut", erklärte Bayer. Wagner betonte, dass "wir junge Leute bekommen und eine gute Mannschaft haben und die Ausbildung funktioniert". Ins selbe Horn blies Erich Festner: "Die Kameradschaft ist so gut wie schon lange nicht mehr. Die Truppe ist nicht auf Talfahrt."

Was tatsächlich nicht klappe, sei das Ausrücken tagsüber, weil die Leute nicht wegkönnen von der Arbeit, erläuterte Bereitschaftsleiter Schmelmer.

Die Bergwacht müsse ihre Pflichten erfüllen, die aus dem Bayerischen Rettungsdienstgesetz und aus dem Vertrag mit dem Rettungszweckverband resultieren, wie Regionalleiter Robert Heilig in der Versammlung betonte. Er sprach von einer Brücke, die man Viechtach bauen wolle mit dem Vorschlag, die Bergwacht zu einer ergänzenden Bereitschaft herabzustufen und die primäre Versorgung des Gebiets abzugeben.

Markus Schmelmer erklärte aber, dass das für ihn keine Lösung sei, weil dafür trotzdem die volle Struktur aufrecht erhalten werden müsse und dafür fehle es an Kräften. Er und seine Kollegen hätten deshalb die Konsequenzen gezogen und seien zurückgetreten (VBB berichtete). "Und zwar nicht, weil wir keinen Bock mehr haben, sondern weil uns von der Regionalleitung gesagt wurde, dass wir alles falsch machen", stellte stellvertretender Bereitschaftsleiter Hans-Jürgen Achatz klar.

Aulinger: Ehrenamtliche nicht mit Füßen treten"Diese Rücktritte waren für mich ein Stich ins Herz", erklärte BRK-Geschäftsführer Günther Aulinger. Er erklärte, dass die Bergwacht nicht nur an Einsätzen gemessen werden dürfe. "Die Bergwacht besteht aus Ehrenamtlichen, und wir Hauptamtlichen können nicht über sie bestimmen. Außerdem heißt es im Vertrag mit dem Rettungszweckverband, dass auszurücken ist, ,im Rahmen der ehrenamtlichen Möglichkeiten‘", betonte Aulinger. Hauptamtliche hätten die Ehrenamtlichen zu schützen und nicht mit Füßen zu treten. Die Viechtacher fühlten sich aber nicht nur mit Füßen getreten. Sie befürchteten vielmehr, "dass sie zugrunde gerichtet werden sollen" – und das könne nicht sein, sagte Hermann Wagner.

BRK-Geschäftsführer Aulinger versuchte zu vermitteln und appellierte an die ganze Mannschaft, weiterzumachen und zugleich Unterstützung von der Regionalleitung einzufordern, etwa im Bereich der Ausbildung. Dies sicherten Heilig und sein Stellvertreter Jürgen Bummer genauso zu wie Geschäftsführer Tobias Vogl, der Hilfe bei administrativen Aufgaben anbot. Außerdem versicherten die Vertreter der Regionalleitung, dass es nie ihre Absicht gewesen sei, die Bergwacht Viechtach aufzulösen und ihr die Gerätschaften zu nehmen. Soweit dürfe es auch nicht kommen, machte Günther Aulinger deutlich. "Die Ausrüstung der Bereitschaft muss in in Viechtach verbleiben."

Als einer der Knackpunkte kristallisierte sich der Einsatzleitdienst unter der Woche von 6 Uhr früh bis 18 Uhr abends heraus. Dieser sei mit Ehrenamtlichen im Moment nicht zu schultern, wurde mehrfach erklärt. Bis Ende Mai wird diesen deshalb nun die Regionalleitung der Bergwacht übernehmen. Außerdem wurde vereinbart, mit den umliegenden Bereitschaften des Einsatzleitbereichs Vorderer Wald über eine mögliche Neu-Aufteilung der Dienstzeiten zu sprechen. Intern wollen sich die Mitglieder der Bergwacht Viechtach mit der Führungsriege um Bereitschaftsleiter Markus Schmelmer zusammensetzen und einen Weg aus der Krise finden. Unter diesen Voraussetzungen haben die fünf zurückgetretenen Führungskräfte der Bereitschaft ihren Rücktritt zurückgenommen bis Ende Mai.

Der Diskussion um die Zukunft der Bergwacht Viechtach vorausgegangen waren der Rechenschaftsbericht von Bereitschaftsleiter Markus Schmelmer, der an Sanitätsdienste bei Cross- und Bergläufen und bei der Schmankerlwanderung, an Ausbildungen und 16 Einsätze erinnerte, der Kassenbericht von Simone Stieglbauer, der Revisor Jim Bayer einwandfreie Arbeit bescheinigte, die Entlastung der Vorstandschaft und die Übergabe der Anwärter-Ausweise an eine Reihe von Anwärtern, die mit der Ausbildung zu aktiven Einsatzkräften begonnen haben. Acht Anwärter gehören aktuell der Bergwacht Viechtach an, außerdem 17 inaktive (passive) Mitglieder und 18 Aktive.

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news-245 Thu, 04 Apr 2019 14:23:22 +0200 Dank und Anerkennung für verdiente Blutspender https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/dank-und-anerkennung-fuer-verdiente-blutspender.html BRK vergab goldene Ehrennadeln für 50-, 75-, 100- und 125-maliges Spenden Regen. Er freue sich, eine so große Zahl von Blutspenderinnen und Blutspendern zur Ehrung begrüßen zu können – das sagte BRK-Kreisvorsitzender Walter Fritz bei der Feierstunde am vergangenen Freitag. Er durfte bei dieser Gelegenheit 54 langjährige Blutspender für 50-, 75- und 100- maliges Blutspenden ehren, ja sogar drei 125-fache Spender waren gekommen.

"Unser Treffen heute gehört nicht zum Alltag und ist nicht selbstverständlich", meinte Fritz. "Ihr Engagement, über Jahrzehnte uneigennützig, unentgeltlich und freiwillig Blut zu spenden kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. " Wer das tue, der beweise Verantwortungsbewusstsein. "Sie haben zweifellos auch Leben gerettet – deshalb können Sie ohne falsche Bescheidenheit auf sich stolz sein, wenn Ihnen heute großer Dank und hochverdiente Anerkennung ausgesprochen wird."
Blutspender seien nicht nur Vorbild der Gesellschaft, sie ermöglichen die Behandlung vieler Krankheiten und geben allen Menschen Lebenschancen. Allein zwölf Prozent des gespendeten Blutes werden für Unfallopfer benötigt. Da Blut zu Transfusionszwecken nach wie vor nicht künstlich herzustellen ist, sind Patienten auf die Hilfe gesunder Spender angewiesen. In Notfallsituationen, in denen es auf jede Minute ankommt, wird insbesondere die Blutgruppe 0 negativ verwendet. Menschen mit dieser Blutgruppe gelten als Universalspender, da ihr Blut Personen mit beliebiger Blutgruppe transfundiert werden kann.

Statistisch gesehen wird das meiste Blut inzwischen zur Therapie von Krebspatienten benötigt. Viele Operationen, Organübertragungen und Behandlungen von bösartigen Tumoren sind nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich – und ohne die Bereitschaft, Blut zu spenden, nicht möglich. Die gespendete Konserve wird in ihre Bestandteile zerlegt, so dass es möglich wird mit einer Blutspende mehreren Kranken und Schwerverletzten gleichzeitig zu helfen. Zudem sind Vollblutspenden sind nur bis zu 42 Tagen haltbar. Man könne mit Fug und Recht sagen, ohne Blutspenden wäre die moderne Medizin nicht möglich.

Fritz vergaß aber auch nicht die Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes zu erwähnen. Denn rund 18000 Ehrenamtliche unterstützen in ihrer Freizeit tatkräftig die Blutspendetermine. Insgesamt konnten im vergangenen Jahr 487535 Vollblutkonserven bei 4403 Blutspendeterminen gewonnen werden. 282248 Menschen in Bayern spendeten Blut. Im Landkreis Regen wurden bei 39 Blutspendeterminen 4304 Spender registriert. Davon waren 345 Menschen das erste Mal zum "Aderlass" erschienen. Damit haben 7,21 Prozent der spendefähigen Bevölkerung im Landkreis an die Patienten gedacht. Bayernweit spenden lediglich 5,57 Prozent der Spendefähigen.

Eigentlich werden künftig mehr Spender gebraucht, betonte der BRK-Kreisvorsitzende. Im Landkreis Regen rechnet man aber mit einem Rückgang von 20 Prozent in den nächsten 15 Jahren. Als Gründe hierfür werden die zurückgehende Geburtenrate, sinkende Einwohnerzahl und die alternde Gesellschaft genannt. "Nehmen Sie sich deshalb weiterhin eine Stunde Zeit, für das Leben Anderer", schloss Walter Fritz, "Sie geben somit vielen Menschen Lebenschancen."

Die langjährigen Spender wurden mit der goldenen Ehrennadel des Bayerischen Roten Kreuzes ausgezeichnet.

Die Geehrten

125 Spenden: Josef Schreder, Schweinhütt; Helmut Preiss, Viechtach; Ludwig Hackl, Regen.

100 Spenden: Elisabeth Pertler, Regen; Martin Schwankl, Frauenau; Martin Brandl,Teisnach; Dr. Jürgen Schmidt, Ruhmannsfelden; Erwin Peschl, Frauenau; Anton Bernreiter, Zwiesel; Alois Däuschinger, Zwiesel; Walter Oswald, Bischofsmais.

75 Spenden: Brigitte Feldmeier, Prackenbach; Ursula Glaser, Zwiesel; Ulrike Holzapfel, Prackenbach; Anita Novalic, Regen; Susanne Freundorfer, Prackenbach; Sonja Ebner, Kollnburg; Franz Kapfenberger, March; Max Friedl, Zwiesel; Herbert Preuss , Kollnburg; Günther Sperl, Viechtach; Ernst Maurer, Zwiesel; Torsten Schubert, Zwiesel; Franz Eiginger, Zwiesel.

50 Spenden: Rosemarie Pöhn, Zachenberg; Ulrike Streule, Kirchberg; Ingrid Schröder, Langdorf; Angelika Gsell, Bodenmais; Anita Stadler, Bischofsmais; Anja Lorenz, Lindberg; Monika Göstl, Kirchberg; Angelika Weinberger, Drachselsried; Anita Weinberger, Bodenmais; Christine Precht, Kirchberg; Heidi Kaml, Lindberg; Johann Schreiner, Teisnach; Karl-Heinz Holler, Untermitterdorf; Wolfgang Nehrig, Bayer. Eisenstein; Otto Bielmeier, Drachselsried; Karl Brunner, Bodenmais; Christian Kaiser, Teisnach; Robert Denner, Rinchnach; Roland Kelber, Viechtach; Johann Bergmann, Teisnach; Dr. Ronny Raith, Kirchberg; Markus Neumeier, Kirchberg; Edmund Weger, Raindorf; Franz-Xaver Ebner, Frauenau; Nikolaus Hönig, Gotteszell; Georg Marx, Zwiesel; Martin Nistler, Viechtach; Paul Oswald, Teisnach; Ferdinand Wolf, Prackenbach; Mario Weber, Regen. − bb

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news-244 Tue, 02 Apr 2019 09:51:23 +0200 Prüfungsbeste Rettungssanitäter https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/pruefungsbeste-rettungssanitaeter.html Mehr als 500 Stunden hat es gedauert, doch nun ist es geschafft: Stefan Aulinger und Thomas Möltner aus Untermitterdorf haben ihre Abschlussprüfung zum Rettungssanitäter an der BRK-Berufsfachschule in Burghausen bestanden – und das sogar als Prüfungsbeste. Untermitterdorf. Mehr als 500 Stunden hat es gedauert, doch nun ist es geschafft: Stefan Aulinger und Thomas Möltner aus Untermitterdorf haben ihre Abschlussprüfung zum Rettungssanitäter an der BRK-Berufsfachschule in Burghausen bestanden – und das sogar als Prüfungsbeste.

Bereits vor einem Jahr haben die beiden neben ihrer Vollzeittätigkeit ihre Freizeit geopfert, um sich beim BRK zum Rettungsdiensthelfer ausbilden zu lassen. Der 160 Stunden umfassende Kurs ist auch die theoretische Ausbildung zum Rettungssanitäter. Danach standen 160 Stunden Einsatz an einer Rettungswache und noch einmal 160 Stunden Praktikum in einem Krankenhaus auf dem Ausbildungsplan. Viele Wochenenden und Urlaubtage wurden investiert.
Und der mit dem einwöchigen Abschlusslehrgang verbundene Lernaufwand sei immens gewesen, so Möltner. Wer unvorbereitet zur Abschlusswoche fahre, habe in den Abschlussprüfungen keine Chance: Durchschnittlich betrage die Durchfallquote 50 Prozent. Also lernten die beiden auch noch in jeder freien Minute. Abgefragt wurden beispielsweise Kenntnisse zur Anatomie des Menschen, in der praktischen Prüfung ging es vor allem darum zu zeigen, dass man einen Herz-Kreislauf-Stillstand erfolgreich reanimieren kann.
Zwischenzeitlich sind die beiden neuen Rettungssanitäter eine wertvolle Stütze für den ehrenamtlich besetzten Hintergrunddienst des Roten Kreuzes in Untermitterdorf. Beide erledigen ihre Arbeit für das Rote Kreuz ausschließlich in ihrer Freizeit, weil ihnen das Helfen eben Freude bereitet. − bb

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news-243 Tue, 02 Apr 2019 09:35:28 +0200 TagWerk zurück aus Zwiesler Exil https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/tagwerk-zurueck-aus-zwiesler-exil.html Sparte Gartenpflege bezieht Penzkofer-Halle im Bürgerholz – Planung für Neubau läuft Regen. Das TagWerk ist (fast) wieder an einem Ort konzentriert. Die Sparte Grünanlagenpflege zieht in diesen Tagen wieder aus dem Ausweichquartier in Zwiesel zurück nach Regen. Norbert Seidl, Chef des Zuverdienst-Projekts des BRK-Kreisverbandes mit insgesamt rund 70 Beschäftigten und Hauptsitz an der Zwieseler Straße, freut sich über die neue Unterkunft seiner "Gartler" in der Halle auf dem ehemaligen Liebich-Gelände im Bürgerholz.

Die Baufirma Penzkofer hatte die Halle nach dem Wegzug der Holzmanufaktur Liebich nach Zwiesel-Fürhaupten gekauft. Während nebenan die Liebich-Werksgebäude für das geplante Seniorenheim abgebrochen wurden, brachte Alexander Penzkofer die Lagerhalle in Schuss. Sie wurde in einzelne Abschnitte unterteilt, mit neuem Boden und neuen Garagentoren versehen. Den größten Teil hat die Firma Schock gemietet, in die zweitgrößte Einzelhalle ziehen in diesen Tagen die zwölf Beschäftigten der Gartenbau-Sparte des TagWerks ein.

Die Grünanlagenpfleger hatten jahrelang Teile der ehemaligen Post-Hallen auf der Schönhöh genutzt. Als dort 2017 das Jobcenter einzog, musste Norbert Seidl für seine Leute innerhalb von wenigen Wochen eine neue Bleibe finden. Zufällig fanden sich auf dem Gelände des Zwieseler Rotkreuz-Hauses geeignete Räume. Hier konnte man die zahlreichen Gartenbau-Gerätschaften unterbringen, die Fahrzeuge unterstellen und ein Büro einrichten. Das Tagwerk hat sich auch im Handel mit Brennholz gut etabliert, dafür trieb Seidl zusätzlich ein 1500 Quadratmeter großes Gelände an der Röckkellerstraße in Zwiesel auf.

Auch wenn es für den Zwieseler Norbert Seidl ganz praktisch war, auf dem Weg von daheim ins TagWerk-Hauptquartier nach Regen in den Zwieseler Zweigstellen vorbeizuschauen: Ganz konnte man die Mängel des Provisoriums nie abstellen. "Es ist schon von Vorteil, wenn alles an einem Ort beieinander ist", stellt Seidl fest. Dazu kam, dass das Projekt eines kompletten Neubaus im Zwieseler Gewerbegebiet Fürhaupten fast ein Jahr lang nicht aus den Startlöchern kam. Man habe sich in Zwiesel nicht sonderlich willkommen gefühlt, deutet Seidl die Hintergründe an.

Da kam ihm die Penzkofer-Halle gerade recht. Sie erfüllt mit ihren 250 Quadratmetern und der guten Befahrbarkeit genau die Wünsche der TagWerker. Demnächst soll noch ein Büro-Container in die Halle gestellt werden. Die Holz-Abteilung bleibt vorerst noch in Zwiesel.

Auch für Regen haben das BRK und die TagWerk-Führung letztlich das Ziel eines maßgeschneiderten Neubaus im Blick. Derzeit laufen erste Verhandlungen mit Landratsamt und Staatlichem Bauamt wegen einer Erschließung des Hanggrundstücks unterhalb des Bundeswehr-Offiziersheims. Vor allem die Zufahrt von der "Panzerstraße" aus ist dort nicht ganz unproblematisch. "Erstmal würden wir dort gerne unser Holzlager unterbringen", sagt Seidl. Ideal fände er es freilich, wenn dort auch die Grünanlagenpflege mit Büro, Fahrzeug- und Gerätehalle seinen Platz finden könnte. − jf

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news-242 Fri, 29 Mar 2019 11:36:46 +0100 Boys´Day 2019 wir waren dabei! https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/boysday-2019-wir-waren-dabei.html Ein Tag als Altenpfleger im BRK Seniorenzentrum in Drachselsried Drachselsried Zwei interessierte Jungs erkundeten am Boys‘ Day 2019 den Berufsalltag eines Altenpflegers. Dass Pflegeberufe nicht nur was für Mädchen sind, dass zeigte eindrucksvoll und mit viel Begeisterung für seinen Beruf der Auszubildende Martin Bär. Einen Vormittag lang begleiteten ihn Elias und Moritz bei seiner Arbeit und stellten anschließend fest: „Dieser Beruf ist sehr vielseitig und man hat bestimmt nie Langeweile.“

Der Tag startete mit einer Hausführung durch das Seniorenzentrum. Dabei entdeckten die beiden Jungs bereits viele elektronische Hilfen zur Erleichterung der Tätigkeiten. Diese wurden auch gleich alle ausprobiert. Anschließend durften sie Martin Bär durch seinen Vormittag begleiten und er erklärte, wie die pflegerischen Abläufe im Betrieb funktionieren.  Zum Abschuss erzählte ihnen der Azubi was ihn dazu bewegt hat Altenpfleger zu werden. Er hat diese Entscheidung bist jetzt noch keinen Tag bereut hat. Im Sommer wird er mit seiner 3-jährigen Ausbildung fertig und wird dann vom BRK Kreisverband Regen übernommen.

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news-241 Sat, 16 Mar 2019 22:06:00 +0100 22 neue ehrenamtliche Rettungsdiensthelfer im BRK-Kreisverband Regen https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/22-neue-ehrenamtliche-rettungsdiensthelfer-im-brk-kreisverband-regen.html Erfolgreicher Abschluss einer mehrmonatigen Ausbildung – schriftliche und praktische Prüfung Regen. Die Abschlussprüfung  zum Rettungsdiensthelfer konnten  kürzlich 22 ehrenamtliche Einsatzkräfte des BRK-Kreisverbandes Regen erfolgreich beenden. Die Ausbildung, die die Rotkreuzler ausschließlich in ihrer Freizeit  absolviert haben, umfasst eine theoretische Ausbildung von 160 Stunden. Ebenso viele Ausbildungsstunden sind als praktische Ausbildung an einer der Rettungswachen im Landkreis zu leisten.  Diesen großen Zeitaufwand neben dem Vollzeitberuf zu erbringen, erfordert Ausdauer und Disziplin. Die Abschlussprüfung selbst war ebenfalls eine enorme Herausforderung, wie die Prüflinge zu erzählen wussten. Sie besteht aus einem schriftlichen Teil und praktischen Fallbeispielen. Im praktischen Prüfungsteil hatten die Zweierteams je einen Patienten aus dem Bereich Chirurgie und der Inneren Medizin zu versorgen. 

Das Ausbilderteam war mit den Abschlussergebnissen sehr zufrieden und gratulierte den Rettungsdienstkräften zur bestandenen Prüfung. „Wir haben hervorragende Leistungen gesehen“ fassten Rettungsdienstleiter Alfred Aulinger und die Lehrgangsleiterin Nadine Hoffmann die Ergebnisse zusammen. Das erreichte Ausbildungsziel ist ein wesentlicher Meilenstein der ehrenamtlichen Laufbahn im Rettungsdienst, so Aulinger. „Der Ausbildungs- und Wissenstand bilden das Fundament für die verantwortungsvolle Arbeit im Roten Kreuz, weil unsere Einsatzkräfte in der Notfallhilfe immer direkt am Menschen handeln“. Aulinger und Hoffmann bedankten sich bei allen Teilnehmern für deren Durchhaltevermögen und deren Bereitschaft, mit erweitertem Wissen auch künftig im Roten Kreuz mitwirken zu wollen. 

Der ehrenamtliche Nachwuchs garantiert die Einsatzstärke unserer Gemeinschaften im Rettungsdienst, den Katastrophenschutzeinheiten, den Schnelleinsatzgruppen und den Gruppen der Helfer vor Ort, betont Rettungsdienstleiter Aulinger. Die neuen Rettungsdiensthelfer freuen sich, ihr erworbenes Wissen im Dienst am Nächsten einzubringen. 

Allen an der Ausbildung Beteiligten Ausbildern, Prüfern und vor allem der Lehrgangsleiterin Nadine Hoffmann dankte Aulinger für die großartige Unterstützung. Den neuen Rettungsdiensthelfern gab er noch mit auf den Weg, weitere Fortbildungsangebote zu nutzen. Er wünschte allen stets unfallfreie Einsätze und weiterhin viel Freude am helfen. 

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news-240 Tue, 05 Mar 2019 15:02:00 +0100 Fast 5000 Stunden im Dienst am Nächsten https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/fast-5000-stunden-im-dienst-am-naechsten.html Eindrucksvolle Leistungsbilanz der BRK-Bereitschaft Raindorf Fast 5000 Stunden im Dienst am Nächsten

Eindrucksvolle Leistungsbilanz der BRK-Bereitschaft Raindorf

 

Untermitterdorf. Auf ein besonders arbeitsreiches Einsatzjahr konnte Bereitschaftsleiter Christian Aulinger zurückblicken: Sein Team hat 2018 insgesamt 4894 Einsatzstunden geleistet.

Aulinger begrüßte unter den 31 Anwesenden besonders die stellvertretenden Bürgermeister Anton Schiller und Dr. Ronny Raith, den Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger, den Leiter Rettungsdienst  Alfred Aulinger und Kreisbereitschaftsleiterin Bianca Schiller. Dabei legte man für die im vergangenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder Josef Fischer und Elisabeth Schmid eine Gedenkminute ein.

Mit Franz-Xaver Aulinger und Patrizia Früchtl hat die Bereitschaft im vergangenen Jahr zwei Neuzugänge zu verzeichnen und weist nun 128 Mitglieder auf.

Die Stunden, welche die aktiven Mitglieder 2018 in den etablierten Aufgabenbereichen geleistet haben, sind bemerkenswert: Mehr als 600 gehen dabei beispielsweise auf das Konto der Dienstabende, weitere 400 sind in der ehrenamtlichen Fortbildung der eigenen Mitglieder zusammengekommen. 

Deutlich aktiver als noch in den Vorjahren nahm man dank der tatkräftigen Unterstützung der Jungmitglieder wieder an Sanitätsdiensten in und außerhalb der Gemeinde teil. Bei 17 Einsätzen wurden dabei 437 Dienststunden geleistet. Tätig war man beispielsweise auch beim Pichelsteinerfest in Regen oder der Rauhnacht in Rinchnach. 2019 werde es mit der sanitätsdienstlichen Unterstützung des Gautrachtenfestes in Kirchberg eine besondere Herausforderung geben, so Aulinger. Um den professionellen Einsatz des Helferteams zu gewährleisten, ist man vom Notfallkoffer auf einen Einsatzrucksack umgestiegen. Zudem macht mittlerweile eine Beachflag das BRK-Team bei geplanten Diensten schon von Weitem für Hilfesuchende erkennbar. Andreas Augustin hat zudem ein aufwändiges Metallschild hergestellt und lackiert, das den Schriftzug „BRK-Bereitschaft Raindorf“ trägt und am Dorfkulturhaus angebracht werden wird.

Ausbildung wird in der Bereitschaft nach wie vor großgeschrieben: Stefan Aulinger und Thomas Möltner haben in ihrer Freizeit die zeitraubende Ausbildung zum Rettungssanitäter als Lehrgangsbeste abgeschlossen. Auch Stefanie Naujoks hat sich 2018 im Rahmen ihrer hauptberuflichen Tätigkeit beim Kreisverband Regen zur Rettungssanitäterin fortgebildet. Aktuell nimmt Jonas Trauner an der Ausbildung zum Rettungsdiensthelfer teil, welche gleichzeitig auch die theoretische Ausbildung zum Rettungssanitäter darstellt.

Den Löwenanteil der geleisteten Einsatzstunden macht mit 1160 Einsatzstunden verteilt auf 236 Einsätze im Jahr 2018 jedoch nach wie vor der ehrenamtlich besetzte Hintergrunddienst am Standort Untermitterdorf aus. Eine im Landkreis deutlich herausragende Zahl, wenn man bedenkt, dass diese Aufgabe lediglich von einer Handvoll Aktiver geleistet wird.

Insgesamt hat die Bereitschaft im Jahr 2018 damit 4894 Einsatzstunden absolviert.

Aulinger bedankte sich bei den Anwesenden für die großartige Unterstützung, ausdrücklich hob er dabei auch die gewissenhafte Wartung und Pflege der Einsatzfahrzeuge durch Stefanie Naujoks und Reinhard Wiederer hervor. Dankbar zeigte er sich außerdem für die reibungslose und gewinnbringende Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kirchberg, dem Kreisverband Regen sowie der Kreisbereitschaft.

Auch was Gemeinschaftsveranstaltungen anbelangt, kann sich die Bereitschaft sehen lassen. Sehr kurzweilig waren die Hochzeiten von Markus und Stefan Zeilinger sowie die aktive Übung am Feuerlöscher im Sommer. Durch das Umstellen der Essensausgabe war der Ablauf beim Weinfest weiter optimiert worden und die Veranstaltung hat bei den Besuchern wieder großen Anklang gefunden. Ein besonderes Highlight der Ausbildungsabende war die Vorstellung des Einsatzfahrzeuges der UGSan-EL durch Dennis Tesar. 

Stefan Aulinger und Markus Hannes haben die Finanzen gewissenhaft geprüft und bescheinigten Kassier Christian Gigl eine einwandfreie Arbeit. Daraufhin wurden sowohl Kassier als auch Vorstandschaft von den anwesenden Vereinsmitgliedern einstimmig entlastet.

Der stellvertretende Bürgermeister Anton Schiller blickte in seinen Grußworten stellvertretend für die Gemeinde Kirchberg auf die anfangs nicht unproblematische Geschichte des Dorfkulturhauses zurück. Entgegen mancher Bedenken habe sich das Haus mittlerweile bestens etabliert, und das gehe unter anderem auch auf die rege und gewissenhafte Nutzung durch das BRK zurück. Besonders beeindruckt zeigte er sich von der Leistungsbilanz des Hintergrunddienstes, der im Schnitt an zwei von drei Tagen im Jahr im Einsatz war und eine sehr wertvolle Versorgung der Bevölkerung vor Ort gewährleiste.

Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger überbrachte die Grüße des Vorsitzende Walter Fritz und dankte auch in dessen Namen für die eindrucksvolle Leistung. Knapp 5000 Einsatzstunden seien nur dann möglich, wenn die Zusammenarbeit im Team funktioniere. Zum Glück sei man 2018 nicht bei einem größeren Schadensereignis gefordert gewesen, aber auch bei Sanitätsdiensten sei die Bereitschaft im Landkreis eine großartige und zuverlässige Unterstützung der übrigen Ortsgruppen. 

Kreisbereitschaftsleiterin Bianca Schiller übermittelte dem Team um Bereitschaftsleiter Christian Aulinger auch von ihrem Stellvertreter Andreas Weichselgartner den Dank für die geleistete Arbeit. In ihren Grußworten hob sie hervor, dass der Rettungsdienst zwar einen Großteil der Einsätze ausmache, das Rote Kreuz aber weitaus mehr leiste. Nicht zu vergessen seien beispielsweise die Damen des Blutspendedienstes, die seit Jahren einen reibungslosen Ablauf bei den vier Terminen in Kirchberg garantieren. Sie ging in ihrer Ansprache außerdem auf den neuesten Fachdienst im Kreisverband ein, die Gruppe PSNV (psychosoziale Notfallversorgung), die Hinterbliebenen wie auch Betroffenen nach Akuterkrankungen oder Unfällen psychologische Erste Hilfe leistet. Schiller freute sich außerdem, in den eigenen Reihen stets die gleichen Gesichter zu treffen. Denn: Wen das Rotkreuz-Virus einmal erwischt hat, den lasse es so schnell nicht mehr los.

 

Auszeichnungen:

5 Jahre: Dr. Ronny Raith        

10 Jahre: Christian Gigl

20 Jahre: Bianca Schiller, Reinhard Wiederer, Anita Geier

30 Jahre: Maria Pfeffer

35 Jahre: Arnold Schrönghammer 

45 Jahre: Michael Aulinger, Georg Pfeffer

50 Jahre: Josef Pfeffer

 

 

 

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news-239 Tue, 22 Jan 2019 09:13:30 +0100 Situation der Pflege bleibt 2019 Thema https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/situation-der-pflege-bleibt-2019-thema.html Neujahrsempfang im BRK– Seniorenwohn- und Pflegeheim Viechtach – Rund 50 Gäste Viechtach. Mit einem offiziellen Neujahrsempfang hat auch das BRK Seniorenwohn- und Pflegezentrum das neue Jahr 2019 willkommen geheißen. Eingeladen dazu waren alle Angehörigen der Bewohnerinnen und Bewohner des BRK-Seniorenwohn- und Pflegezentrums sowie der Tagespflege.

Der BRK-Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger sowie Heimleiter Franz Lobmeier konnten zu diesem Neujahrsempfang rund 50 Gäste und Mitarbeiter im Veranstaltungssaal des BRK-Zentrums begrüßen. Unter ihnen waren auch der zweite Bürgermeister der Stadt Viechtach, Hans Greil, der Kreisvorsitzende des BRK Kreisverbandes Regen, Walter Fritz aus Regen, sowie der Vorsitzende des Heimbeirates Gust Wittenzellner.

In seiner Ansprache vor den Gästen verdeutlichte Geschäftsführer Günther Aulinger nochmals die aktuell sehr schwierige Lage in der Pflege. Steigende Pflegekosten, eine immer angespanntere Personalsituation und ständig wachsender Bürokratismus machen auch vor den Türen der Pflegeeinrichtungen im Landkreis Regen nicht Halt.

In der Bundes- und Landespolitik werden zwar aktuell Verbesserungen für die Pflege intensiv diskutiert, diese müssen jedoch auch konsequent um- und fortgesetzt werden
Entscheidend sei es, um dem demographischen Wandel gewachsen zu sein, dass die Pflegebranche ein besseres Image bekommt. Die Pflegeberufe und die in ihnen tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen endlich in dem Maße wertgeschätzt und gut entlohnt werden, wie es ihre vielfältigen Aufgaben und die Leistungen, die sie für ihre Mitmenschen das ganze Jahr über, auch an Wochenenden, Sonn- und Feiertagen und nachts erbringen, verdienen.

Heimleiter Franz Lobmeier erläuterte die Zusammensetzung der Pflegeheimkosten. Um den ständig steigenden Eigenanteilen entgegenwirken zu können, muss auch hier die Politik handeln und die Pflegefinanzierung reformiert werden. Lobmeier veranschaulichte dies mit vielen Beispielen aus der Presse, die zwar durchaus den Willen der Politik erkennen lassen, für Verbesserungen zu sorgen, wobei jedoch die Lösungen immer noch völlig unzureichend sind.

Zudem zeigte Lobmeier anhand eines mit Fotos reich bebilderten Jahresrückblicks die vielfältigen Aktivitäten im BRK-Pflegezentrum auf, um den Beohnerinnen und Bewohnern sowie den Tagespflegegästen ein möglichst vielfältiges und abwechslungsreiches Beschäftigungsprogramm zu bieten.

Zum Abschluss der Veranstaltung stießen die Besucher sowie zahlreiche Bewohner noch mit einem Gläschen Sekt auf das neue Jahr an. Anton Wühr mit seiner "Steirischen" sorgte für gute Unterhaltung, während sich die Gäste an dem Buffet bedienen konnten, das für sie vorbereitet worden war.

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news-238 Tue, 22 Jan 2019 09:11:40 +0100 Informativer Neujahrsempfang im Seniorenzentrum Zellertal https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/informativer-neujahrsempfang-im-seniorenzentrum-zellertal.html BRK-Kreisverband und Heimleitung informierten über die Situation der Pflege im Landkreis Drachselsried. Zu einem Neujahrsempfang hatte das BRK-Seniorenzentrum Zellertal eingeladen. BRK-Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger konnte neben den Bewohnern des Seniorenheims und des benachbarten Betreuten Wohnens auch Bürgermeister Hans Hutter, den Seniorenbeauftragten der Gemeinde Günther Stopfer, Gerlinde Behringer und Walter Müllner vom Heimbeirat sowie die Heimleitung mit Franz Lobmeier, Pflegedienstleiterin Sabine Ulrich, Verwaltungsangestellte Sandra Gmeinwieser und Personalratsvorsitzenden Franz Mühlbauer begrüßen.

Aulinger nutzte in seiner Ansprache die Gelegenheit, um über das neue Pflegepersonal-Stärkengesetz, das am 1. Januar in Kraft trat, mit seinen Auswirkungen auf das Seniorenheim in Drachselsried zu informieren. Er sieht darin einen richtigen Ansatz. Speziell für Drachselsried bedeute die Änderung des Gesetzes die Aufstockung des Personals um eine zusätzliche Pflegekraft. Es mangele nicht an Pflegeplätzen, aber das Problem sei, geeignetes Personal zu finden und da befürchtet Aulinger, dass sich die Suche nach einem Pflegeplatz im Landkreis schwierig gestalten könne.

Mit Blick auf das abgelaufene Jahr sei für die Belegung der Pflegeplätze ausreichend Personal den gesetzlichen Vorgaben gemäß notwendig und viele Faktoren spielten eine Rolle, wenn freiwerdende Stellen nicht nachbesetzt werden können. Als Ursachen dafür sieht Aulinger einerseits die demografische Entwicklung mit vielen älteren Menschen und andererseits das geringe Ansehen der Pflegeberufe.
Teils hänge die geringe Wertschätzung mit den unattraktiven Arbeitszeiten, der Belastung mit Dienstplaninstabilität bei kurzfristigen Ausfällen und der teilweise nicht angepassten Entlohnung zusammen. Der Zuwachs im Pflegeberuf liege unter dem Bedarf, sagte er.
Auch die Anforderungen in baulicher Hinsicht steigen nach dem Wohn- und Pflegegesetz. Der Gesetzgeber fordere die Umsetzung und im Endeffekt zahle der Bewohner, so Aulinger weiter.

Dem Team um Heimleiter Franz Lobmeier stellte der Kreisgeschäftsführer dabei ein gutes Zeugnis aus. Er sei optimistisch, auch in Zukunft alle Probleme lösen zu können.

Heimleiter Franz Lobmeier, gab einen Überblick über den Personalstand im BRK-Seniorenzentrum Zellertal, das auch Betreuungsleistungen für die Bewohner im Betreuten Wohnen übernimmt. Nach dem vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Personalschlüssel liege Drachselsried mit einer Pflegekraft über dem Soll.
In einer anschaulichen Übersicht stellte Lobmeier die Zusammensetzung der Heimkosten mit den einzelnen Positionen vor. Im Vergleich mit anderen Einrichtungen in Niederbayern liege Drachselsried unter dem Durchschnitt, jedoch müsse in diesem Jahr wegen Kostensteigerungen mit einer Erhöhung des Tagessatzes gerechnet werden.
Die Heimkosten werden an die allgemeinen Teuerungen angepasst, diese aber von der Pflegekasse nicht aufgefangen. Seit Jahren seien die Zuzahlungen der Pflegekasse gleichbleibend. Die Mehrkosten habe der Bewohner zu tragen und da reichten oft die Rente und die Ersparnisse nicht mehr aus und es würden Sozialleistungen benötigt, weiß der Heimleiter. Hier sei die Politik gefordert, die Pflegekosten zu übernehmen, forderte er.

Lobmeier stellte den Gästen den Tagesablauf der Bewohner vor. Mit einem vielfältigen Programm, das von motivierten Betreuungskräften organisiert und durchgeführt werde, versuche die Senioreneinrichtung den Bewohnern Abwechslung zu bieten. Dem Betreuungsprogramm können sich auch die Nachbarn im Betreuten Wohnen anschließen.
Im Seniorenzentrum Zellertal wolle man die hohe Qualität des Hauses, die Veranstaltungsdichte und bestmögliche Arbeitsbedingungen für das Personal erhalten. Ab diesem Jahr soll zudem eine neue Idee umgesetzt werden: Jedem Bewohner soll zum Geburtstag ein Herzenswunsch erfüllt werden. Im BRK-Seniorenzentrum Zellertal stehe der Heimbeirat den Bewohnern als Ansprechpartner zur Seite. In diesem Jahr sind turnusmäßig Neuwahlen, der Heimbeirat wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt.

In seinem Grußwort bescheinigte Bürgermeister Hans Hutter dem Seniorenzentrum Zellertal eine hervorragende Leistung und bedankte sich für die informativen Ausführungen. Nachdem Planungen für die derzeit noch freie Fläche im Gewerbegebiet Pointwiese laufen, erläuterte er die Grundstückssituation anhand eines eingeblendeten Luftbildes aus der Präsentation seines Vorredners für das seit 1999 ausgewiesene Gewerbegebiet Pointwiese. Bei Musik und einem kleinen Büfett konnten sich die Besucher noch austauschen.

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news-237 Fri, 28 Dec 2018 19:44:31 +0100 BRK zieht zufriedene Jahresbilanz https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/brk-zieht-zufriedene-jahresbilanz.html Aus der Jahresabschlusssitzung – Verzögerung beim Bau der Rettungswache Bodenmais Regen. Der Vorstand des BRK-Kreisverbandes traf sich zur Jahresabschlusssitzung in der Kreisgeschäftsstelle in Regen. Kreisvorsitzender Walter Fritz konnte hierzu besonders Landrätin Rita Röhrl, zugleich stellvertretende BRK-Kreisvorsitzende, den Chefarzt des BRK-Kreisverbandes, Dr. Klaus Hofmann, den Justitiar Rechtsanwalt Egon Probst, die beiden Schatzmeister Sparkassenvorstand Josef Wagner und Peter Pscheidt sowie die gewählten Vertreter der Bereitschaften, der Bergwachten, der Wasserwachten und des Jungrotkreuzes begrüßen.

Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger erläuterte die Wirtschafts- und Investitionspläne für das Jahr 2019 für den Kreisverband und das Seniorenzentrum Zellertal. Diese wurden nach Beratung und Klärung von Einzelfragen auch einmütig beschlossen. Breiten Raum nahm der anstehende Neubau einer Rettungswache in Bodenmais ein. Hierzu berichtete Aulinger über den derzeitigen Sachstand im Verfahren der Bauleitplanung, Baugenehmigung sowie Objektplanung und legte die Problempunkte dar, die noch offen sind, um das Vorhaben in Angriff zu nehmen. So verwies er auf umfangreiche Vorgespräche in Bezug auf naturschutzrechtlichen Ausgleich, laufende Untersuchen hinsichtlich Bodenbeschaffung und auch verkehrsrechtliche Fragen zur Zufahrt zum Objekt. Hierbei bedankte er sich bei Landrätin Röhrl für die Unterstützung bei den Fachstellen. Aufgrund der umfangreichen gesetzlichen Bauvorgaben hat sich der vorgesehene Zeitplan in das Jahr 2019 verschoben.

Beraten wurde auch eine Baumaßnahme am Standort Zwiesel für das Projekt Tagwerk sowie für zusätzliche Unterstellmöglichkeiten der dort stationierten Einsatzfahrzeuge. Man kam überein, den geplanten Garagenneubau um ein zusätzliches Geschoss zu erweitern, um für künftige Nutzungsmöglichkeiten gerüstet zu sein. Dies fand auch Zustimmung im Gremium.

Bei den Themenbereichen Telenotarzt mit Notarztwesen insgesamt sowie Gewalt gegen Rettungskräfte gab der Leiter des Rettungsdienstes Alfred Aulinger umfassend Auskunft. Desweiteren gab es Diskussionen zu aktuellen Sachfragen bezüglich der hohen Anforderungen an den Datenschutz. Zum neuen System des ärztlichen Bereitschaftsdienstes berichtete Dr. Klaus Hoffmann aus seinen praktischen Erfahrungen. Zu den Bemühungen der Bundesregierung, dem Fachkräftemangel mit zusätzlichen Finanzmitteln für Pflegekräfte abzuhelfen, stellte der Kreisgeschäftsführer fest: "Die seitens der Politik angekündigten Verbesserungen im Bereich des Pflegepersonals sehe ich grundsätzlich positiv und hoffe, dass diese nicht wieder mit allzu großer Bürokratie überfrachtet werden".

Vorsitzender Walter Fritz ging in seinem Jahresrückblick auf die Vielzahl von Versammlungen der Gemeinschaften ein. Die Leistungen der Wasserwacht Viechtach bei überregionalen Wettbewerben und der Wasserwacht Regen für das großartige Engagement hinsichtlich des Badbetriebes in Poschetsried und der dadurch möglichen Schwimmausbildung der Kinder und Jugendlichen fanden lobende Erwähnung. In verschiedenen Ehrungen wurden die langjährigen Blutspender ausgezeichnet. Gedankt wurde ferner den Spendern und Gönnern, die alljährlich das BRK und insbesondere auch die HvO (Helfer vor Ort) unterstützen. Den haupt- und ehrenamtlichen Kräften, die mit ihrem Einsatz für das Wohl der Landkreisbürger tätig sind, sprach Fritz ihre Anerkennung aus. Er stellte auch die gute Zusammenarbeit mit den Institutionen Polizei, THW und den Feuerwehren heraus. "Das BRK als wichtige Institution der Daseinsvorsorge stellt den Mitmenschen in der Vordergrund und will einen wichtigen Beitrag leisten, dass in schwierigen Situationen geholfen werden kann" resümierte der Kreisvorsitzende. Fritz zollte abschließend Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger Anerkennung für seinen unermüdlichen Einsatz. "Trotz schwieriger Rahmenbedingungen hält er den BRK-Kreisverband auf Erfolgskurs" so der Vorsitzende. Mit guten Weihnachts- und Neujahrswünschen beendete Walter Fritz die Jahresabschlusssitzung. − bb

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news-236 Thu, 20 Dec 2018 12:15:16 +0100 „Sie sind da, wenn Menschen Hilfe brauchen.“ https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/sie-sind-da-wenn-menschen-hilfe-brauchen.html Jahresabschlussfeier und Mitarbeiterehrungen beim Roten Kreuz im Kreisverband Regen Regen. „Jeder Tag in unserem Beruf ist besonders und einzigartig“, mit diesen Worten eröffnete der Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger die diesjährige Weihnachts- und Jahresabschlussfeier des BRK Kreisverbandes Regen. Zugleich wurden auch mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Tätigkeit geehrt oder in ihren wohlverdienten Ruhestand entlassen.

„Die seit Jahren große Anzahl der Mitarbeiterehrungen ist das Zeichen für eine starke Gemeinschaft. 10, 15, 20 oder sogar 25 und 30 Jahre in nur einem einzigen Unternehmen tätig zu sein, ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr. Diese langjährigen Betriebszugehörigkeiten zeugen von Zuverlässigkeit und Beständigkeit auf beiden Seiten. Das BRK als Rettungsorganisation und Wohlfahrtsverband hat eine große Verantwortung in der Daseinsversorgung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern hier im Landkreis Regen. Die Arbeit im Roten Kreuz ist sehr vielseitig. Jeder Tag in den verschiedenen Aufgabenfeldern ist besonders und einzigartig, weil Sie da sind, wenn, wann und wo Menschen Hilfe brauchen“, hob der Kreisgeschäftsführer bei seinem Dank an das Personal hervor.

Mit seiner Gratulation an die Geehrten verband Aulinger anschließend die Bitte, dass die Arbeitsjubilare auch künftig ihrem Arbeitgeber fest verbunden bleiben mögen. 

Robert Resch, der für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit im Rettungsdienst geehrt wurde, überraschte seinen Chef und alle Kollegen mit einer sehr emotionalen und inspirierenden Rede. Zum Schluss zitierte er Bertha von Sutter mit: „Nach lieben ist helfen das schönste Zeitwort der Welt“. Hierfür erntete Resch begeisterten Applaus von allen Anwesenden.

Nach fast 40 Dienstjahren wurde Frau Christine Weinfurtner in den Ruhestand verabschiedet. Als Altenpflegerin in der ambulanten Krankenpflege in Regen war sie mit viel Engagement und Herzlichkeit im Einsatz. Mit ihrer Zuverlässigkeit und Lebensfreude hat sie nicht nur viele Patienten begeistert, sondern auch ihre Kolleginnen und Kollegen. Der Kreisgeschäftsführer wünschte ihr einen erfüllten, aktiven Ruhestand, beste Gesundheit und noch viele schöne Jahre im Kreise der Familie.

Am Ende der Veranstaltung überbrachte Personalratsvorsitzender Franz Mühlbauer seine Grüße und wünschte sich auch für das kommende Jahr erneut eine faire und konstruktive Zusammenarbeit. Zum ersten Mal organisierten die Personalratsmitglieder Lydia Hof und Alice Hannes-Pinzl in diesem Jahr eine Tombola. Die Lose waren im Nu ausverkauft, schließlich war der erste Preis ein Tag Sonderurlaub.

Die Geehrten

10 Jahre: Claudia Weber, Renate Jungbeck, Silke Fröhlich, Lydia Hof, Christa Fischer, Marita Fritz, Ingeborg Niesner, Regina Vogl, Claudia Weinberger, Ines Ernst, Klaus Muckenschnabl, Angelika Achatz, Christine Sitzberger, Michael Steinbauer, Christoph Hanika, Martin Weinberger;

15 Jahre: Andreas Weichselgartner

20 Jahre: Helga Bernreiter, Nicole Holzfurtner, Thomas Geier, Gabriele List, Michael Weiderer

25 Jahre: Robert Resch

30 Jahre: Franz Obermeier, Erna Stadler

Ruhestand: Christine Weinfurtner

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news-212 Wed, 21 Nov 2018 17:42:00 +0100 Ehrenzeichen für die Dauerleister des BRK https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/ehrenzeichen-fuer-die-dauerleister-des-brk.html Landrätin Rita Röhrl überreichte die staatlichen Ehrungen Regen. "Es ist mir große Ehre und Freude zugleich, wenn ich Sie heute für ihren Einsatz auszeichnen darf", sagte Landrätin Rita Röhrl mit Blick auf die Männer und Frauen, die sie am Freitagabend im Rotkreuzhaus in Regen ehren durfte. Die Geehrten wurden für ihre 25- beziehungsweise 40-jährige aktive Dienstzeit beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) im Landkreis Regen aus den Bereichen Bergwacht, Wasserwacht und den Bereitschaften ausgezeichnet.


In ihrer Ansprache bedankte sich Röhrl bei den Einsatzkräften für den täglichen Dienst. Die Landrätin ging auch auf die Bedeutung des Ehrenamtes ein. "Wir könnten vieles nicht leisten, wenn wir es bezahlen müssten", stellte Röhrl fest. Deswegen sei es ihr ein Anliegen, sich bei Denjenigen, die sich langjährig für andere Menschen einsetzen, für dieses Engagement zu bedanken. Ein Zeichen der Anerkennung sei auch, dass zur Feierstunde eine Vielzahl von Ehrengästen gekommen sind. So konnte Röhrl neben BRK-Vertretern wie den Kreisvorsitzenden Walter Fritz und den Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger, auch weitere Mitglieder der BRK-Kreisvorstandschaft und die örtlichen Bereitschaftsleiter begrüßen. Die Bedeutung zeige sich auch darin, dass alle Kommunen, aus denen zu Ehrende kamen, einen Vertreter entsandt haben. So konnte Röhrl die Bürgermeister Alois Wenig (Kirchberg), Hermann Brandl (Arnbruck), Werner Troiber (Ruhmannsfelden), Franz Wittmann (Viechtach), Franz Steininger (Zwiesel) sowie den Stadtrat Wolfgang Stoiber (Regen) willkommen heißen. Ein besonderer Dank ging an die Mitglieder des BRK, die an diesem Abend die Bewirtung übernommen haben. Auch den Musikern Annalena Lex und Johannes Weinberger dankte sie.
Der BRK-Kreisvorsitzende Walter Fritz ging auf die Bedeutung des Bayerischen Roten Kreuzes ein. "Das BRK ist ein verlässlich starker und kompetenter Partner", sagte er und betonte zugleich, dass die Mitglieder Menschen sind, "die Verantwortung übernehmen, wo auch immer Hilfe gebraucht wird." Er bedankte sich zudem bei den Kommunen für die Unterstützung.
Neben den staatlichen Ehrungen gab es Ehrungen des BRK-Kreisverbandes für 40- oder 25-jährige aktive Mitgliedschaft im Roten Kreuz. Zudem wurde die Wasserwacht Viechtach geehrt. Der Vorsitzende der Kreiswasserwacht, Franz-Josef Hock, erinnerte in seiner Laudatio an die Leistungen der Viechtacher Wettkampfmannschaft. "Seit 1987 tritt sie bei den Rettungsschwimmwettbewerben der Wasserwacht an", sagte er. Im Jahr 2008 habe die Wasserwacht Viechtach erstmals den Titel des Deutschen Meisters nach Viechtach geholt. Seitdem folgten neun weitere Meisterschaften im Rettungsschwimmen. Zudem gewann man im Jahr 2011 die deutsche Meisterschaft im FACE-Wettbewerb der Bereitschaften. Die kontinuierliche Leistungsfähigkeit liege vor allem an Trainer Ludwig Bielmeier. "Die letzten vier Monate vor dem Landes- und dem Bundeswettbewerb trainieren die Mitglieder sieben Tage die Woche", erklärte Hock.
Kreisbereitschaftsleiterin Bianca Schiller nutzte die Gelegenheit, um sich bei ihrem Stellvertreter Andreas Weichselgartner sowie bei Franz-Josef Hock, dem Vertreter der Wasserwacht in der Kreisvorstandschaft, und bei BRK-Mitarbeiter Michael Weiderer für die Unterstützung zu bedanken.
Staatliche Ehrenzeichen


40 Jahre aktiver Dienst: Anna-Maria Hannes (Bereitschaft Raindorf), Heinrich Hannes (Bereitschaft Raindorf), Martin Ibrom (Bereitschaft Zwiesel), Monika Stangl (Bereitschaft Zwiesel), Klaus Schober (Bergwacht Ruhmannsfelden), Rainer Eckl (Bergwacht Viechtach), Josef Pledl (Bergwacht Viechtach), Martin Adam (Bergwacht Zwiesel), Ludwig Bielmeier (Wasserwacht Viechtach), Eberhard Kassner (Wasserwacht Zwiesel), Reinhard Freimuth (Bergwacht Viechtach).


25 Jahre aktiver Dienst: Dr. Thomas Gunder (Bereitschaft Zwiesel), Dr. Martin Müller (Bereitschaft Zwiesel), Peter Bauer (Bergwacht Arnbruck), Karl-Heinz Wölfl (Bergwacht Arnbruck), Manfred Schwarz (Bergwacht Zwiesel), Thomas Kufner (Wasserwacht Arnbruck), Stefan Treml (Wasserwacht Regen), Andreas Schmelmer (Wasserwacht Viechtach), Egon Seidl (Bergwacht Zwiesel), Martin Bär (Bergwacht Arnbruck), Helmut Weiß (Bergwacht Zwiesel), Manfred Schwarz (Bergwacht Zwiesel), Marion Vogl (BRK-Bereitschaft Raindorf), Heinrich Kaiser (Bereitschaft Regen), Markus Kollmaier (Wasserwacht Zwiesel), Martin Kufner (Wasserwacht Arnbruck), Susanne Vilsmeier (Wasserwacht Zwiesel), Reinhold Fürst (Wasserwacht Zwiesel).
Ehrungen des BRK


BRK-Ehrennadel in Gold für 40 Jahre: Eberhard Kassner, Helene Haiplik, Herbert Haiplik (alle Zwiesel).
BRK-Ehrennadel in Silber für 25 Jahre: Sebastian Fischl (Viechtach). 

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news-211 Tue, 13 Nov 2018 14:25:05 +0100 Auszubildende zeigen ihr Können https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/auszubildende-zeigen-ihr-koennen.html Starttag für Auszubildende und Neuzugänge beim Roten Kreuz im Kreisverband Regen Viechtach: „In allen Berufsbildern, die das BRK ausbildet, spielt der Mensch eine ganz entscheidende Rolle“, mit diesen Worten eröffnete Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger am Samstagmorgen den diesjährigen Starttag für alle Auszubildenden und Neuzugänge des BRK Kreisverbandes Regen. Im weiteren Verlauf erhielten die Teilnehmer noch jede Menge Informationen über die im Roten Kreuz angebotenen Ausbildungsberufe sowie über die Organisation selbst. Mit einer beindruckenden Einlage am Ende der Veranstaltung zeigten die Auszubildenden ihr bereits erlerntes Können.

„Mit im Augenblick über 400 Beschäftigten gehört der BRK Kreisverband Regen zu einem der großen Arbeitgeber im Landkreis. Obwohl die meisten Dienste mit Schichtdienst, ungünstigen Arbeitszeiten, oder widrigen Witterungsverhältnisse verbunden sind, zeigt der stetige Zuwachs an Mitarbeitern und Auszubildenden, dass unsere starke Gemeinschaft auf dem richtigen Weg ist. Alle unsere Dienste und alle Projekte, die in den kommenden Jahren entstehen, brauchen vor allem qualifiziertes Personal“, erklärte der Kreisgeschäftsführer.“

Aulinger gab einen Überblick über die gesamte Organisation des Bayerischen Roten Kreuzes und die einzelnen Strukturen im Kreisverband. Die Abteilungsleiter Alfred Aulinger (Rettungsdienst), Franz Lobmeier (Heimleiter in den stationären Einrichtungen) und Karin Fuchs (ambulante Pflege), stellten im Anschluss ihren jeweiligen Verantwortungsbereich genauer vor und zeigten auf, welche Ausbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten jeder Mitarbeiter haben kann.

Dannach ergriff der Personalratsvorsitzende Franz Mühlbauer das Wort. Er erklärte kurz wie man Mitglied im Personalrat werden kann, mit welchen Personen sich das Gremium zusammensetzt und welche Aufgaben dieses übernimmt.

Nun waren die neuen Auszubildenden an der Reihe. Mit einem selbst verfassten Steckbrief stellten sich die Azubis vor und erklärten, warum sie den jeweiligen Ausbildungsberuf gewählt haben. Einen kurzweiligen und informativen Ausbildungsrückblick gab es von Nicole Rittner, die ihre Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin dieses Jahr erfolgreich beendet hat.

„Was Auszubildende bereits alles können“, zeigten Bettina Brückl, Christin Schauer, Natalie Brandl (Ausbildung Pflege) und Joseph Kaiser (Ausbildung Rettungsdienst) in einer beindruckenden Vorführung. Gezeigt wurde welche Maßnahmen ergriffen werden, wenn ein Heimbewohner das Bewusstsein verliert und wiederbelebt werden muss. Unterstützt wurden sie hierbei von den Praxisanleitern Eva Hohmann-Hagengruber (Pflege) und Stefan Bachl (Rettungsdienst). 

Zum Abschluss bedanke sich der Kreisgeschäftsführer Günter Aulinger bei allen, die sich im Kreisverband um die Aus- und Fortbildungen kümmern, und bei Franz Lobmeier, der diesen Tag in Viechtach bestens geplant und organisiert hat.

Mit einem gemeinsamen „Weißwurstfrühstück“ ließ man die Veranstaltung ausklingen.

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news-210 Mon, 15 Oct 2018 19:14:12 +0200 BRK Kreisverband Regen auf dem Berufswahltag in Regen https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/brk-kreisverband-regen-auf-dem-berufswahltag-in-regen.html Dieses Wochenende waren wir mit zwei Ständen (Pflege und Rettungsdienst) auf dem Berufswahltag und der Karrieremesse in Regen vertreten. Die Messe stand dieses Jahr unter dem Motto "Jobs dahoam".

Zur Info für alle Interessierten:

Am 25.11 sind wir ebenfalls auf der Jobmesse in der Stadthalle Deggendorf präsent.

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news-209 Tue, 25 Sep 2018 22:27:00 +0200 Frauenpower im Rettungsdienst https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/frauenpower-im-rettungsdienst.html Längst keine Männerdomäne mehr: Julia Hauner ist aktive Rettungssanitäterin auf der Rettungswache Viechtach Viechtach. War es vor fünf oder zehn Jahren noch die Ausnahme, dass Frauen im Rettungsdienst eingesetzt waren, so sind Retterinnen heutzutage aus der Notfallrettung nicht mehr wegzudenken. Wenngleich sich Mancher erst noch an den Anblick gewöhnen muss, dass Frauen am Steuer des großen Rettungswagens (RTW) sitzen.

Auch beim Bayerischen Roten Kreuz im Landkreis Regen haben die Rettungssanitäterinnen längst die einstige Männerdomäne erobert, wie Rettungsdienstleiter Alfred Aulinger mitteilt. So sind im Kreisverband Regen sieben Frauen hauptberuflich im Rettungsdienst und Krankentransport aktiv. Diese werden von ehrenamtlichen Helfern an den Wochenenden oder beim Hintergrundeinsatz unterstützt. Eine davon ist die 25-jährige Gesundheits- und Krankenpflegerin Julia Hauner aus Viechtach. Sie hat kürzlich die Ausbildung zur Rettungssanitäterin abgeschlossen.
Der theoretische Unterricht sowie die praktische Ausbildung fanden im Kreisverband Regen statt. Weil sie von Berufs wegen im Klinikum St. Elisabeth in Straubing auf der Intensivstation beschäftigt ist, entfiel bei ihr das vierwöchige Klinikpraktikum. So konnte sie nach der Ausbildung den Prüfungslehrgang in der Landesschule in Hohenfels absolvieren und erfolgreich abschließen. Ab sofort ist sie berechtigt, die Bezeichnung Rettungssanitäterin zu führen.

Julia Hauner wurde ihr Engagement für den Rettungsdienst praktisch in die Wiege gelegt. Ihr Vater Alfons Hauner ist seit Jahrzehnten aktiv im Rettungsdienst und nahezu Tag und Nacht einsatzbereit. Er ist die Stütze des Hintergrunddienstes, der dann zum Einsatz kommt, wenn die diensthabende Mannschaft unterwegs ist. Die wohnliche Nähe zum BRK-Einsatzzentrum macht es möglich, dass Hauner innerhalb von wenigen Minuten den weiteren Rettungswagen besetzt und meist mit einem Familienangehörigen ausrückt. Denn neben Julia ist auch Bruder Andreas ein aktiver Rettungsdienstler.
Auf die Frage, was sie antreibe, so viel Freizeit ehrenamtlich für den Rettungsdienst aufzuwenden, obwohl die Belastung in ihrem Beruf nicht wenig sei, entgegnet Julia, dass es für sie nichts Erfüllenderes gäbe, als Menschen in akuten Situationen medizinisch oder auch durch reine Anwesenheit und Zuwendung helfen zu können.

Julia Hauner hat während ihres Dienstes schon schlimme Erfahrungen gemacht, wie die Reanimation eines dreijährigen Kindes, das in einen Teich gefallen ist und sie nach erfolgloser Wiederbelebung mit den Reaktionen von Eltern und Angehörigen umgehen musste. Die junge Rettungssanitäterin kann aber auch von vielen schönen Erlebnissen berichten, zu denen unter anderem eine Unfallsituation mit einem Kleinbus voller körperlich und geistig behinderter Menschen zählte. Die Behindertengruppe schickte aus Dankbarkeit einige Wochen nach dem Unfall für die schnelle Hilfe selbst gebastelte Schwimmkerzen, dazu Süßigkeiten und einen von ihnen selbst geschriebenen und berührenden Dankesbrief an die Rettungswache.

Für Julia Hauner ist es nichts Besonderes, dass sie als junge Frau genauso ihren "Mann" steht wie die männlichen Kollegen. Am Anfang hatte sie zwar manchmal das Gefühl, dass die Männer hinter ihrem Rücken geredet hätten, ob sie mit ihrer Körpergröße von 1,60 Meter den körperlichen Anforderungen auch gerecht würde. Denn der Beruf eines Rettungsassistenten kann durchaus ein Knochenjob sein, wenn es gilt, schwere Patienten durch enge Treppenhäuser zu tragen, oder die gesamte Notfallausrüstung über steile Böschungen hinauf zu schleppen.
Julia Hauner hält sich dafür fit und hat nebenher noch ein Fahrtraining mit anschließender Fahrprüfung auf dem 7,5 Tonnen schweren Rettungswagen abgelegt.

Damit hat sie nach anfänglichen Schwierigkeiten die Männerwelt davon überzeugt, dass sie nicht nur eine Bereicherung für den Rettungsdienst ist, sondern auf Augenhöhe mit den männlichen Kollegen ihren Dienst verrichten könne.
Mit den Notärzten versteht sie sich ohnehin gut, weil diese ihr Fachwissen als Intensivkrankenschwester zu schätzen wüssten. Die Männer wiederum bestätigen, dass seit Einzug der Frauen in den Rettungsdienst eine wesentlich bessere Stimmung auf den Wachen herrschen würde, was für ein gutes Arbeitsklima insgesamt sehr förderlich sei.
Dies bestätigt auch der Leiter der Rettungswache Viechtach Franz Obermeier, der es gut findet, dass Frauen im Rettungsdienst arbeiten. Als er vor über 25 Jahren an der Rettungswache Viechtach, damals noch in der Friedhofstraße, seinen Dienst antrat, war es undenkbar, dass Frauen als "zweiter Mann" im RTW mit dabei wären. Wie überall gäbe es gut oder weniger gut ausgebildete oder motivierte Mitarbeiter, Männer und Frauen, stellt Obermeier fest, der sich freut, dass es auch an der Rettungswache Viechtach weibliche Kollegen gibt.

Als ehrenamtliche Rettungssanitäterin fährt Julia Hauner rund 100 Einsätze im Jahr. Dafür bekommt sie für eine 12-Stunden-Schicht eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro und für einen Hintergrundeinsatz 9 Euro. Da ihr Freund Andreas Weichselsgartner hauptamtlich als Notfallsanitäter auf der Rettungswache Regen beschäftigt ist, besetzt Julia Hauner zusätzlich die eine oder andere Schicht auch noch in der Kreisstadt.

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news-208 Fri, 21 Sep 2018 14:38:08 +0200 Lohn für einjährige Vorbereitung https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/lohn-fuer-einjaehrige-vorbereitung.html Wasserwachtler holten zum zehnten Mal den Deutschen Meistertitel im Rettungsschwimmen Viechtach. Zum zehnten Mal haben heuer die Viechtacher Wasserwachtler die Deutsche Meisterschaft im Rettungsschwimmen gewonnen (VBB berichtete) und konnten sich wieder als Beste der etwa 140000 Aktiven der deutschen Wasserwacht bezeichnen. Dabei stand Wasserwachttrainer Ludwig Bielmeier im Vorjahr vor einem großen Problem, als er sich anschickte, die Mannschaft für den heurigen 42. Bundeswettbewerb zusammenzustellen. Wegen Studium oder Ausbildung mussten einige Schwimmer absagen.

Dank der ständigen Ausbildung bei der Viechtacher Wasserwacht, die bei Trainer Josef Bauer und den kleinen Schwimmern beginnt und altersgemäß kontinuierlich fortgesetzt wird, kann Bielmeier aber immer wieder auf gut ausgebildete Rettungsschwimmer zurückgreifen. Voraussetzung für die Eingliederung in die Mannschaft sind aber auch der Ehrgeiz und die Bereitschaft, sich auf diesem hohen Niveau zu bewegen.

Mit den Rettungsschwimmern Jonas Fuhrmann, Kilian Bielmeier, Simon Maier, Felix Baumgartner und Michael Ebner gelang es nun, erneut eine leistungswillige und starke Truppe auf die Füße zu stellen. Seit September vorigen Jahres arbeiteten diese fünf Aktiven mit Trainer Ludwig Bielmeier an der Titelverteidigung.
Alle Teammitglieder stellten ihre persönlichen Interessen hinten an und bereiteten sich in den wenigen Stunden der Freizeit auf dieses Ziel vor. Um die Übungen bei der Sanitätsausbildung möglichst wirklichkeitsnah zu betreiben, organisierte Ludwig Bielmeier diesmal auf den Campingplätzen Müller in Pirka und Knaus in Viechtach und beim Verkaufsoffenen Sonntag auf dem Stadtplatz entsprechende Übungsreihen.
Gerne stellten die Betreiber der Plätze die entsprechenden Geländebereiche zur Verfügung und jedes Mal kamen genügend Campinggäste für die "Verletzten" zusammen. Dazu wurden sie wirklichkeitsnah von Maritta Haas und Thomas Pfeffer geschminkt.
Volle Unterstützung zeigte auch die Feuerwehr Viechtach, die mit der Jugendgruppe unter der Leitung von Elisabeth Kufner und Petra Wiktorin ebenfalls als "Opfer" zur Verfügung standen.
Wegen länger andauernder Reparaturen sollte eigentlich das Hallenbad während der Sommerferien komplett geschlossen bleiben. Dank des Entgegenkommens der Schulen, den zuständigen Mitarbeitern im Landratsamt und insbesondere von Bademeister Thomas Goham konnten die Reparaturen früher begonnen, zeitlich verkürzt und somit das Hallenbad bereits Anfang August zur Verfügung gestellt werden. Ohne diese unterstützende Maßnahme wäre eine Titelverteidigung unmöglich gewesen.

Da der Wettbewerb aus den gleich bewerteten Teilen Schwimmen und Sanitätsdienst besteht, mussten die Viechtacher also auf der einen Seite ihre schwimmerische Ausbildung konsequent fortsetzen und andererseits die hohen Anforderungen bei der Sanitätsausbildung sicher beherrschen.

Beides gelang nun beim 42. Wettbewerb der Bundesdeutschen Wasserwacht in der Universitätsstadt Siegen in Nordrhein-Westfalen, östlich von Köln gelegen. Am ersten Wettkampftag stand vormittags das Schwimmen auf dem Programm. In sechs verschiedenen Staffelwettbewerben mussten die Rettungsschwimmer ihre schwimmerische Kondition, aber auch technisches Geschick beim Einsatz von Rettungshilfsmitteln unter Beweis stellen.
Bei diesem Wettbewerbsteil hatten die Viechtacher mit ihren Kameraden aus Sachsen die hartnäckigsten Mitbewerber. Ständig wechselten sie sich als Sieger in den einzelnen Staffeln ab und zum Schluss stand für die Viechtacher Wasserwachtler der zweite Platz beim Schwimmen hinter den Sachsen fest.

Mit dieser Vorgabe begann am Nachmittag der Parcours für die sanitätsdienstliche Versorgung. An zehn verschiedenen Stationen mussten die Wasserwachtler ihre Kenntnisse unter Beweis stellen. Die Fragen waren dabei breit gefächert. So mussten Unfälle bei einem Open-Air-Konzert oder die Folgen einer chemischen Verpuffung in einer Schule erstversorgt werden. Natürlich durfte auch eine Herz-Lungen-Wiederbelebung in einem Freibad nicht fehlen. Jahreszeitlich bedingt kamen auch Opfer vor, die sich bei einem Straßenfest verletzt oder beim Grillen nicht die nötige Sorgfalt beachtet hatten.

Die Schwimmer um Ludwig Bielmeier wussten abends vor der Siegerehrung von ihrer guten Platzierung beim Schwimmen, ihnen fehlten aber die Zwischenergebnisse vom Sanitätsbereich. Darum war die Stimmung am Kochen, als die Platzierungen von hinten aufgerollt wurde und zum Schluss blieben die Wasserwachtler aus Viechtacher übrig, der Kleinstadt aus dem Bayerischen Wald, die mit dem zehnten Gewinn der Deutschen Meisterschaft wieder eine großartige Leistung vollbrachten.

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news-207 Mon, 17 Sep 2018 23:44:00 +0200 Großalarm aktiviert 200 Helfer https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/grossalarm-aktiviert-200-helfer.html Elf Feuerwehren und BRK proben bei Großübung bei der Familie Falter – Start der Brandschutzwoche Seiboldsried. Ein Brand in einer etwas abseits gelegenen, nicht gerade einfach erreichbaren Reithalle, direkt daneben Holz-Scheunen voll Stroh und Heu, Ställe mit Pferden und Rindern, 28 Kinder und Erwachsene, die in einem verrauchten Gebäude vermutet werden – im Ernstfall eine ziemliche Herausforderung für alle Helfer. Auch für Ausnahme-Situationen wie diese bereiten sie sich aber bestens vor: 200 Aktive von elf Feuerwehren aus zwei Landkreisen sowie vom BRK kamen am Freitagabend zu einer Großübung auf das Anwesen der Familie Falter in Seiboldsried (Gemeinde Bischofsmais). Miteinander probten sie für den Fall der Fälle und starteten zugleich die Brandschutzwoche im Landkreis.
Wenn bei der Leitstelle ein Szenario wie hier gemeldet wird, ist Eile geboten. "Vor allem, wenn Leute in Gefahr sind", betont Michael Pledl, Kommandant der Feuerwehr Hochdorf und Einsatzleiter bei der angekündigten Gemeinschafts-Übung. "Wir wussten, dass die Reithalle schon in Flammen steht, dass Personen vermisst werden und dass das Feuer jederzeit auf die nächsten Gebäude übergreifen kann", schildert er die Lage. Um 18.30 Uhr heulten die Sirenen – eine knappe Viertelstunde später übergaben die Atemschutzträger die ersten Verletzten an die Sanitäter, das Löschwasser schoss schon aus den Schläuchen der Tankfahrzeuge. Bereits 25 Minuten nach der Alarmierung stand die erste der beiden über 700 Meter bis einen Kilometer langen Schlauchleitungen. "Das ist schnell, gerade, weil manche Feuerwehren doch eine längere Anfahrt hatten", verdeutlicht der Einsatzleiter.
200 Helfer arbeiteten bei dem "Großeinsatz" Hand in Hand. Sie kamen mit über 20 Fahrzeugen und allerhand Ausrüstung, vom schweren Atemschutz bis zum Versorgungszelt für die Verletzten nach Seiboldsried. Die Feuerwehren Hochdorf, Bischofsmais, Habischried, Zell, Kirchberg, Mitterbichl, Raindorf, Untermitterdorf, Oberneumais, Weißenstein und Schaufling rückten an. Das BRK Regen war unter anderem mit der Schnellen Einsatzgruppe Behandlung, dem unterstützendem Sanitätsdienst, Kranken- und Rettungswagen sowie dem GW San-Gerätewagen vor Ort.
Gut 1,7 Kilometer Schlauchleitungen mussten aufgebaut werden, um Wasser aus der Zisterne Seiboldsried und aus dem Seiboldsrieder Klärweiher zu bekommen. Normalerweise gibt es einen Hydranten, wenige Meter vom Anwesen entfernt. Wegen eines Rohrbruchs war das Wasser in Seiboldsried aber knapp. "Deswegen haben wir für die Übung den Hydranten nicht genutzt, im Ernstfall wäre das natürlich anders", erklärt Michael Pledl.

Das Feuer in der Reithalle musste gelöscht, die Scheune gekühlt, weitere Gebäude mussten abgeschirmt werden, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Eine Besonderheit: die große Zahl der Vermissten. Aus der Scheune drang dichter Rauch. 28 Männer Frauen und Kinder galt es hier zu finden. Mächtig ins Schwitzen gerieten die Atemschutzträger, die die vermeintlichen Opfer retteten. Etliche Verletzte waren bewusstlos, viele nicht in der Lage, aufzustehen oder zu gehen. Einiges zu tun hatten auch die Ehrenamtlichen des BRK um Franz-Josef Hock, um die Männer, Frauen und Kinder zu versorgen, die Rauchvergiftungen, aber teils auch schwere Verbrennungen hatten. Die Helfer kümmerten sich im Notfall- und Sanitätszelt vor Ort um sie – und spielten die Abläufe durch, die im Ernstfall dafür sorgen, dass die Verletzten schnell per Hubschrauber oder Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. "Gerade bei uns im ländlichen Raum wäre das bei so vielen Verletzten die größte Herausforderung", erklärt Franz-Josef Hock vom BRK.

Das Fazit von Einsatzleiter Michael Pledl fiel positiv aus: "Wir hatten eine gut Übung und eine schnelle Personenrettung." Auch Kreisbrandmeister Alois Wiederer überzeugte sich, wie gut die Zusammenarbeit der Helfer klappt, auch bei Großeinsätzen.
Nur Kleinigkeiten mussten bei der Einsatzbesprechung geklärt werden. Schnell zu Ende war die Besprechung trotzdem nicht. Sie dauerte bis tief in die Nacht – das lag aber eher am geselligen Miteinander samt Brotzeit und Getränken, die Thomas und Kristina Falter allen 200 Helfern als Dankeschön für ihren Einsatz spendierten.

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news-206 Mon, 17 Sep 2018 23:39:00 +0200 Sommerfest mit Verabschiedung https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/sommerfest-mit-verabschiedung.html Elfriede Brem hört als ehrenamtliche Mitarbeiterin im BRK Seniorenzentrum Zellertal auf Drachselsried. Zu einem Sommerfest hatte das BRK Seniorenzentrum Zellertal alle Bewohner der Senioreneinrichtung und des benachbarten Betreuten Wohnens mit ihren Angehörigen sowie Freunde und Gönner eingeladen.

Es war ein Bilderbuchsommertag und so konnte das Fest im großen Bauerngarten des Seniorenzentrums gefeiert werden. Das Personal hatte alles bestens vorbereitet, für Kaffee und Kuchen und Schmankerl vom Grill gesorgt. Die Tombola war mit schönen Sachpreisen bestückt, die von der örtlichen Geschäftswelt gespendet wurden.

Heimleiter Franz Lobmeier konnte eine Reihe Ehrengäste begrüßen, die Spitze des BRK Kreisverbandes Regen mit Kreisvorsitzendem Walter Fritz, er sprach dann auch ein paar Grußworte, und Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger. Als Vertreter der Gemeinde waren Bürgermeister Hans Hutter, Seniorenbeauftragter Günther Stopfer und Behindertenbeauftragter Bernhard Hoffmann anwesend. Ein Willkommensgruß galt auch dem Heimbeirat, den ehrenamtlichen Helfern und dem Ortsgeistlichen Pfarrvikar Michael.

Im Rahmen der Veranstaltung durfte sich Lobmeier bei Elfriede Brem, die viele Jahre ehrenamtlich im Seniorenzentrum mitgearbeitet und bei jeder Veranstaltung mitgeholfen hat, bedanken und sie auch gleichzeitig verabschieden; sie hatte über einen langen Zeitraum regelmäßig für die Bewohner und auch für Mitarbeiter Obst zubereitet. Aus gesundheitlichen Gründen will sie sich nun zurückziehen.

Begleitet wurde das Sommerfest musikalisch von Hausmeister Franz Mühlbauer und seinen Musikerfreunden Hans Raith und Sepp Hackl. Und zu guter Letzt wurden viele Erinnerungsfotos von den Bewohnern zusammen mit ihren Angehörigen geknipst, ein Angebot, das von den Sommerfestgästen gerne angenommen wurde. − ip

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news-205 Tue, 17 Jul 2018 19:05:00 +0200 Wasserwacht-Ortsgruppe: "In 25 Jahren enorm viel geleistet" https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/wasserwacht-ortsgruppe-in-25-jahren-enorm-viel-geleistet.html Jubiläumsabend im Haus Sankt Hermann – Rückblick, Lob, Glückwünsche, Ehrungen Frauenau. Das erste Geschenk zum 25-jährigen Bestehen der Wasserwacht-Ortsgruppe gab es bereits eine Woche vor dem Jubiläumsabend – in Form der vielen Besucher der Beach-Party im Freibad, die damit nahtlos an unvergessene Feste bei "Rock im Bad" anknüpfte. Teil zwei des Wasserwacht-Geburtstages folgte mit einem Jubiläumsabend im Haus Sankt Hermann.

In den Glückwünschen der Ehrengäste kam zum Ausdruck, dass die Auerer Ortsgruppe im zurückliegenden Vierteljahrhundert enorm viel geleistet hat. Zwei Namen sind besonders mit dem Aufbau und der positiven Entwicklung des Vereins verbunden: Ronny Schönberger und Willi Sitzberger. Beide wurde mit der Goldenen Ehrennadel für besondere Verdienste ausgezeichnet.

Zum Jubiläumsabend konnte Vorsitzende Katharina Häusler neben rund 100 Mitgliedern zahlreiche Ehrengäste willkommen heißen: Landrätin Rita Röhrl, Bürgermeister Herbert Schreiner, Rathaus-Vize Fritz Schreder, BRK-Vorsitzenden Walter Fritz, BRK-Geschäftsführer Günther Aulinger, Kreiswasserwacht-Vorsitzenden Franz-Josef Hock, Wasserwacht-Sachbearbeiter Michael Weiderer sowie die Wasserwacht-Kameraden aus Viechtach, Regen und Zwiesel, Kommandant Willi Biermeier und Vorsitzenden Willi Sitzberger von der Feuerwehr Frauenau und nicht zuletzt Walter Hetzenecker, der bei der Wiedergründung im Jahr 1993 eine große Stütze war.

Wasserwacht-Chefin Katharina Häusler blendete eingangs zurück auf die Wiedergründung vor 25 Jahren mit 21 Erwachsenen und 14 Jugendlichen sowie auf die stete Entwicklung auf mittlerweile 289 Mitglieder. "Pionier und Taktgeber war Ronny Schönberger, der als Vorsitzender insgesamt 24 Jahre lang die Akzente dafür gesetzt hat, dass unsere Ortsgruppe heute so gut dasteht", betonte sie.

Landrätin Rita Röhrl beglückwünschte zunächst die Ortsgruppe zu ihrer tüchtigen und rührigen Vorsitzenden. "Katharina hat das Herz am rechten Fleck und führt die hervorragende Arbeit ihres Vorgängers sicher bestens fort. Euer Verein zählt zu den ganz aktiven Gruppen. Basis dafür sind gute Leute in der Vorstandschaft. Schaut’s euch drauf auf und macht weiter so", wünschte die Landrätin.

BRK-Kreisvorsitzender Walter Fritz merkte an, die zurückliegenden 25 Jahre hätten gewaltige Herausforderungen mit sich gebracht. "Ihr habt sie alle hervorragend gemeistert und damit die Grundsätze des Roten Kreuzes im besten Sinne umgesetzt", betonte er. Der Kreiswasserwacht-Chef Franz-Josef Hock würdigte die stete Entwicklung der Ortsgruppe. "Ihr habt enorm viel geleistet, unter anderem mit dem Aufbau der Schnelleinsatzgruppe sowie einer bestens funktionierenden Jugendarbeit. Es gibt allerdings auch weiterhin viel zu tun und als kleine Anschubhilfe werden wir das Wintertraining im Zwieseler Hallenbad finanziell unterstützen", kündigte Franz-Josef Hock an.

Bürgermeister Herbert Schreiner hob die hervorragende Zusammenarbeit mit der Gemeinde hervor, insbesondere bei Ausbildung, Kursen und Wacheinsätzen im Freibad. "Für den Gemeinderat steht daher außer Zweifel, die Freizeiteinrichtung Freibad auch weiterhin zu stützen", so der Bürgermeister. Es schlossen sich noch Glückwünsche der Feuerwehr Frauenau sowie der Ortsgruppen Viechtach und Zwiesel an, ehe langjährige und verdiente Mitglieder geehrt wurden.
Die Goldene Ehrennadel für außergewöhnliche Verdienste erhielten Ronny Schönberger und Willi Sitzberger. Schönberger leitete seit der Wiedergründung bis 2017 die Ortsgruppe und hat den Auf- und Ausbau maßgeblich gestützt. Sitzberger gehört seit 1993 der Vorstandschaft an und fungiert als Tauch- und Motorboot-ausbilder über die Ortsgruppe hinaus. Das Ehrenzeichen in Silber erhielten Vorsitzende Katharina Häusler und 2. Vorsitzende Daniela Geiß.

Die Wasserwacht-Medaille in Bronze konnten entgegennehmen: Michael Pscheidl, Martin Brunner, Florian Joachimsthaler, Walter Stangl, Jasmin Weber und Nicolas Wolf. Mit der Wasserwacht-Medaille in Silber wurden geehrt: Egon Joachimsthaler, Ferdinand Häusler und Bürgermeister Herbert Schreiner.

Für 25-jährige Vereinstreue wurden ausgezeichnet: Erhard Dick, Dieter Eidam, Max und Beate Garhammer, Daniela Geiß, Barbara und Peter Hackl, Ferdinand und Katharina Häusler, Anton Hobelsberger, Erika und Karl-Heinz Hofmann, Elisabeth Kreuzer, Ramona Winterer, Andreas Loibl, Alfred Reif, Christine, Ronny und Andreas Schönberger, Herbert Schreiner, Anita, Willi und Markus Sitzberger, Maximiliane und Günter Zaglauer.

Zum Abschluss zeigte Michael Pscheidl noch zahlreiche Schnappschüsse und Kurzvideos von der Ortsgruppe, in denen Zusammenhalt und Harmonie der Truppe deutlich zum Ausdruck kamen.

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news-204 Fri, 22 Jun 2018 11:28:11 +0200 BRK warnt: Immer weniger Blutspender im Bayerwald https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/brk-warnt-immer-weniger-blutspender-im-bayerwald.html Der Grund: Demografischer Wandel auf dem Land Regen. 533000 Menschen in Bayern erschienen im Jahr 2017 auf 4403 angebotenen Blutspendeterminen, um ihr Blut für andere zu geben. Die Zahl klingt enorm, trügt allerdings. Denn damit nehmen nur 5,29 Prozent der spendefähigen Bevölkerung – dazu gehören die 18- bis 72-Jährigen – tatsächlich die Gelegenheit wahr, sich für ihre Mitmenschen einzusetzen. Im Landkreis Regen liegt dieser Prozentsatz höher. Trotzdem erwartet das BRK hier dramatische Rückgänge bei den Blutspenden in den kommenden 15 Jahren.

Der Blutbedarf der bayerischen Kliniken, pro Tag etwa 2000 Konserven, konnte 2017 jederzeit gedeckt werden. Doch was verspricht die Zukunft? Die Prognosen des BRK für das Jahr 2035 sehen das Spenderpotenzial im Freistaat etwa auf gleicher Höhe wie 2017, allerdings wird es sich regional verlagern. Während die Bevölkerung in ländlichen Regionen Bayerns abnimmt, werden größere Städte und Ballungsräume gewinnen. Da allerdings die Spendebereitschaft in urbanen Gebieten deutlich geringer ist als auf dem Land, wird das Spendeaufkommen langfristig bayernweit um etwa acht Prozent zurückgehen.

So geht das Blutspendeaufkommen im Bereich des BRK-Kreisverbandes Regen bis 2035 um 14,83 Prozent zurück. Hier hatten im vergangenen Jahr 2252 Menschen insgesamt 3995 Blutkonserven ermöglicht. Damit nehmen 7,21 Prozent der spendefähigen Bevölkerung die Gelegenheit zum Spenden wahr. Die Spendebereitschaft ist also im Vergleich zum Bayern-Schnitt aktuell höher.

Der demographische Wandel und die Spendebereitschaft in der Bevölkerung sind große Herausforderungen für die Blutspendedienste. Zum einen ist mit der steigenden Lebenserwartung der Menschen für deren medizinische Versorgung im Alter ein Mehrbedarf an Blutkonserven zu erwarten. Zum anderen stehen immer weniger Blutspender zur Verfügung, weil immer weniger junge Menschen Blutspender werden.− bb

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news-199 Sat, 19 May 2018 12:49:00 +0200 "Gemeinsam statt einsam" im Alter: Der Grundstein ist gesetzt https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/gemeinsam-statt-einsam-im-alter-der-grundstein-ist-gesetzt.html Spatenstich für Seniorenwohnanlage – Bürgermeister Probst: "Wunderbarer Tag für die Gemeinde" Langdorf. Mit einem Blatt Papier in der Hand hatten sich Bürgermeister Otto Probst, Investoren und künftige Betreiber am 11. Mai 2016 auf der grünen Wiese hinterm Langdorfer Rathaus getroffen, um erste Einzelheiten für ein ehrgeiziges Projekt zu erörtern. Nun, genau zwei Jahre später, hat dort die Seniorenwohnanlage Konturen angenommen. Die ersten Erdarbeiten waren schon erledigt, als am Freitagmittag der offizielle Spatenstich vollzogen wurde.

Bürgermeister Otto Probst war in Feierlaune. "Heute ist ein wunderbarer Tag für unsere Gemeinde", frohlockte der Rathauschef, der Vertreter der Investoren, Betreiber und Planer, Prälat Ludwig Limbrunner, stellvertretenden Landrat Helmut Plenk und Gemeinderäte willkommen hieß. Bei Besuchen von älteren Langdorfern in Seniorenheimen der Umgebung habe er immer zu hören bekommen: "I mecht wieda hoam". Dieser Wunsch nach einer Heimat für den letzten Lebensabschnitt könne nun bald erfüllt werden. "Für eine kleine Gemeinde ist eine solche Einrichtung keine Selbstverständlichkeit", betonte der Bürgermeister, der sich bei allen Beteiligten für die große Unterstützung bedankte.

"Langdorf ist ein hervorragender Standort für unsere Seniorenwohnanlage", sagte Hans Moosbauer, Geschäftsführer des Investors "KM-SeniorenWohnen". Mitten im Ort entstehe eine barrierefreie und behindertengerechte Einrichtung mit zwölf Appartements und sechs Mehrzimmerwohnungen, von der aus alle Versorgungs- und Freizeiteinrichtungen schnell erreichbar sind.

Betreiber des Seniorenheims Langdorf ist der BRK-Kreisverband Regen. Dessen Geschäftsführer Günther Aulinger blickte auf jenen Ortstermin vor zwei Jahren zurück. Die Zeit sei genutzt worden zur Weichenstellung und Gestaltung. Aulinger erläuterte das Projekt, eine Kombi-Einrichtung zwischen betreutem Wohnen und ambulant betreuter Wohngemeinschaft. Letztere Wohnform stehe unter dem Gedanken "gemeinsam statt einsam" und ermögliche den Bewohnern "so viel Selbstständigkeit wie möglich und so viel Betreuung wie nötig". Besonders erwähnte der BRK-Kreisgeschäftsführer, dass eine 24-Stunden-Betreuung gewährleistet ist.

Prälat Ludwig Limbrunner erbat Gottes Segen für eine unfallfreie Baustelle. "Die Zwiebel der Kirche schaut herüber. Hier ist eine Zwiebel gesetzt worden, die Frucht bringen soll", sagte der Pfarrer. Die Bauleute der Firma Streicher haben das Erdreich bereits abgetragen und auch schon die Baugrube für die Tiefgarage ausgehoben, so dass der gestrige Spatenstich nur mehr symbolischen Charakter hatte.

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news-200 Wed, 16 May 2018 12:53:00 +0200 Wasserwachtler holen Bronze beim Landeswettbewerb https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/wasserwachtler-holen-bronze-beim-landeswettbewerb.html In der Altersstufe II traten die Jugendlichen im Allgemeinwissenstest und Rettungsschwimmen gegen andere Gruppen an Viechtach. Ihren hohen Ausbildungsstand hat die Viechtacher Wasserwacht am Wochenende wieder unter Beweis gestellt – beim Rettungsschwimmwettbewerb für Jugendliche auf Landesebene in Obergünzburg im Landkreis Ostallgäu. Mit einer gemischten Mannschaft, bestehend aus Robin Stizenbrecher, Katja und Magdalena Pangerl, Luis Pfeffer, Alina Spannfellner und Anna Bielmeier erreichten sie in der Altersstufe II von elf bis 13 Jahren den dritten Platz.

Drei Tage dauerte der Landeswettbewerb, der am Freitag mit der Anreise und Besprechungen begann. Das Training und die Betreuung übernahm Milena Hunger.

In Einzel-, aber auch Gruppenprüfungen erläuterten die Viechtacher den Schiedsrichtern am Samstag ihr geballtes Wissen mit dem Schwerpunkt Erste Hilfe, das sie in vielen Theoriestunden erworben haben. Dabei beeindruckten die Viechtacher Wasserwachtler besonders mit ihrem sicheren, zielführenden Auftreten. Ein Teil der Fragen galt dem Basiswissen, wie etwa die Demonstration einer korrekten Seitenlagerung. Außerdem musste die Gruppe fachgerecht einen Jugendlichen versorgen, der sich beim Skaten erhebliche, aber zum Glück nur gespielte Verletzungen zugezogen hat. Auch wie viel die Mannschaft über die Strukturen innerhalb der Wasserwacht und die vielfältigen Fortbildungsmöglichkeiten weiß, wurde abgefragt.

Nachmittags fand im Sportbecken des örtlichen Hallenbades der praktische Teil statt. In sechs verschiedenen Disziplinen – im Einsatz waren jeweils vier Schwimmerinnen und Schwimmer – traten die Viechtacher an. Sowohl auf die Technik, als auch auf die Kondition kam es hier an. Den Anfang machte dabei die Flossenstaffel, in der durch die Schwimmhilfen eine sehr hohe Schwimmgeschwindigkeit erreicht wird. Im zweiten Wettbewerb mussten die Schwimmer mit einer Jacke bekleidet die Strecke zurücklegen.

In der anschließenden Tauchstaffel galt es auf dem Boden in einer Tiefe von 1,20 Meter Ringe abzulegen oder diese wieder an die Wasseroberfläche zu holen. Das Retten in der vierten Staffel erforderte neben guter Kondition auch den Einsatz verschiedener Rettungsgriffe. Bei der abschließenden Kombistaffel bewältigte jeder Schwimmer die 50 Meter in einem anderen Schwimmstil.

Am Sonntag folgte dann die Siegerehrung. Nach den Ansprachen diverser lokaler Politiker überreichten die Ehrengäste und Landesjugendwart Markus Stegner den Wasserwachtlern die Urkunden und Pokale als äußeres Zeichen für ihre Leistungen beim Schwimmen, in der Ersten Hilfe und dem Allgemeinwissen über die Wasserwacht.

10701 von 12000 Punkten erreichten die Viechtacher bei der Endabrechnung. Knapp davor lag der zweite Sieger aus Oberbayern mit 10817 Punkten. Die Mannschaft aus Unterfranken erreichte mit 11147 den ersten Platz.

Nach der Heimkehr erwarteten die Führungskräfte der Viechtacher Wasserwacht ihre Mannschaft und begleiteten sie mit dem Motorboot durch die Stadt. In einer kurzen Ansprache bedankte sich der zweite Vorsitzende Patrick Vogl bei Milena Hunger für ihre engagierte, erfolgreiche Jugendarbeit und bei Pavel Majer für die Mithilfe bei der Betreuung.

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news-201 Sat, 05 May 2018 13:00:00 +0200 Im Notfall muss jeder Griff sitzen https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/im-notfall-muss-jeder-griff-sitzen.html 16 neue Sanitäter für das Rote Kreuz Regen. 22 Mitglieder verschiedener Bereitschaften und der Wasserwachten des BRK-Kreisverbandes Regen haben ihre Sanitätsgrundausbildung in Regen absolviert. Vor allem im Hinblick auf die bevorstehenden Volksfeste spricht das BRK von einem "Glücksfall". Denn der Sanitätsdienst ist das Bindeglied zwischen der Ersten Hilfe und dem Rettungsdienst. Dieser Dienst ist bei Volksfesten, aber auch kleineren Festen wie "Beach Partys" im Einsatz. So ist sichergestellt, dass bei Notfällen adäquat und schnell geholfen werden kann. Keines der beliebten Feste wäre ohne die freiwilligen Helfer durchführbar. Bis zu 134 Sanitäter und Rettungskräfte kümmern sich auf diesen Veranstaltungen um verletzte oder kranke Besucher und das vor allem an den Wochenenden.
An vier Wochenenden mit etwa 54 Unterrichtsstunden nahmen in der Ausbildungszentrale des BRK-Kreisverbandes Regen die 22 Teilnehmer aller Altersklassen an der Sanitätsgrundausbildung teil. Unter fachkundiger Anleitung eines vielköpfigen Ausbilderteams erlernten sie einschlägiges Wissen und Fertigkeiten – unter anderem Anatomie und Physiologie, Diagnostik, diverse Traumata, Verbandkunde und Reanimation, Infusionen und Medikamente, Rettung und Transport sowie die entsprechenden Rechtsvorschriften. "Im Notfall muss jeder Griff richtig sitzen. Deshalb haben wir die Prüfungen der Reanimation oder auch der Fallbeispiele im sanitätsdienstlichen Bereich umfangreich und im Team eingeübt", erklärt Sanitätsausbilder Stefan Selbach, der erstmals im Prüfungskomitee mitwirkte. Bei der Prüfung mussten die Kandidaten ihr Können in einer schriftlichen Prüfung und vier simulierten Notfallsituationen unter Beweis stellen. Ausbildungsleiter Franz-Josef Hock: "Wir schauen, ob alle Maßnahmen schnell und richtig umgesetzt werden, und ob die Helfer mit der vorhandenen Ausstattung im Team arbeiten können".

Dass es um die Effizienz und die ordnungsgemäße Betreuung des Patienten geht, betonten auch die Prüfer Alice Hannes-Pinzl, Kilian Bielmeier, Tobias Denk, Daniel Eisenreich und Stefanie König. So musste ein verunglückter Motorradfahrer oder ein Patient mit einer Schnittwunde am Bein genauso versorgt werden wie ein älterer Mann, der unter Schmerzen im Brustbereich klagte. Wichtigster Prüfungsbestandteil war der fehlerfreie Umgang mit dem Frühdefibrillator und der Einsatz des Larynxtubus bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung.
16 der 22 Teilnehmer bestanden mit sehr guter und guter Leistung. Für die restlichen Teilnehmer beginnen weitere Schulungen zur nächsten Prüfung.

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news-202 Thu, 26 Apr 2018 13:04:00 +0200 Wasserwacht-Doppelsieg für Viechtach https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/wasserwacht-doppelsieg-fuer-viechtach.html Beim Landeswettbewerb der Rettungsschwimmer landen die erste und zweite Mannschaft auf den Plätzen 1 und 2 Viechtach. Mit zwei Herrenmannschaften haben sich heuer die Viechtacher Wasserwachtler bei den Rettungsschwimmwettbewerben für Erwachsene auf Landesebene beteiligt. Beide Teams landeten ganz vorne.
In Schwarzenfeld im Kreisverband Schwandorf fand der dreitägige Wettbewerb mit 29 Teams aus ganz Bayern statt, der aus den Wettbewerbsteilen Theorie mit Basisausbildung Notfallmedizin und Wasserwachtwissen und dem schwimmerischen Teil mit sechs verschiedenen Rettungsschwimmstaffeln bestand. Eingeteilt wurden die Mannschaften in die Klassen Junioren, Herren, Damen und Gemischt.

Die erste Mannschaft holte sich den 1. Platz mit den Rettungsschwimmern Fabian und Patrick Vogl, Michael Ebner, Felix Baumgartner, Kilian Bielmeier und als Ersatz Jonas Fuhrmann und Simon Maier.
Die zweite Mannschaft beteiligte sich mit Wolfgang Zisler, Michael Mayr, Markus Bratek, Florian Bauer und Andreas Schedlbauer exakt in der gleichen Besetzung am Wettbewerb wie vor zehn Jahren, als diese Männer den Bundessieg in Regensburg errangen. Trotz vieler Verpflichtungen und der damit verbundenen Zeitknappheit für die Vorbereitungen, schaffte es dieses Team, den zweiten Platz zu erreichen. Fünf wesentlich jüngere Mannschaften verwiesen sie auf hintere Plätze und zeigten damit eine beeindruckende konditionelle und technische Leistung.

Am Samstag mussten die Viechtacher vormittags ihr theoretisches Wissen unter Beweis stellen. 5565 von 6000 Punkten errangen sie dabei beim Lösen verschiedener realitätsnah dargestellten Aufgaben in der Basisausbildung Notfallmedizin und mit ihrem umfangreichen Wissen über die Wasserwacht allgemein.

Am Nachmittag stand für sie der schwimmerische Teil auf dem Programm und sie mussten in den verschiedenen Staffeln ihre Kondition und Technik im Wasser unter Beweis stellen. Auch hier machten sich die monatelangen Vorbereitungen im Viechtacher Hallenbad unter der Leitung von Ludwig Bielmeier bezahlt, als sie bei vier von sechs Staffeln als Schnellste das Wasser verließen.

Auch die zweite Mannschaft ließ hier noch ihre Routine und die nicht zu erwartende Kondition spielen und kam sogar bei einer Rettungsschwimmstaffel auf Platz eins, besiegten also auch ihre wesentlich jüngeren Viechtacher Kameraden von der 1. Mannschaft.
Auf der Wertungsliste standen bei der 1. Mannschaft zum Schluss 5985 von 6000 möglichen Punkten und damit konnten sie die Mitbewerber auch in diesem Wettbewerbsteil klar hinter sich lassen.

Bei der Siegerehrung am Sonntagvormittag mit Landrat Thomas Ebeling, Bürgermeister Manfred Rodde, stellvertretendem Wasserwacht-Bezirksleiter Reinhard Hösl und dem Jugendleiter der Wasserwacht Bayern Simon Wetzstein betonten die Redner die Bedeutung dieser Wettbewerbe als Basis für die Rettungsschwimmerausbildung. Die stellvertretende Leiterin der Bayerischen Wasserwachten Madita Lang überreichte mit den anderen Ehrengästen Urkunden und Pokale und wünschte den jeweils ersten in ihren Klassen – den Damen aus Schrobenhausen, der gemischten Mannschaft aus Penzing, der Juniorenmannschaft aus Wülfershausen und der Herrenmannschaft aus Viechtach – viel Erfolg beim Bundesentscheid, der heuer im September im nordrhein-westfälischen Siegen stattfindet.

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news-203 Wed, 25 Apr 2018 13:10:00 +0200 Feuerwehr und Pflegepersonal üben den Ernstfall https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/feuerwehr-und-pflegepersonal-ueben-den-ernstfall.html Großübung im BRK-Seniorenwohn- und Pflegezentrum Viechtach – Ein Zimmerbrand wurde angenommen Viechtach. Im Schnitt einmal pro Woche brennt es in einem Senioren- oder Pflegeheim in der Deutschland. Diese erschreckende Zahl nehmen Heimleiter Franz Lobmeier und seine Mitarbeiter regelmäßig zum Anlass, um für den hoffentlich nie eintretenden Ernstfall zu proben. Am Freitag trafen sich Feuerwehr, Rettungsdienst und Pflegepersonal zur gemeinsamen Übung im BRK-Seniorenwohn- und Pflegezentrum zu einer Übung.
Angenommen wurde ein Zimmerbrand im oberen Stockwerk des Pflegeheims. Mehrere Rot-Kreuz-Mitarbeiter stellten sich als "Opfer" zur Verfügung und wurden von Markus Brunner vom Jugendrotkreuz Viechtach mit Wunden und Verletzungen geschminkt. Mit einer Nebelmaschine wurde das komplette Stockwerk verraucht. Die Brandmeldeanlage des Hauses löste planmäßig Alarm aus und die diensthabenden Pflegekräfte alarmierten die Integrierte Leitstelle in Straubing und setzten einen Notruf ab. Anschließend wurden vom Personal Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet und so viele Bewohner wie möglich, ohne sich und andere dabei selbst zu gefährden, aus dem Haus gerettet. Atemschutzträger der Feuerwehren Viechtach und Blossersberg kümmerten sich dann um die Heimbewohner in den verrauchten Bereichen. Auch die Drehleiter der Viechtacher Wehr kam zum Einsatz.

Im Altbau des BRK-Zentrums haben unterdessen Sanitäter eine Verletztensammelstelle aufgebaut und die geretteten Bewohner versorgt und registriert. Nach etwa einer Stunde kam von den Einsatzleitern Christian Benz (Feuerwehr) und Stefan Bachl (BRK) das Kommando, dass alle "gerettet" seien. Bei der Abschlussbesprechung zeigten sich sowohl Kreisbrandmeister Thomas Penzkofer als auch BRK-Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger erfreut, dass die Mitarbeiter des Pflegeheimes so besonnen und professionell gearbeitet haben. Die BRK-Schnelleinsatzgruppe Betreuung servierte abschließend für alle Beteiligten eine Brotzeit.

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news-198 Thu, 19 Apr 2018 22:20:00 +0200 Beim BRK sind vergangenes Jahr fast 15000 Arbeitsstunden aufgelaufen https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/beim-brk-sind-vergangenes-jahr-fast-15000-arbeitsstunden-aufgelaufen.html Jahresversammlung der Bereitschaft – 1800 Stunden Sanitätsdienst bringen Geld in die Kasse Regen. Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der BRK-Bereitschaft Regen konnte Bereitschaftsleiter Wolfgang Stoiber im Kolpinghaus neben dem 2. Bürgermeister Josef Weiß auch den Kreisgeschäftsführer des BRK- Kreisverbandes, Günther Aulinger, sowie den stellv. Kreisbereitschaftsleiter Andreas Weichselgartner unter den zahlreichen Mitgliedern begrüßen.

Stellv. Bereitschaftsleiter Tobias Denk stellte im Jahresrückblick einige Eckpunkte der Bereitschaft heraus. Die Mitgliederzahl beträgt 256 und ist somit im Vergleich zum letzten Jahr gestiegen, was besonders auf die aktive Jugendarbeit zurückzuführen ist. Insgesamt, so Denk, haben die Mitglieder der Bereitschaft 9683 Stunden ehrenamtlich für die Gemeinschaft eingebracht. "Darauf können wir alle sehr stolz sein", betonte Denk.

Die 17 Dienstabende im letzten Jahr waren mit durchschnittlich 13 Teilnehmern gut besucht. 1800 Stunden entfielen auf Sanitätswachdienste. Dabei wurde insgesamt 260 Mal Erste Hilfe geleistet. Der Löwenanteil der Sanitätsdienststunden entfiel wieder auf das Pichelsteinerfest, das die Bereitschaft wie jedes Jahr einsatztechnisch am meisten fordert.

Die Unterstützungsgruppe Rettungsdienst, die den öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst zur Spitzenabdeckung unterstützt, rückte 2017 zu 111 Einsätzen aus und war auch 2018 bereits 34 Mal gefordert. Die Schnelleinsatzgruppe Behandlung hatte zwar nur einen Einsatz (beim Brand der Asylunterkunft in Bayerisch Eisenstein) zu verzeichnen, übte aber fleißig. Besonders fordernd und trainingsintensiv ist für die 30 Aktiven laut Denk der Umgang mit den Materialien des Einsatzfahrzeugs GW-SAN. Ein besonderes Erlebnis war für die Schnelleinsatzgruppe der Dienst bei der "Landshuter Hochzeit".

Von einer sehr guten finanziellen Lage der Bereitschaft konnte die stellv. Bereitschaftsleiterin und Kassier Katja Hock berichten. "Durch unsere vielen Sanitätsdienste konnten wir auch 2017 ein positives Kassenergebnis erzielen", so Hock.

Die Tätigkeiten der Seniorengruppe stellte Leiterin Monika Ebner im Versform dar, was sehr zur Erheiterung beitrug. Sie dichtete dabei über die Mithilfe beim Blutspenden und die Verköstigung der Gäste bei den Seniorennachmittagen des Landkreises. Nach einem fulminanten Schauspiel-Auftritt im Altenheim Regen haben auch die Seniorenheime in Drachselsried und Viechtach bei den den BRK-Senioren um Gastspiele nach.

Von den umfangreichen Aktivitäten des Jugendrotkreuzes berichtete Jugendleiterin Stefanie König. Neben dem Wettkampf mit anderen Gruppen stand vor allem der Spaß und das Miteinander im Mittelpunkt. Man beteiligte sich als Mimen bei den Übungen der Aktiven, übte aber auch viel selbst. Die Jugendlichen leisteten rund 5100 ehrenamtliche Stunden.

In seinem Grußwort stellte 2. Bürgermeister Josef Weiß den Dank der Stadt in den Mittelpunkt. Er sei froh, dass sich die Stadt auf die Ehrenamtlichen verlassen könne und diese Veranstaltungen wie den Faschingszug absichern. Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger betonte, dass fast 15000 ehrenamtliche Stunden eine großartige Leistung seien. Er sei stolz, dass die Bereitschaft in allen Altersschichten engagierte Mitglieder habe. Man wisse, dass man sich immer auf die Aktiven der Bereitschaft Regen verlassen könne.

Andreas Weichselgartner als stellv. Kreisbereitschaftsleiter dankte der Truppe für die rege Teilnahme an den Übungen und wies auf die anstehenden Herausforderungen beim drumherum und beim Pichelsteinerfest hin. Zudem ermutigte er alle Aktiven, mit der Ausbildung am Ball zu bleiben.

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news-196 Mon, 09 Apr 2018 12:19:03 +0200 Ein Sanka für schwere Aufgaben https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/ein-sanka-fuer-schwere-aufgaben.html Das Fahrzeug unterstützt Einsatzkräfte beim Transport von Menschen mit 150 bis 300 Kilogramm Regen/Deggendorf. Muskelschmalz müssen Sanitäter sowieso haben, wenn sie Patienten samt Liege in ihren Einsatzwagen wuchten. Mit Hau-Ruck wird die Liege leicht bergauf auf die Führungsschiene im Inneren des Wagens geschoben, das Gestell mit den Rollen klappt dabei darunter zusammen. Wenn der Patient jedoch 150 Kilogramm oder mehr wiegt, sind auch die starken Frauen und Männer an der Grenze ihrer Kräfte.

Weil das immer häufiger vorkommt, gibt es inzwischen Sankas, die diese schwere Aufgabe erleichtern. Zwei davon sind beim BRK-Kreisverband Deggendorf stationiert. Der erste, der 2010 in Dienst gestellt wurde und jetzt noch als Reserve bereitsteht, wird heuer durch ein Fahrzeug der neuesten Generation ersetzt. Der zweite ist seit 2014 im Einsatz. Von Deggendorf werden die Spezial-Sankas vor allem im Bereich der ILS Straubing für Einsätze angefordert, also in den Landkreisen Deggendorf, Regen, Straubing-Bogen und der Stadt Straubing.

Zuständig für die Beschaffung von Rettungswagen für ganz Bayern ist die BRK-Landesgeschäftsstelle. Dort erklärt Produktentwickler Rainer Rauschenberger aus der Abteilung Rettungsdienst: "Aktuell sind im öffentlichen Rettungsdienst in Bayern 32 Rettungswagen im Einsatz, die technisch für ein erhöhtes Patientengewicht von bis zu 300 Kilogramm ausgelegt sind." Seit 2010 werden diese vom BRK beschafft, pro Fahrzeug werden damit rund 20 Prozent Mehrkosten gegenüber einem Standard-Rettungswagen investiert. Damit reagiere man auf den steigenden Anteil schwergewichtiger Menschen in der Bevölkerung.

Tatsächlich verzeichnet man eine steigende Anzahl von Einsätzen, bei denen die Patienten schwerer als 150 kg sind, so Rauschenberger: "Lag der Anteil dieser Einsätze 2015 noch bei 0,17 Prozent unseres landesweiten Transportaufkommens, so liegt er für 2017 bereits bei 0,25 Prozent." Das macht aktuell landesweit rund 3300 Einsätze pro Jahr.

Eine Zahl, die Deggendorfs Rettungsdienstleiter Markus Mühlbauer bestätigen kann: Sein Schwerlast-Rettungswagen – so der offizielle Name – ist etwa 100 Mal im Jahr im Einsatz. Meist wird er zu planbaren Transporten, etwa zur regelmäßigen Dialyse oder zu Untersuchungen, angefordert. Seltener, etwa zehnmal im Jahr, wird er laut Mühlbauer nachalarmiert, wenn die Einsatzkräfte bei Unfällen feststellen, dass er für einen gewichtigen Verletzten gebraucht wird.

Eine wertvolle Einrichtung sei der Schwerlast-Rettungswagen der Deggendorfer Kollegen, das bestätigt auch Günther Aulinger, Geschäftsführer des BRK-Kreisverbandes Regen. "Allein diese Woche war er wohl zwei oder drei Mal bei uns im Landkreis im Einsatz", sagte er am gestrigen Freitag. Aulinger sieht die "disponiblen Fälle" nicht in der Mehrzahl – ebenso häufig werden seine Rettungsdienst-Leute bei Notfällen mit schwergewichtigen Patienten konfrontiert, sei es bei Unfällen, bei Schlaganfall oder Herzinfarkt zu Hause.

Probleme mit dem Liegendtransport besonders schwerer Menschen hatte man schon früher, da sind sich Markus Mühlbauer und Günther Aulinger einig. "Da hat man dann halt Lösungen gesucht", sagt Mühlbauer. Menschenwürdig sei das leider manchmal nicht mehr gewesen. Heute erleichtert die elektrische Power-Liege, die das Ins-Fahrzeug-Wuchten übernimmt, einen großen Teil der Aufgabe. Und auch sonst ist die Liege auf schwere Menschen ausgelegt: Sie trägt bis zu 318 Kilogramm, die herkömmliche ist bei 227 Kilo am Limit.

Die Seitenflügel, die den Patienten halten und üblicherweise starr sind, können stufenweise schräg nach außen gestellt werden und schaffen so mehr Platz zum Liegen. Der Sanka, der hinten mit Luftfedern ausgestattet ist, unterscheidet sich in seinem Inneren kaum vom normalen Rettungswagen. Allerdings verfügt er zusätzlich über Schränke, in denen Sonder-Zubehör gelagert ist: Lagerungs-Keile etwa, eine deutlich größere Umlagerungs-Hilfe und eine größere Vakuum-Matratze.

Die Einsatzkräfte müssen dafür nicht nur beim Führerschein aufstocken, erklärt Markus Mühlbauer: "Mit dem Helferführerschein darf man bis zu 4,75 Tonnen bewegen. Der Schwerlast-Rettungswagen hat ein höheres Gewicht." Auch in die Bedienung der elektrohydraulischen Liege werden die Mitarbeiter extra eingewiesen.

Der gleiche Knochenjob wie sonst auch ist übrigens der Weg des schweren Patienten bis auf die Straße. Denn erst am Fahrzeug wird den Sanitätern die Arbeit erleichtert. Darum hat Markus Mühlbauer eine Anweisung herausgegeben: Rückt der Schwerlast-Sanka aus, muss immer mindestens ein weiterer Rettungswagen mitfahren. So ist gewährleistet, dass mindestens vier Einsatzkräfte beim Tragen helfen können.

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news-197 Sun, 08 Apr 2018 12:26:00 +0200 Rotes Kreuz: Ab 1. Juli ist der Telenotarzt im Einsatz https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/rotes-kreuz-ab-1-juli-ist-der-telenotarzt-im-einsatz.html BRK-Bereitschaft Viechtach zieht Bilanz – Ohne Ehrenamtliche gäbe es viele Leistungen nicht – Neue Notfallrucksäcke in den Einsatzwagen Viechtach. Jeder sechste Notfallpatient in und um Viechtach könnte nicht in der vom Gesetzgeber geforderten Hilfsfrist gerettet werden, gäbe es nicht die Ehrenamtlichen der BRK-Bereitschaft. Diese und viele weitere interessante Zahlen und Tatsachen bekamen die Mitglieder sowie Ehrengäste der Jahreshauptversammlung in der "oiden Wirtsstubn" in Tresdorf zu hören.
Bereitschaftsleiter Bernhard Hacker konnte dazu den stellvertretenden Kreisgeschäftsführer Alfred Aulinger, Kreisbereitschaftsleiterin Bianca Schiller sowie Stadtrat Gust Wanninger als Vertreter der Stadt Viechtach willkommen heißen. Ganz besonders freute sich der Bereitschaftsleiter, dass nicht nur zahlreiche aktive Mitglieder, sondern mit Dr. Erich Festner, Hannelore Popp und Adolf Schwürzinger auch langjährige Stützen der Viechtacher Rot-Kreuz-Arbeit zur Versammlung gekommen waren.
Seinen umfassenden Jahresbericht eröffnete Hacker mit einem Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Rot-Kreuzler; stellvertretend nannte er den langjährigen Chefarzt Dr. Anton Auer.
In seiner Rückschau ging er anschließend auf die zahlreichen Veranstaltungen und Dienste der BRK-Bereitschaft im Berichtszeitzraum ein. Die Gruppe ist dabei nicht nur im Sanitäts- und Rettungsdienst sowie in der Erste-Hilfe-Ausbildung aktiv, sondern kümmert sich auch um die Betreuung von Einsatzkräften bei Großschadensfällen. Ein großes Betätigungsfeld bietet auch der soziale Sektor, zum Beispiel in der Seniorenbetreuung oder bei Blutspendeterminen. Von insgesamt mehr als 6000 Einsatzstunden wusste Hacker zu berichten.
Aufgeschlüsselt wurden diese Stunden anschließend von den einzelnen Fachdienstleitern. Mario Gruber informierte dabei über den großen Bereich des Rettungsdienstes. An Wochenenden und Feiertagen unterstützen die ehrenamtlichen Sanitäter die hauptamtlichen Mitarbeiter an den Rettungswachen in Viechtach und Bodenmais. Auch die "Unterstützungsgruppe Rettungsdienst", die bei größeren Unfällen oder gleichzeitig anfallenden Notfällen von der Leitstelle alarmiert wird, wird ausschließlich ehrenamtlich besetzt. Besonders Alfons und Andreas Hauner sowie Martin Pangerl und Michael Steinbauer engagieren sich auf diesem Sektor; sie alleine haben im Vorjahr 171 Notfalleinsätze mit dem Rettungswagen durchgeführt. Für den gesamten Rettungsdienst wurden mehr als 4500 Stunden geleistet.
Eine weitere Aufgabe ist der Helfer-vor-Ort-Dienst im Zellertal. HvO-Chef Franz Fischer berichtete von 178 Einsätzen, bei denen 181 Notfallpatienten versorgt wurden. Fischer lobte in diesem Zusammenhang die Einrichtung einer Rettungswache in Bodenmais, wodurch sich die Versorgung der Bevölkerung im Zellertal wesentlich verbessert habe.
Thomas Goham ist als Leiter der "Schnelleinsatzgruppe Betreuung und Verpflegung" für den Katastrophenschutz beim Roten Kreuz zuständig. Seine Einheit kümmert sich bei größeren Schadenslagen um die Betreuung von Unfallbeteiligten oder die Versorgung von Einsatzkräften.
In der Sozialarbeit engagieren sich Silvia Lobmeier und ihre Helferinnen vom Begegnungsnachmittag. Im vierzehntägigen Rhythmus organisieren sie Seniorennachmittage, bei denen Gesellschaftsspiele und gemeinsames Kaffeetrinken und Ratschen auf dem Programm stehen. Zwischen 20 und 25 Besucher nutzen dieses Angebot regelmäßig.
Auch beim Seniorennachmittag auf dem Viechtacher Volksfest wirkte das Helferteam mit. Kassenwartin Karin Fuchs wusste zu berichten, dass wieder zahlreiche Ausrüstungsgegenstände für die verschiedenen Dienstleistungen angeschafft wurden. Das Material für die Sanitätsdienste musste ergänzt und Einsatzkleidung angeschafft werden; trotzdem weise die Kasse im Jahr 2017 eine positive Entwicklung auf. Die Versammlung erteilte Entlastung.
In ihren Grußworten unterstrichen sowohl Kreisbereitschaftsleiterin Bianca Schiller als auch Gust Wanninger als Vertreter der Stadt die Wichtigkeit und das Engagement der Viechtacher Rot Kreuzler. Die vielfältigen Dienste seien für die Bevölkerung in und um Viechtach unverzichtbar.
Der stellvertretende Kreisgeschäftsführer Alfred Aulinger überbrachte nicht nur die Grüße der Kreisvorstandschaft, sondern gab auch einen Ausblick in die Zukunft. Unter anderem werden in den kommenden Wochen alle Rettungswagen mit neuen Notfallrucksäcken ausgestattet. So kann das Personal die Notfallausrüstung noch schneller und kompakter zum Patienten bringen.
Auch der "Telenotarzt" steht nun kurz vor der Einführung. Ab 1. Juli unterstützt ein Notarzt, der in der Integrierten Leitstelle (ILS) in Straubing seinen Sitz hat, die Notfallsanitäter vor Ort. Der Arzt kann mit dem Personal auf dem Rettungswagen jederzeit kommunizieren und dieses bei der Therapie unterstützen.
Abschließend dankte Bereitschaftsleiter Bernhard Hacker allen Mitgliedern für deren geleistete Arbeit. Diese fände oft abseits der öffentlichen Wahrnehmung statt, sei aber unverzichtbar für die Gesellschaft.

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news-195 Mon, 26 Mar 2018 11:43:00 +0200 Bereitschaftsbilanz erstaunt die Ehrengäste https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/bereitschaftsbilanz-erstaunt-die-ehrengaeste.html BRK-Ehrenamtliche haben letztes Jahr über 5700 Stunden geleistet – Jahreshauptversammlung Zwiesel. Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der BRK-Bereitschaft Zwiesel standen die Ehrung langjähriger Mitglieder und ein Rückblick auf die Ereignisse des abgelaufenen Jahres, in dem die Ehrenamtlichen nicht weniger als 5728 Stunden geleistet haben.

Im Ausbildungsraum der Rettungswache Zwiesel begrüßte Bereitschaftsleiter Michael Karl die Anwesenden und berichtete von den vielseitigen Tätigkeiten im vergangenen Jahr. Vor allem von der hohen Zahl der ehrenamtlich geleisteten Stunden zeigten sich auch die Ehrengäste beeindruckt. Der Bereitschaftsleiter vermeldete eine im Vergleich zu den Vorjahren stabile Mitgliederzahl von 113.

1682 ehrenamtliche Stunden verzeichnete Karl im Jahr 2017 alleine in der Bereitschaft. Dazu zählen unter anderem Sanitätsdienste, Blutspende-Termine, Aus- und Fortbildungen. Besonderen Stellenwert haben stets die Sanitätsdienste. Im vergangenen Jahr waren die Antenne Bayern-Party sowie die beiden Biathlon-Cups im Sommer und im Winter besonders herausfordernde Veranstaltungen. Derart große Events wären alleine nicht zu bewältigen, betonte der Bereitschaftsleiter und bedankte sich in diesem Zuge auch bei den unterstützenden Organisationen, wie der Wasserwacht Zwiesel und den Bereitschaften Bodenmais und Raindorf. Allein mit 300 Stunden schlug wieder das Grenzlandfest zu Buche, wie Michael Karl anmerkte.

Großen Wert lege man auf die Aus- und Fortbildung der Bereitschaftsmitglieder. "Erfreulicherweise gibt es innerhalb der eigenen Reihen sechs Ausbilder, die für die Vermittlung neuer Erkenntnisse und ausreichend Praxis sorgen", so der Bereitschaftsleiter.

Zusätzlich wurde in gemeinsamen Übungen mit anderen Organisationen sehr realitätsnah trainiert, etwa bei der Waldbrandübung in Oberzwieselau oder der Nachstellung eines Verkehrsunfalls mit mehreren Verletzten. Damit die Bereitschaft auch in Zukunft regulär den Mannschaftstransportwagen besetzen kann, hat sich ein Mitglied der Truppführer-Ausbildung unterzogen. Zwei Kameradinnen schlossen sich laut Karl bei der Gründung einer Psycho-Sozialen-Notfallversorgungs-Einheit (PSNV) an.

Neben den Sanitätsdiensten stellen die Wochenenddienste im Rettungsdienst sowie die Unterstützungsgruppe Rettungsdienst (UGRD) einen großen Faktor bei den Einsatzstunden dar. "27 Kameradinnen und Kameraden leisteten insgesamt 4046 Stunden im Jahr 2017 Dienst an den Wochenenden", informierte der Bereitschaftsleiter. Die UGRD, die alarmiert wird, wenn es ein höheres Einsatzaufkommen gibt, rückte insgesamt 52 Mal aus. Elf Aktive, darunter eine Frau, stellen sich dafür Tag und Nacht zur Verfügung.

Die Damen der Frauenbereitschaft unter der Leitung von Anne Schwarz konnten erneut ein positives Resümee ziehen. Die vier Blutspendetermine sowie die über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Seniorenweihnachtsfeier waren erneut ein voller Erfolg.

Zum Abschluss seines Berichts wies der Bereitschaftsleiter noch auf Termine im laufenden Jahr hin. So findet am 3. Juni das Sommerfest an der Rettungswache Zwiesel statt. Auch hofft Karl auf tatkräftige Unterstützung bei den verschiedenen Sanitätsdiensten, wie er betonte; er erinnerte auch an die noch mögliche Anmeldung zum Vereinsausflug nach Schladming im September.

Kassenwartin Nicole König trug dann den Kassenbericht vor, die Kassenprüfer Benedikt Hornaschewitz und Franz Strunz jun. bescheinigten ihr einwandfreie Arbeit.

Die Ehrengäste, darunter Bürgermeister Franz Xaver Steininger, Stadtrat Josef Pfeffer, BRK-Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger, Kreisbereitschaftsleiterin Bianca Schiller, Kreisbereitschaftsarzt Dr. Klaus Hofmann sowie die Vertreter der Feuerwehr Zwiesel, Heinz Berndl, und der Wasserwacht Zwiesel, Michael Urmann, zeigten sich beeindruckt von den Einsatzzahlen der Bereitschaft.

"Die Zusammenarbeit zwischen der Bereitschaft, den hauptamtlichen Kollegen und auch anderen Organisationen funktioniert hier so gut, wie es nur selten zu sehen ist", schwärmte Aulinger. Angesichts der Zahlen müsse man feststellen: "Wenn das von hauptamtlichen Kollegen geleistet werden müsste, hätten diese keinen einzigen freien Tag mehr." Dr. Klaus Hofmann betonte, die Nachwuchsförderung werde immer wichtiger. Die Bereitschaft sei mit ihren vielfältigen Ausbildungen aber auf einem guten Weg.

Im Anschluss bedankte sich Michael Karl bei langjährigen Mitgliedern für ihren aktiven Einsatz in der Rotkreuzarbeit. Für 50 Dienstjahre geehrt wurde Walter Achatz, für 45 Jahre Michael Schreder, für 40 Jahre Martin Ibrom, für 35 Jahre Anne Schwarz, für 25 Jahre Martin Müller, Petra Schötz und Rosmarie Schettl und für fünf Jahre Andreas Haiplik.

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news-194 Sat, 24 Mar 2018 11:38:00 +0100 Gemeinsam statt einsam im Alter https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/gemeinsam-statt-einsam-im-alter.html Die ersten Bewohner der ambulant betreuten Senioren-Wohngemeinschaft richten sich ihr neues Zuhause ein Viechtach. Wo will ich leben, wenn ich alt bin und womöglich Pflege und Betreuung brauche? Diese Frage stellen sich viele Menschen in Zeiten einer immer älter werdenden Gesellschaft. Mit der "ambulant betreuten Wohngemeinschaft" ist in Viechtach eine neue Form des Wohnens für Senioren geschaffen worden. Zum 1. April ziehen die ersten beiden Bewohnerinnen in die neue Senioren-WG ein, die in einem zweigeschossigen Gebäude auf einem Grundstück an der Straße "Zur Wacht" zu finden ist.

Die Wohngemeinschaft soll langsam wachsen bis zur maximalen Größe von zwölf Bewohnern, die hier zusammen wohnen und leben können. Jeder Einzelne hat für sich als privaten Rückzugsort ein rund 22 Quadratmeter großes Einzelzimmer mit Nasszelle und eigener Terrasse. Um im Ernstfall Hilfe holen zu können, gibt es eine zentrale Rufanlage.

Zusammen nutzen werden die Bewohner die Gemeinschaftsräume – die große offene Wohnküche, den Hauswirtschaftsraum mit Waschmaschine und Trockner, die große Terrasse und das Wohnzimmer. Hier können sie zusammen fern sehen oder "Mensch, ärgere dich nicht spielen", gemeinsam kochen oder einfach nur ratschen. Wer einmal nicht in seinen eigenen vier Wänden duschen will, kann sich im WG-Bad in die Badewanne legen.

Das Besondere an der WG ist, dass die pflegebedürftigen, möglicherweise auch an Demenz erkrankten Senioren in einer familiären Atmosphäre leben und selbst bestimmen können, wer für sie sorgt und sie betreut. Sie zahlen ein monatliches Hauswirtschaftsgeld und bestimmen über das – von ihnen selbst oder ihren Angehörigen gewählte – Heimgremium, was an Lebensmitteln oder Ausstattung für die Gemeinschaftsräume gekauft wird. Für Hilfsmaßnahmen, Medikamentengabe, Unterstützung beim Waschen, Verbände wechseln oder beim Insulin spritzen buchen sich die Bewohner einen ambulanten Pflegedienst – wie bei der häuslichen Pflege. Aktuell sind entsprechende Verträge mit dem BRK abgeschlossen."Die Kräfte sind aber Gäste in der WG, sie sind nicht Teil der Wohngemeinschaft und auch nicht diejenigen, die sagen, was wie gemacht wird", betont Karin Fuchs, die Leiterin des ambulanten Pflegedienstes des BRK. Das sei der Unterschied zur stationären Pflege in Heimen, bei der der Träger festlegt, wer die Aufgaben der Pflege und Hauswirtschaft übernimmt und es eine feste auf die Arbeit der Angestellten abgestimmte Struktur gibt. "Ziel der ambulant betreuten Senioren-WG ist es, dass die Bewohner so selbstständig wie möglich wohnen und leben können", betont sie. Deshalb können die künftigen Bewohner auch selbst entscheiden, wann sie aufstehen, duschen und frühstücken wollen. Um sich herum haben die Senioren dann nicht nur ihre Mitbewohner, sondern rund um die Uhr auch vom ambulanten Pflegedienst engagierte Präsenzkräfte. Derzeit gehören vier Frauen und Männer dem Team an, das Elisabeth Meier leitet. Geplant ist, die Zahl der Mitarbeiter im Laufe der Zeit auf 14 zu erhöhen.

Das Gelände, auf dem die WG entstanden ist, war einst als Standort für einen Neubau des Feuerwehrgerätehauses der FFW Viechtach im Gespräch. Nun haben die Brüder Martin und Johannes Weber aus Allersdorf, die Geschäftsführer der Weber Grundstücks GmbH sind, darauf einen zwei geschossigen Neubau errichtet. Der ambulant betreuten Senioren-WG gehört das gesamte Erdgeschoss. Das Obergeschoss ist dem betreuten Wohnen vorbehalten. Diese neun Wohnungen sind für noch fittere Menschen gedacht. Sie haben zwischen 50 und 65 Quadratmeter, haben jeweils einen Balkon mit Ausblick auf die Stadt Viechtach und bieten den Bewohnern den Komfort, barrierefrei zu wohnen und eigenständig zu leben – mit BRK-Hausnotruf und der Möglichkeit, ambulante Pflege hinzu buchen zu können. Für Gemeinschaftsveranstaltungen gibt es auch im zweiten Stock einen Gemeinschaftsraum, der beispielsweise für Geburtstagsfeiern gebucht werden kann. Alle Wohnungen sind inzwischen verkauft und werden – wenn keine Eigennutzung geplant ist – vermietet. Die ersten Mieter sind bereits Anfang des Jahres eingezogen.

INFO

Wer sich über die ambulant betreute Senioren-Wohngemeinschaft informieren will, kann sich an Karin Fuchs, 09942/941428 wenden. Besichtigungen und auch ein Probewohnen – nach Abschluss eines Mietvertrags mit der Weber Grundstücks GmbH mit einer Mindestdauer von drei Monaten – sind möglich.

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news-193 Tue, 20 Mar 2018 13:06:46 +0100 Blutspenden als Dankeschön https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/blutspenden-als-dankeschoen.html Die Helfer vor Ort und die Freiwillige Feuerwehr Bodenmais bedankten sich auf besondere Weise für die zahlreichen Geldspenden. Bodenmais „Mit einer Blutspende Leben retten“, so der gemeinsame Tenor der beiden Führungskräfte Göstl Christoph und Müller Thomas, so möchten wir uns für die Geldspenden bedanken, welche in den vergangenen Wochen im Rahmen der cold-water- Challenge eingegangen sind. Gemeinsam mit Bürgermeister Joachim Haller, der sie bei ihrer Idee natürlich sofort unterstützte, wurde zum Blutspenden aufgerufen. Die Feuerwehr Bodenmais hat einen Spendenaufruf per Video ins Netz gestellt. Bürgermeister Joachim Haller war so angetan von der guten Idee, dass er spontan ein Lied im Internet veröffentlichte, um Spender für den Bodenmaiser Blutspendetermin zu gewinnen.

Und siehe da, der Aufruf zeigte Wirkung. 125 Personen sind im Vital-Zentrum zum Blutspenden erschienen. Davon waren 34 Erstspender, was natürlich besonders erfreulich ist und auch zeigt, dass die Aktion ein großer Erfolg war.

Aktuell bleiben viele Spenderliegen vielerorts leer, die Grippe kursiert schon längerer Zeit in Bayern. Aber auch die bevorstehenden Osterferien können zu Engpässen bei der Versorgung mit Blutkonserven führen. BRK-Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger hat es sich nicht nehmen lassen um persönlich vor Ort sich für diese außergewöhnliche Aktion zu bedanken.

„Jeden Tag werden in Bayern etwa 2000 Blutkonserven gebraucht, die wir nur dank vieler treuer Blutspender auf unseren Terminen sammeln“, so der BRK-Kreisgeschäftsführer.

Das Blutspendeteam aus Regensburg wurde von den freiwilligen Helferinnen und Helfern der Bereitschaft Bodenmais unterstützt. Sie übernahmen die Spenderregistrierung und sorgten dafür, dass sich die Spender nach dem Aderlass bei einer Brotzeit stärken konnten. 

 

EHRUNGEN

Für 3maliges Blutspenden:

Geiß Christina, Probst Sabrina, beide Bodenmais

Kasperbauer Ramona, Teisnach; Wagner Valentyna, Englram Max, Langdorf

Geiger Lisa-Maria, Drachslsried

 

Für 10maliges Blutspenden:

Urban Silke, Bodenmais

 

Für 50maliges Blutspenden:

Karl Brunner, Bodenmais

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news-192 Tue, 20 Mar 2018 13:05:01 +0100 Wasserwacht setzt verstärkt auf die Jugend https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/wasserwacht-setzt-verstaerkt-auf-die-jugend.html Neues Angebot für Kinder und Jugendliche – Daniela Eidenschink ist neue Kassenwartin Zwiesel. Mit einer monatlichen Kinder- und Jugendübung wollen die Verantwortlichen der Wasserwacht die Nachwuchsarbeit verstärken, und in der Breitenausbildung wird das Schwimmkursangebot ausgeweitet. Das wurde bei der Mitgliederversammlung der BRK-Wasserwacht-Ortsgruppe im Rotkreuzhaus betont.

Vorsitzender Michael Urmann hieß neben knapp 30 aktiven Mitgliedern auch 2. Bürgermeisterin Elisabeth Pfeffer, BRK-Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger, stellvertretenden Kreiswasserwacht-Chef Patrick Vogl sowie BRK-Bereitschaftsleiter Michael Karl willkommen, zudem Ehrenvorsitzenden Horst Hawlik. Nach dem Totengedenken folgten die Berichte der Fachbereichsleiter.

Besonders Positives konnte Jugendleiter Sebastian Fischer berichten. Der Mitgliederstand der Jugendlichen ist demnach seit Jahren konstant, zurzeit zählt die Wasserwacht 61 Kinder (unter 16 Jahre) und 57 Jugendliche (über 16 Jahre); sie machen damit 40 Prozent der gesamten Mitglieder der Ortsgruppe aus. Trainiert wird in zwei Gruppen im ZEB, jeden Dienstag von 17 bis 19 Uhr. Unterstützung erfährt Fischer von Franz Breu, Daniel Mathe, Anna und Theresa Ertl, Tamara Achatz sowie Manuela Topolski.

Das Team habe sich zur Aufgabe gemacht, die Jugendarbeit noch mehr zu intensivieren. So gibt es seit kurzem ein neues Angebot für die Jugendlichen. Immer am ersten Freitag im Monat findet im BRK-Zentrum eine Jugendübung statt, bei der die Jugendlichen an die Aufgaben der Wasserwacht in Theorie und Praxis herangeführt werden und bei der der Umgang mit den Rettungsmitteln und -geräten geübt wird. Dieses Angebot wird von den Jugendlichen mit Begeisterung angenommen und soll folglich noch ausgeweitet werden.

Ein weiteres Anliegen der Jugendleitung ist die Verbreitung der Schwimmkenntnisse. So werden neuerdings wieder verstärkt Schwimmkurse für Kinder angeboten. Eine Anmeldung ist über die Homepage der Wasserwacht jederzeit möglich.

Fischer berichtete auch von den Unternehmungen im abgelaufenen Berichtsjahr. Besonders hob er das Ausbildungswochenende in Mittenwald hervor, wo die Jugendlichen den Umgang mit dem Schlauchboot im Wildwasser kennen lernten. Guten Zuspruch erfährt die jährliche Schlauchbootfahrt auf dem Großen Regen von Gumpenried nach Gstad, die im Rahmen der Ferienprogramme der Stadt Zwiesel und der Gemeinde Lindberg durchgeführt werden. Ein besonderes Highlight ist die alljährliche Badefahrt, die die Jugendlichen ins Palm Beach in Stein bei Nürnberg führte. Auch im laufenden Jahr werden wieder viele Aktivitäten angeboten, zur Information der Jugendlichen nutze man verstärkt die Facebook-Gruppe und das Internet.

Technischer Leiter Markus Kollmaier berichtete von den Einsätzen. Erster Einsatz im abgelaufenen Jahr war die Suche einer Tatwaffe im E-Werkkanal, die mit der Wasserwacht Frauenau im Zuge einer Amtshilfe für die Staatsanwaltschaft erfolgreich durchgeführt wurde. Die Waffe wurde von den Rettungs- und Bergungstauchern geborgen und den Ermittlungsbehörden übergeben. Im Juli wurden die Einsatzkräfte mit den Regener Kameraden zu einer Leichenbergung in den Kurpark nach Regen gerufen.

Kollmaier berichtete auch von der nur wenige Minuten dauernden Einsatzleiterbesprechung in Viechtach. Kaum war die Besprechung eröffnet, wurde die gesamte Kreiswasserwacht zu einer Vermisstensuche in Regen gerufen. Der Auftrag der Zwieseler Schnelleinsatzgruppe dabei war es, die Wasserfläche und die Uferbereiche des Regen vom Wasserkraftwerk im Kurpark bis zum Wehr bei Holz Schiller abzusuchen. Zum Einsatz kam das Raftboot, mit dem auch die seichten Stellen abgefahren werden konnten. Als äußerst hilfreich bei dem nächtlichen Einsatz erwiesen sich die neuen Halogenstrahler an den Helmen. Die vermisste Person konnte lebend gefunden werden.

Unterstützt wurde der Fischereiverein Klautzenbach beim Fischerstechen. Ferner erwähnte der Technische Leiter die Unterstützung der Stadt beim Aufsichtsdienst im ZEB und der BRK-Bereitschaft beim Sanitätsdienst am Grenzlandfest.

Breiten Raum nahmen auch die diversen Fortbildungsmaßnahmen ein. Im Berichtszeitraum wurden 134 Einsatzstunden und 713 Stunden Aufsichtsdienst im ZEB geleistet. Viele Stunden investierte man in die Aus- und Fortbildung sowie das Training, so dass insgesamt über 3000 Stunden erbracht wurden.

Einstimmig zur neuen Kassenwartin gewählt wurde Daniela Eidenschink. Sie tritt die Nachfolge von Herbert Göstl an, der das Amt aus zeitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann. Eidenschink trug auch schon den Kassenbericht vor und konnte von einer soliden Finanzsituation berichten. Die Prüfer Karl-Heinz Hoffmann und Horst Hawlik bescheinigten eine tadellose Kassenführung.

Vorsitzender Michael Urmann konnte von einem konstanten Mitgliederstand um die 300 berichten. Seinen Bericht untermalte der Vorsitzende mit einem Bilderrückblick auf die besonderen Unternehmungen. Er erinnerte insbesondere an den Tag der offenen Tür im ZEB, die Schlauchbootfahrt für die Kinder des Heimatvereins auf dem Regen, die Motorbootfahrt für die Bewohner der Dr.-Loew‘schen Einrichtungen auf der Donau und den Vereinsausflug zu den NaturparkWelten in Bayerisch Eisenstein.

Sehr erfreut zeigte sich der Vorsitzende darüber, dass man in Zwiesel ein Ganzjahresbad zur Verfügung habe, das nicht von Schließung bedroht sei. Er bedankte sich in diesem Zusammenhang bei den Verantwortlichen der Stadt und hob die Win-win-Situation hervor: "Die Stadt stellt uns das Hallenbad zu akzeptablen Bedingungen zur Verfügung und im Gegenzug unterstützen wir das Bad bei der Aufsicht."

2. Bürgermeisterin Elisabeth Pfeffer griff in ihrem Grußwort diesen Punkt auf. Durch den Aufsichtsdienst im ZEB werde der Betrieb des Bades und das festangestellte Aufsichtspersonal unterstützt, lobte Pfeffer und würdigte insgesamt die ehrenamtliche Tätigkeit der Wasserwachtler.

Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger sprach von einer tollen Bilanz. Er ging auch kurz auf die Raumprobleme der Wasserwacht ein und versicherte, dass diese mit der geplanten Baumaßnahme in Zwiesel gelöst würden. "Ich bin froh, dass wir auf gegenseitiger Vertrauensbasis hervorragend zusammenarbeiten", so BRK-Bereitschaftsleiter Michael Karl. Er hob besonders den gemeinsamen Sanitätsdienst bei Grenzland- und Antenne-Bayern-Fest hervor.

Auch Patrick Vogl, stellvertretender Vorsitzender der Kreiswasserwacht Regen, lobte die gute Zusammenarbeit mit den Zwieseler Kameraden und nahm gemeinsam mit Michael Urmann, Elisabeth Pfeffer und Günther Aulinger die Auszeichnungen für mehrjährige aktive Mitarbeit vor. Für fünf Jahre geehrt wurden: Niklas Baumann, Valentin Baierl, Tamara Achatz, Adam Pelcarsky, Theresa und Anna Ertl, Karin Bierl und Sebastian Beermann. 15 Jahre dabei ist Daniel Mathe und 25 Jahre Iris Beermann, Doris Hofmann und Wolfgang Schreder. Technischer Leiter Markus Kollmaier erhielt die Auszeichnungsspange für 35 Jahre und Herbert und Helene Haiplik sind 40 Jahre bei der Wasserwacht.

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news-191 Fri, 16 Mar 2018 11:01:30 +0100 "Dienst am Menschen, Liebe zum Menschen" https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/dienst-am-menschen-liebe-zum-menschen.html Eindrucksvolle Leistungsbilanz bei der Jahreshauptversammlung der BRK-Bereitschaft Raindorf - Christian Aulinger als Bereitschaftsleiter bewährt Untermitterdorf. Auf ein arbeitsreiches erstes Jahr als Bereitschaftsleiter der BRK-Ortsgruppe Raindorf kann Christian Aulinger zurückblicken.

Er begrüßt unter den  31 Anwesenden besonders den stellvertretenden Bürgermeister Dr. Ronny Raith, den stellvertretenden Kreisgeschäftsführer Alfred Aulinger, den Chefarzt des Kreisverbandes Dr. Klaus Hofmann, Bereitschaftsarzt Georg Potzner, Kreisbereitschaftsleiterin Bianca Schiller und den ehemaligen Bereitschaftsleiter Markus Hannes. Anschließend legt man für das verstorbene Gründungsmitglied Lothar Pfeffer sowie den ehemaligen Chefarzt Dr. Anton Auer eine Gedenkminute ein.        

Die Mitgliederanzahl der Bereitschaft ist mit 128 erfreulich stabil geblieben, davon sind im vergangenen Jahr mit Boehnke Ursula,  Erntner Patricia, Lorenz Anna,  Naujoks Stefanie, Schmitt Daniel und Zeilinger Jeniffer allein 6 Neuzugänge zu verzeichnen.

Ausbildung wird in der Bereitschaft nach wie vor großgeschrieben: Mit Stefanie Naujoks, Stefan Aulinger und Thomas Möltner gibt es in den Reihen der Ortsgruppe nun drei neue Rettungsdiensthelfer, die den Hintergrund- und Sanitästdienst bereits tatkräftig unterstützen. Weitere größere Ausbildungen waren die Digitalfunk- und REBEL-Schulungen, die für Einsatzkräfte verpflichtend vorgeschrieben sind.

Aktuell läuft für die Mitglieder, welche keinen Funkmeldeempfänger besitzen, die Umstellung der Alarmierung auf das System „APager pro“, mit Hilfe dessen die erforderlichen Einsatzdaten innerhalb kürzester Zeit auf dem Handy einzusehen sind.

Beim in Untermitterdorf stationierten Rettungswagen konnte mit einer Umstellung auf ein Luftfahrwerk für Patienten noch einmal ein deutlich höherer Fahrkomfort erzielt werden. Bei Stefan Aulinger, Thomas Möltner, Reinhard Wiederer und Markus Zeilinger bedankt sich der Bereitschaftsleiter für die zeitintensive, aber äußerst gewissenhafte Pflege und Wartung der Einsatzfahrzeuge. Sie sind auch zuständig für weiteres Equipment wie die neuen Einsatzrucksäcke, welche die bisher verwendeten unhandlichen und deutlich schwereren Koffer ablösen.

Insgesamt sind in den verschiedenen Einsatzbereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Aus- und Fortbildung, Mittelbeschaffung, EH-Kurse, Blutspendedienst, Sozialer Dienst sowie den übrigen Sparten knapp 4700 Stunden Arbeit bei Aulinger verzeichnet worden. Besonders hebt er dabei die Arbeit des Blutspendedienstes hervor, einem Bereich, der schon seit Jahren reibungslos funktioniert und von den Damen der Bereitschaft ohne Zutun der Bereitschaftsleitung organisiert wird. Otto Habereder leistet seit Jahren im Hintergrund hervorragende Arbeit, indem er beispielsweise bei den Weinfesten für den Aufbau der technischen Ausstattung verantwortlich ist. Weiterer Dank gilt der Gemeinde Kirchberg ebenso wie dem BRK-Kreisverband und der Kreisbereitschaft, welche stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Ortsgruppe haben und diese in ihrem Wirken tatkräftig unterstützen.

Aulinger baut auf sein junges Team und setzt dieses auch verstärkt bei überörtlichen Sanitätsdiensten wie etwa der Apres-Ski-Party am Arber ein.

Die in Untermitterdorf stationierte Unterstützungsgruppe Rettungsdienst wurde im vergangenen Jahr ganze 194 Mal alarmiert. Dabei war nicht nur der Rettungswagen gefordert, auch der Notfallkrankentransportwagen (NKTW), eigentlich vorgehalten für größere Katastrophenfälle,  kam bei mehreren Einsätzen, wie zum Beispiel einem Verkehrsunfall in Kirchberg zum Einsatz.

Im gemeinschaftlichen Bereich ein besonders Highlight war die Besichtigung des Rettungshubschraubers Christoph 15 in Straubing.

Kassier Christian Aulinger verliest die Einnahmen und Ausgaben des Vereinsjahres 2017 und erläutert die Kassenstände auf den einzelnen Konten. Dazu bescheinigen die Kassenprüfer Stefan Aulinger und Markus Hannes Gigl eine einwandfreie Arbeit und erteilen ihm folglich die erforderliche Entlastung.  Per Antrag von Michael Aulinger wird auch die Vorstandschaft von den anwesenden Vereinsmitgliedern durch Handzeichen einstimmig entlastet.

Nachdem die erforderlichen Versicherungskosten in den vergangen Jahren rasant auf aktuell knapp 14 Euro pro Person angestiegen sind, stimmen die Anwesenden ausnahmslos einer Erhöhung der jährlichen Mitgliedsbeiträge auf 15 Euro zu. Der Kassier wird diese in Kürze von den Konten einziehen.

Dr. Hofmann begrüßt die Anwesenden auch im Namen der Kreisvorstandschaft. Er dankt dem Team, welches unter dem Motto „Dienst am Menschen, Liebe zum Menschen“ hervorragende und zeitraubende Arbeit leiste. Besonders erfreut zeigt er sich über die vergleichsweise hohe Zahl an jüngeren Neumitgliedern. Zudem berichtet er kritisch von Neuerungen bei der kassenärztlichen Notversorgung, die gerade den Hausärzten auf dem Land die Arbeit zusätzlich erschweren.

Stellvertretender Kreisgeschäftsführer Alfred Aulinger zeigt sich beeindruckt vom enormen Engagement, das so eine vergleichsweise kleine Truppe leistet. „Das Wir steht hier deutlich vor dem Ich“, lobt Aulinger. Bayerweit einmalig sei wohl, dass trotz der geringen Helferzahl bei nahezu jedem Einsatz der Rettungswagen in Untermitterdorf regelkonform nach dem Bayerischen Rettungsdienstgesetz besetzt werden könne. Seit Jahresbeginn habe man bereits wieder 40 Einsätze absolviert. In 80% der Fälle standen die Helfer dabei in weniger als zwei Minuten parat, auch dies eine wohl einmalige Zahl, wenn man bedenkt, dass dies ausschließlich ehrenamtlich in der Freizeit passiert.

Kreisbereitschaftsleiterin Bianca Schiller dankt Christian Aulinger im Namen ihres Teams dafür, dass er es sich trotz seiner Doppelbelastung aus Studium und Beruf nicht nehmen lässt, tatkräftig selbst mit anzufassen. Er habe das Amt von seinem Vorgänger Markus Hannes mit Bravour übernommen und leiste dabei hervorragende Arbeit.

Stellvertretender Bürgermeister Dr. Ronny Raith zeigt sie sich ebenso wie seine Vorredner begeistert von der wachsenden Zahl an neuen und vor allem jungen Mitgliedern. Bei überörtlichen Terminen habe er auch in seiner Tätigkeit bei der Feuerwehr stets nur Gutes über die Bereitschaft Raindorf gehört, die sich durch ihre Einsatzbereitschaft an sieben Tagen in der Woche, 24 Stunden am Tag, einen sehr guten Ruf erarbeitet habe. Mit Bedenken sieht er die zunehmende Gewalttätigkeit gegenüber Helfern im Einsatz, gegenüber der er die Politik in die Pflicht nimmt. Abschließend wünscht er den Helfern „möglichst wenige, aber gute Einsätze“.

 

Auszeichnungen und Ehrungen

 

5 Jahre:            Mareile Ganz, Wolfgang Breins

15 Jahre:          Stefan Zeilinger          

25 Jahre:          Johanna Holler, Josef Resch, Jutta Schrönghammer, Erwin Trauner, Alois Wildfeuer        

35 Jahre:          Alfred Aulinger, Günther Aulinger, Karl-Heinz Holler        

40 Jahre:          Wilhelm Kraft

45 Jahre:          Otto Habereder            

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news-190 Fri, 02 Mar 2018 12:18:17 +0100 Helfer kommen allradgetrieben https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/helfer-kommen-allradgetrieben.html Spender finanzieren den HvO Bodenmais neues Einsatzfahrzeug Bodenmais. Voller Freude sind die Mitglieder der Helfer vor Ort, die seit Mitte Februar einen Skoda Octavia als neues Einsatzfahrzeug in den Dienst nehmen konnten. Das ehemalige Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) konnte aufgrund der vielen Spenden aus der Bevölkerung angeschafft werden, es löst den bisherigen Renault Twingo ab. Zuletzt waren immer mehr gravierende Mängel an dem bisherigen Fahrzeug zum Vorschein gekommen, so dass die Sicherheit der Helfer nicht mehr gewährleistet werden konnte. Des Weiteren konnte bei winterlichen Straßenverhältnissen oftmals der Einsatzort nur sehr schwierig oder gar nicht erreicht werden.

Durch das neue Fahrzeug mit Automatik und Allradgetriebe, das zu 100 Prozent aus Spenden finanziert wurde, stellt dies nun kein Problem mehr da, so die beiden HvO-Ansprechpartner Christoph Göstl und Stefan Pledl. Dazu sei angemerkt, dass auch der Diesel, Versicherung und sonstige Unterhaltskosten, komplett durch Spenden finanziert werden müssen.

Die Helfer vor Ort, aktuell 13 an der Zahl, übernehmen ehrenamtlich die Erstversorgung von Patienten, wenn der in Bodenmais stationierte Rettungswagen nicht besetzt bzw. zu einem anderen Einsatz unterwegs ist. Bereits seit Juli 2016 besteht die Truppe und konnte seit damals schon über 350 Einsätze in den Gemeinden Bodenmais und Böbrach verzeichnen. Da es für eine solche ehrenamtliche Gruppierung keine staatliche Finanzierung gibt, sind die Helfer vor Ort ausschließlich auf Spenden angewiesen, damit sie weiterbestehen und die Einsatzbereitschaft aufrechterhalten können.

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news-188 Tue, 27 Feb 2018 18:12:47 +0100 Das Rote Kreuz sagt DANKE für 3600 Blutspenden https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/das-rote-kreuz-sagt-danke-fuer-3600-blutspenden.html Fünfzig Blutspender für 50,- 75,- 100,- und 125-faches Blutspenden geehrt. Zusammen waren diese 3.600 Mal beim Aderlass Blutspender sind ganz besondere Menschen. Sie setzen sich mit ihrer Blutspende aktiv für andere. ein, nehmen sich Zeit für Menschen, die Hilfe brauchen, und übernehmen Verantwortung in unserer Gesellschaft. Da ist es ganz wichtig, DANKE zu sagen.

Aus diesem Anlass hat der BRK-Kreisverband Regen vergangen Freitag fünfzig Blutspender ins Rot-Kreuz-Haus eingeladen. BRK-Vorsitzender Walter begrüße im voll besetzten Saal fünfzig treue, langjährige Blutspender. „Sie, liebe Blutspenderinnen und Blutspender, haben in vielfacher Weise bewiesen, dass Sie Solidarität leben und Verantwortung für Ihre Mitmenschen übernehmen. Blutspender lassen mit Vorliebe Taten sprechen, was Sie mit 50, 75, 100 und sogar 125 Blutspenden in vielfacher Weise bewiesen haben. Sie retten immer und immer wieder Leben, setzen sich unaufhörlich für andere Menschen ein und bleiben dabei bescheiden“, betonte in seiner Eröffnungsrede der BRK-Vorsitzende Walter Fritz.

„Wofür wird meine Blutspende benötigt? Auch diese Frage taucht immer wieder auf“, so der Vorsitzende.Statistisch gesehen wird das meiste Blut inzwischen zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen Erkrankungen des Herzens, Magen- und Darmerkrankungen, Sport- und Verkehrsunfälle. Bei schweren Unfällen kann es vorkommen, dass wegen bestimmter innerer Verletzungen mindestens zehn Blutkonserven für Unfallopfer bereitstehen müssen. So erstaunlich es klingt, der immer weiter steigende Bedarf an Blut ist in erster Linie eine Folge des medizinischen Fortschritts. Viele Operationen, Transpantationen und die Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumoren sind nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich geworden.

Insgesamt konnten 2017 487.535 Vollblutkonserven bei 4.403 Blutspendeterminen gewonnen werden. 282.248 Menschen waren bereit Ihr Blut für Patientinnen und Patienten in Bayern zu spenden. Davon 46.000 zum ersten Mal. Im Landkreis Regen wurden bei 39 Blutspendeterminen 4535 Spender registriert. Hiervon waren 348 Menschen das erste Mal beim Aderlass.

Bevor Vorsitzender Fritz die Urkunden, die Ehrennadeln und die Präsente überreichte, schloss er in sein Dankschön auch alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ein, welche bei den Blutspendeterminen den BRK-Blutspendedienst in vielen Stunden tatkräftig zur Seite stehen.

Anschließend ließ man den schönen Abend mit einem Essen und musikalischer Umrahmung ausklingen. 

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news-9 Sun, 11 Feb 2018 09:00:00 +0100 Tag des Notrufs am 11. Februar https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/tag-des-notrufs-am-11-februar.html Noch immer wissen viel zu wenige Menschen in Europa, welche Telefonnummer sie im Notfall wählen müssen. Um den Bekanntheitsgrad der europaweiten 112 Notrufnummer zu erhöhen, wurde der 11. März zum Europäischen Tag... Notruf 112

„Leider erleben wir es in der Praxis immer wieder, dass auch Menschen im Freistaat nicht wissen, dass sie im Notfall den Notruf für Rettungsdienst und Feuerwehr europaweit wählen können“, erklärt Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk und beruft sich auf die Beobachtungen der Mitarbeiter im Rettungsdienst. „Dabei kann die 112 lebensrettend sein. Die Nummer ist europaweit vorwahlfrei, kostenlos und wird im Funk- und Festnetz mit Vorrang behandelt, verbindet Sie mit der örtlich zuständigen Leitstelle und funktioniert in jedem Mobilfunknetz, auch wenn Ihr Netz an Ihrem aktuellen Standort gerade nicht verfügbar ist.“

Klar ist: Wenn Menschen in Not sind, muss es schnell gehen. Doch welche Beschwerden sind ein Notfall? Stellvertretender Landesarzt Dr. med. Florian Meier: „Viele Patienten sind unsicher bei welchen Symptomen sie die 112 anrufen sollen.“ Eindeutiger Fakt: Die 112 muss gewählt werden, wenn es lebensgefährlich wird. Dazu gehören schwere Unfälle, Feuer, Vergiftungen, Schmerzen in der Brust, Störungen der Sprache, Lähmungserscheinungen, Störungen des Bewusstseins, Kreislaufkollaps, Atemnot, starker Blutverlust, starke Schmerzen und andere lebensbedrohliche Situationen.“, so Dr. Florian Meier.

 

Die wesentlichen Fragen

Die Integrierte Leitstelle für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierungen fragt die wichtigsten Daten ab: Was ist wo geschehen? Welche Verletzungen oder Erkrankungen liegen vor? Wer meldet den Notruf? Wer ist verletzt?  Danach sollte man nicht auflegen, sondern Rückfragen der Leitstelle abwarten. Seit 2014 sind alle Mitarbeiter der Integrierten Leitstellen darüber hinaus speziell geschult und können im Falle eines  Kreislaufstillstandes eine Reanimation durch Laienhelfer über das Notruftelefon anleiten. „Ein immenser Fortschritt, der bereits lebensrettend war und schon mehrfach erfolgreich war“, so Dr. Florian Meier.

Insgesamt 520.000-mal wurden die Retter im vergangenen Jahr in Bayern zu Notfalleinsätzen gerufen. Und manchmal sogar ganz unabsichtlich - durch einen Fehlalarm vom Handy. Sogenannte Hosentaschenanrufe sorgen in den Leitstellen für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung oft für Aufregung und Stress. . „Relativ häufig erhalten wir diese Anrufe, weil das Handy in der Hosentasche, manchmal in der Zusammenwirkung mit einem Schlüsselbund, die 112 selbst aktiviert. Dann ist niemand dran. Dennoch müssen die Mitarbeiter diesen Anrufen nachgehen  und das ist ein unnötiger und nicht unerheblicher Aufwand.“

 

Ärztlicher Bereitschaftsdienst in Bayern

In vielen Fällen geht es nicht um Minuten, da reicht es aus den Ärztlichen Bereitschaftsdienst zu rufen. Meier: „Bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden hilft der Hausarzt oder- wenn dieser nicht dienstbereit ist - der Ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117, das ist die kostenfreie bundesweite Bereitschaftsdienstnummer.“

Der Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen ist für Patienten gedacht, die außerhalb der Sprechzeiten des Hausarztes eine dringende ambulante Behandlung benötigen – sich aber nicht in einer lebensbedrohlichen Situation befinden. Neben speziellen Bereitschaftsdienstpraxen bieten viele Kassenärztliche Vereinigungen auch einen Hausbesuchsdienst an. Meier: „Die Vermittlungsnummer 116 117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes ist der richtige Kontakt beispielsweise bei hohem Fieber in der Nacht oder einer akuten Magenverstimmung am Wochenende.“

 

Bei einem lebensbedrohenden Notfall fassen die sogenannten 5-W-Fragen die wesentlichen Inhalte eines Notrufs zusammen:

 

Was ist passiert?

Je nachdem, ob es sich um einen Unfall, ein Feuer oder eine technische Hilfeleistung handelt, werden unterschiedliche Fahrzeuge alarmiert - beim Müllcontainerbrand kommt die Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug, bei einem Unfall oder einem Notfall zu Hause kommt der Notarzt und die Mitarbeiter des Rettungsdienstes.

 

Wo ist es passiert?

Hier ist die exakte Straßenbezeichnung und die Hausnummer unerlässlich, auch der Ort, in dem der Notfall passiert ist. Sonst kann es zu Verwechslungen kommen, weil im Leitstellenbereich mehrere "Hauptstraßen" oder "Bahnhofsstraßen" existieren.

 

Wie viele verletzte/betroffene Personen sind es?

Vom einzelnen Fußgänger bis zum vollbesetzten Bus – je nach der Anzahl der Betroffenen werden unterschiedlich viele Fahrzeuge alarmiert. Je genauer die Meldung, umso schneller kann allen geholfen werden.

 

Wer ruft an?

Es ist für die Retter manchmal notwendig, wenn die Leitstelle den Anrufer nochmals kontaktieren kann.

 

Warten auf Rückfragen

Jeder ist aufgeregt und angestrengt bei der Meldung eines Notrufs. Legen Sie erst auf, wenn die Leitstellenmitarbeiter sagen, dass sie alle Informationen haben.

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news-187 Fri, 09 Feb 2018 11:44:28 +0100 Kleines Pflänzchen wird zum Baum https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/kleines-pflaenzchen-wird-zum-baum.html Regen. Bei einer kleinen Feierstunde in den Geschäftsräumen des BRK- Kreisverbandes Regen sind verdiente Mitarbeiter für zehn- oder 15-jährige Betriebszugehörigkeit im TagWerk Regen geehrt worden.

Vor 17 Jahren fiel im ehemaligen Bauzentrum König in der Bahnhofstraße in Regen der Startschuss für dieses Zuverdienstarbeitsprojekt. Zu den Initiatoren zählten BRK-Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger und Bernhard Schneider vom Sozialpsychiatrischen Dienst des BRK-Kreisverbandes Deggendorf. Bestens unterstützt wurde das Projekt vom damaligen Leiter des Sozialamtes am Landratsamt, Franz Baierl.

Günther Aulinger rief die Anfänge noch einmal in Erinnerung: "Ziel war es, eine Einrichtung zu schaffen, in der preiswerte Gegenstände des täglichen Bedarfs, wie beispielsweise Möbel und Haushaltsgeräte für Menschen mit geringerem Einkommen angeboten werden können." Auf Grund des großen Zuspruches aus der Bevölkerung erfolgte bereits 2004 der Umzug in größere Räumlichkeiten, an den heutigen Standort in der Zwieseler Straße in Regen. Hier konnte man fortan das Angebot stetig erweitern. Kleidung, Spielwaren und Geschirr wurden ins Sortiment aufgenommen. "Inzwischen suchen immer mehr Hilfsbedürftige nach Möglichkeiten, in Sozialläden einzukaufen", so Kreisgeschäftsführer Aulinger in seiner Ansprache.

Mit steigender Mitarbeiterzahl wurde 2005 mit dem Textildruck ein zusätzlicher Arbeitsbereich geschaffen. Ob im Transferdruck, Flockdruck, Fotodruck, digitalen Farbdruck oder Textilstick, das TagWerk hat sich einen guten Ruf aufgebaut. Neben der Hilfe bei Wohnungsauflösungen und Entrümpelungen bietet das TagWerk seit 2010 auch Grünanlagen- und Landschaftspflege an. Menschen mit einem Handicap eine Beschäftigung zu geben, dafür steht das BRK-Tagwerk. So können auch Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen ihre Potenziale entfalten oder neu entdecken.

Zum Schluss verglich der Kreisgeschäftsführer das TagWerk Regen mit einem kleinen Pflänzchen: "2001 wurde es gepflanzt, und in den zurückliegenden Jahren ist es zu einem gesunden Baum herangewachsen." Neben Aulinger bedankte sich auch TagWerk-Leiter Norbert Seidl und Personalratsvorsitzender Franz Mühlbauer bei den Jubilaren – sie hätten mit ihrer langjährigen Treue und zuverlässigen Mitarbeit zur positiven Entwicklung dieser sozialen Einrichtung einen wesentlichen Beitrag geleistet.

Seit zehn Jahren arbeiten beim TagWerk mit: Brigitte Angermüller, Michael Ertl, Alois Frisch, Edeltraud Raith, Helga Schmidt, Inge Techt, Erich Weikl und Hans-Werner Wimmer, seit 15 Jahren Gabriele Butt, Holger Gröschler, Max Hackl, Lydia Hofer, Carola Limbeck,Alexander Niedermaier, Johann Pfeffer und Konrad Vogl. − bb

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news-152 Fri, 29 Dec 2017 12:53:10 +0100 Eine starke Gemeinschaft beschließt das Jahr https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/eine-starke-gemeinschaft-beschliesst-das-jahr.html Beim BRK-Kreisverband: Jahresabschlussfeier und Mitarbeiterehrungen Regen. "Erfolg und gute Ergebnisse in einem Unternehmens sind nur durch hervorragendes Personal möglich", mit diesen Worten eröffnete der Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger die diesjährige Weihnachts- und Jahresabschlussfeier des BRK-Kreisverbandes. Zugleich wurden auch mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Tätigkeit geehrt oder in den Ruhestand verabschiedet.

"Die große Anzahl der diesjährigen Mitarbeiterehrungen ist ein Zeichen für eine starke Gemeinschaft", so Aulinger. Es sei keine Selbstverständlichkeit, zehn, 15, 20 oder sogar 25 Jahre in einem Unternehmen tätig zu sein, gerade auch dann, wenn die meisten Dienste mit Schichtarbeit und ungünstigen Arbeitszeiten verbunden seien. "Unsere Jubilare haben während ihrer langjährigen Beschäftigungszeit die Entwicklungen und Veränderungen im Roten Kreuz mitgetragen und auch mitgestaltet", lobte der Kreisgeschäftsführer die Jubilare.

Aulinger gab zudem einen kurzen Überblick über die im abgelaufenen Geschäftsjahr abgeschlossenen und in den kommenden Jahren noch anstehenden Projekte. Vor allem wird der Bedarf an qualifiziertem Pflegepersonal weiter steigen.

Vier Mitarbeiter wurden verabschiedet. Hannelore Pledl war als Altenpflegerin über 20 Dienstjahre in der Tagespflege im Seniorenwohn- und Pflegezentrum Viechtach im Einsatz. Nach über 27-jähriger hauptberuflicher Mitarbeit als Rettungsassistent in der Notfallrettung und im Krankentransport an der Rettungswache in Viechtach geht Franz Fischer in den Ruhestand. Er war zudem viele Jahre Personalratsvorsitzender.

Franz Göstl verlässt das BRK nach 26 Berufsjahren als Rettungsassistent an der Rettungswache in Regen und stellv. Wachleiter. Nach zehnjähriger Fahrtätigkeit in Tagespflege und Essenversorgung tritt Peter Besendorfer in den Ruhestand ein.

Am Ende der Veranstaltung überbrachte Personalratsvorsitzender Franz Mühlbauer seine Grüße. Geehrt wurden für zehn Dienstjahre Sabine Geiger, Maria Wittmann, Nicole Franke, Christine Hoffmann-Raab, Maximilian Brem, Gabriele Haase, Franz Mühlbauer, Rosmarie Tremmel, Sabine Ulrich, Sabine Wölfl; für 15 Jahre Erwin Trauner, Stefan Bachl, Olga Hartl, Sabine Achatz, Anneliese Hess, Monika Fleischmann, Adele Aschenbrenner; für 20 Jahre Marco Weber, Walter Weiderer, Elisabeth Meier, Tanja Neumann, Brigitte Wickenhöfer; für 25 Jahre Arnold Schrönghammer, Reinhard Fischer, Dieter Haug.

− bb

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news-151 Mon, 18 Dec 2017 23:03:00 +0100 Helfer vor Ort sind ab 2018 rund um die Uhr im Einsatz https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/helfer-vor-ort-sind-ab-2018-rund-um-die-uhr-im-einsatz.html Bodenmais.Um die rettungsdienstliche Versorgung in den Nachtstunden zu verbessern, hat sich ein freiwilliges und rettungsdienstlich kompetentes Team gebildet: die "Helfer vor Ort" (HvO) des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) sind seit 1. Juli 2016 im Raum Bodenmais und Böbrach im Dienst. Die "Helfer vor Ort" sind ab 2018 rund um die Uhr im Einsatz. Sie unterstützen so die Rettungswachen Regen und Zwiesel. Seit Neubeginn wurden die "Helfer vor Ort" über 300 Mal von der Integrierten Leitstelle (ILS) in Straubing angefordert und konnten bereits vor Eintreffen des Rettungsdienstes professionelle Erste Hilfe durch lebensrettende Maßnahmen ergreifen.

Da es sich bei dieser wichtigen Aufgabe um ehrenamtlichen Dienst handelt und die Helfer während der Woche ihren Berufen nachgehen, wurde die Einsatzzeit auf die Nachtstunden der Werktage sowie die Wochenenden festgelegt. Auch die Finanzierung der Ausrüstung, welche ausschließlich über Spenden aus der Bevölkerung sichergestellt wird, ließ keinen Spielraum für weitere Investitionen. Da viele Helfer im Schichtdienst arbeiten, ist nun auch tagsüber eine ausreichende Personalstärke vorhanden. Die "HvO"-Gruppe mit ihrem Einsatzgebiet in den Gemeinden Bodenmais und Böbrach besteht aus ausgebildeten Rettungsdiensthelfern und Rettungsassistenten, die alle freiwillig und unentgeltlich arbeiten. Ziel ist es, dass die Helfer zwischen drei bis fünf Minuten nach Alarmierung am Einsatzort eintreffen, Sofortmaßnahmen einleiten und die Erstversorgung übernehmen, bis Rettungsdienst und Notarzt vor Ort sind.

Mit den fünf Helfern Christoph Göstl, Sebastian Geiger, Stefan Pledl, Valentin Pister und Andreas Saxinger hatte die "HvO"-Truppe in Bodenmais und Böbrach im Juli 2016 ihren Dienst angetreten. Im Laufe der Zeit ist das "Helfer vor Ort"-Team nun auf mittlerweile 13 Helfer angewachsen. Letztlich haben es einige großzügige Spenden möglich gemacht, durch die Beschaffung der benötigten Ausrüstung einen 24-Stunden-Dienst zu gewährleisten. Ab 1. Januar 2018 sind die "Helfer vor Ort" somit rund um die Uhr für die Integrierte Leitstelle verfügbar und ergänzen tagsüber den in Bodenmais stationierten Rettungswagen. Sollte dieser bereits in einem Notfall gebunden sein oder werden bei einem Einsatz zusätzliche Helfer benötigt, eilen die Ehrenamtlichen mit dem HvO-Fahrzeug zum Einsatzort. Unterstützt werden kann das "HvO"-Team unter: BRK Kreisverband Regen, Sparkasse Regen, IBAN: DE63741514500000014746, Verwendungszweck: Helfer vor Ort Bodenmais.

− wm

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news-149 Thu, 14 Dec 2017 14:19:08 +0100 BRK-Kreisverband ein Garant für gute Daseinsvorsorge https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/brk-kreisverband-ein-garant-fuer-gute-daseinsvorsorge.html Die Kreisvorstandschaft des BRK-Kreisverbandes traf sich letzten Mittwoch zur Jahresabschlusssitzung in der Kreisgeschäftsstelle. 1. Vorsitzender Walter Fritz konnte hierzu besonders Landrätin Rita Röhrl, die zugleich stellv. Vorsitzende ist sowie den Chefarzt im BRK Kreisverband, Dr. Klaus Hofmann begrüßen. Die Kreisvorstandschaft des BRK-Kreisverbandes traf sich letzten Mittwoch zur Jahresabschlusssitzung in der Kreisgeschäftsstelle. 1. Vorsitzender Walter Fritz konnte hierzu besonders Landrätin Rita Röhrl, die zugleich stellv. Vorsitzende ist sowie den Chefarzt im BRK Kreisverband, Dr. Klaus Hofmann begrüßen. In einem Gedenken an den kürzlich verstorbenen Chefarzt Dr. Anton Auer hob der Vorsitzende nochmals dessen große Verdienste für das Rote Kreuz hervor. Der neugewählten Landrätin Rita Röhrl gratulierte Walter Fritz und wünschte ihr viel Kraft und Erfolg in der neuen Verantwortung. Dr. Klaus Hofmann erhielt anl. seines runden Geburtstages einen Präsentkorb. Anschließend gab es kurze Informationen über die Ende November in Erbendorf/Opf. stattgefundene Landesversammlung mit Neuwahl des gesamten Landesvorstandes. Die Landesversammlung hat Theo Zellner mit einem überragenden Ergebnis wieder an die Spitze von Bayerns größter Hilfsorganisation gewählt. Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger präsentierte die Wirtschafts- und Investitionspläne 2018 für den Kreisverband und das Seniorenzentrum Zellertal, die nach Beratung einmütig beschlossen wurden. Aulinger berichtete auch, dass der Kreisverband Regen bei der Nachqualifizierung der Notfallsanitäter in Bayern mit an der Spitze steht. Er gab auch einen kurzen Überblick über die Situation der beiden Seniorenzentren Viechtach und Drachselsried. „Der Kreisverband ist hier personell  bestens aufgestellt. In beiden Einrichtungen wird eine sehr gute Pflege geleistet, die Seniorenheime sind gut ausgelastet“, so Aulinger. Am Standort Drachselsried laufen derzeit schon konkrete Planungen für den Neubau einer Tagespflegeeinrichtung, welche die Pflegeangebote in der dortigen Gemeinde vervollständigen würde. Die bereits anlaufenden Projekte für ambulante Wohnformen in Viechtach und Langdorf, welche in Zusammenarbeit mit privaten Investoren nun 2018 entstehen, werden in den jeweiligen Regionen die Angebote in der Altenhilfe sicher gut ergänzen.  Auch der Kinderhort in Kollnburg, den der Kreisverband betreut, läuft bestens. Beraten wurde auch das Engagement in Zwiesel. Dort wird sich ein Arbeitsbereich des Tagwerks nach Wegfall des Regener Areals dauerhaft neu etablieren. Vorgestellt wurde auch das Projekt einer neuen Rettungswache in Bodenmais, wo man durch gute Vorarbeit zeitnah mit dem Verfahren der Bauleitplanung und Baugenehmigung starten kann. In seinen Jahresabschlussworten dankte Kreisvorsitzender Walter Fritz dem Kreisvorstand für die harmonische Zusammenarbeit, den Gemeinschaften (Bereitschaften, Wasserwachten, Bergwachten, Jugendrotkreuz, Wohlfahrt und Soziales) und insbesondere allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die auf vielfältigen Gebieten für die Bürgerinnen und Bürger jederzeit präsent sind, sei es im Rettungsdienst, in allen Bereichen der Pflege oder den weiteren Hilfeleistungsangeboten des BRK-Kreisverbandes. Besonderer Dank des Vorsitzenden ging dabei an den Kreisgeschäftsführer, der den Kreisverband  engagiert führt und auch stets bestrebt ist, das Dienstleistungsangebot des Kreisverbandes  bedarfsgerecht  auszubauen. Der Kreisverband ist derzeit Arbeitgeber für ca. 400 Bedienstete.

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news-150 Tue, 05 Dec 2017 15:22:00 +0100 Drei neue Rettungsdiensthelfer für die BRK-Bereitschaft Raindorf https://www.brk-regen.de/aktuell/presse-service/meldung/drei-neue-rettungsdiensthelfer-fuer-die-brk-bereitschaft-raindorf.html Erfolgreicher Lehrgangsabschluss in Schönberg nach mehrmonatiger Lehrgangsdauer Untermitterdorf. Die BRK-Bereitschaft Raindorf darf sich über drei neue Rettungsdiensthelfer freuen: Stefanie Naujoks, Stefan Aulinger und Thomas Möltner haben ihre Abschlussprüfung in Schönberg erfolgreich absolviert. Die Ausbildung selbst, die die drei Rotkreuzler ausschließlich in ihrer Freizeit absolviert haben, besteht aus einer theoretischen Ausbildung von 160 Stunden. Ebenso viele Einsatzstunden fallen dann an bei der praktischen Ausbildung an einer der Rettungswachen im Landkreis. Diese enorme Stundenzahl neben dem Vollzeitberuf zu schaffen, ist nicht ganz ohne: Stefanie arbeitet als Arzthelferin, Stefan und Thomas in einer Bank. Ohne die wohlwollende Unterstützung der Vorgesetzten in Bezug auf kurzfristigen Urlaub etc. wäre die Ausbildung nicht möglich gewesen.

Die Abschlussprüfung selbst ist dann ebenfalls noch einmal eine Herausforderung, wie die drei erzählen. Sie besteht aus einem schriftlichen Teil und aus einer praktischen Prüfung. Hier werden in Zweierteams je ein Patient aus dem Bereich Chirurgie und aus dem Bereich der Inneren Medizin versorgt.

Der Rettungsdiensthelfer ist Voraussetzung für die Ausbildung zum Rettungssanitäter, den die drei nach einem weiteren Praktikum im Krankenhaus noch absolvieren können. Dann folgen ein einwöchiger Blocklehrgang im BRK-Bildungshaus in Hohenfels sowie eine weitere Abschlussprüfung. Ob die drei diesen Schritt noch anschließen, darüber sind sie sich noch nicht ganz einig. Fest steht jedoch, dass sie sich darauf freuen, ihr nun erworbenes Wissen für den Dienst am Nächsten anzuwenden. Alle drei sind regelmäßig im Einsatz für den Hintergrunddienst am Standort in Untermitterdorf oder an den hauptamtlichen Rettungswachen des Landkreises. Daneben unterstützen sie die Bereitschaft Raindorf tatkräftig bei Sanitätsdiensten.

Stv. Kreisbereitschaftsleiter Andreas Weichselgartner, selbst hauptamtlicher Rettungsdienstler, durfte die drei zur Abschlussprüfung begleiten. Er ist ebenso stolz wie Bereitschaftsleiter Christian Aulinger auf das junges Trio.

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